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Gottesdienstordnung

Gottesdienstordnung ab 1. Februar 2021

Es finden derzeit keine Gottesdienste statt. Messintentionen werden zu einen späteren Zeitpunkt nachgeholt! Wir bitte um Ihr Verständnis!

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IN DEINEM NAMEN WOLLEN WIR

Firm-Start-Messe für den Pfarrverband Enns-Donau-Winkel

Da derzeit noch keine Besucher bei den Hl. Messen erlaubt sind, musste die Firm-Start-Messe in der Pfarrkirche Langenhart leider ohne die Hauptakteure, die Firmlinge, stattfinden. Dankenswerterweise organisiert von Monika Gundendorfer fanden sich so die Verantwortlichen Firmleiter der einzelnen Pfarren zusammen und feierten, mit Moderator Herbert Reisinger und Diakon Manuel, einen Gottesdienst für die Firmlinge.

Sehr stimmungsvoll begleitet von den Musikerinnen der Gruppe einfach.stimmig wurde der Gottesdienst wieder via YouTube live übertragen. Über 400 Zuseher folgten der Übertragung und hatten so die Gelegenheit dabei zu sein, mitzufeiern und für die Firmlinge zu beten.

„Die Firmvorbereitung wird stattfinden“, so Pfarrer Reisinger, aber „Fahren auf Sicht“ ist derzeit überall angesagt. So kann derzeit niemand genau sagen, wie alles weiterläuft, wir sind aber für alles gerüstet!

Geplant ist die Hl. Firmung am 15. Mai um 9:30 Uhr in der Pfarrkirche Langenhart.

Den Livestream können sie noch ca. 2 Wochen aus unserem YouTube Kanal (https://www.youtube.com/watch?v=pCHpKO37E1k&t=2316s) ansehen.

Bilder zum Download unter https://drive.google.com/drive/folders/1IyBrDzBv_USebtr2jZvH6CDyRztrCK_y?usp=sharing

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Aktuelles

„Wer ist doch dieser?“ Impulsgedanken zum 4. Sonntag im Jahreskreis

Impuls zum Evangelium am 31. Januar 2021

4. Sonntag im Jahreskreis B, Mk 1,21-28

„Wer ist doch dieser?“

Diese Frage war in meinem Theologie-Studium die Überschrift über der Christologie-Vorlesung. In der Christologie geht es darum, kennenzulernen und zu verstehen, wie sich die Lehre über Jesus Christus in der Theologie ausgehend von den biblischen Zeugnissen durch die Jahrhunderte hindurch bis heute entwickelt hat und wie sie zum Inhalt unseres Glaubens wurde.

Aber, das hat unsere Professorin von Anfang an uns Studierenden vermittelt, diese Frage ist keine, die man nur mit theologischen Lehrsätzen beantworten kann. Sie betrifft uns. Sie fordert uns als glaubende Menschen heraus, unsere Antwort zu suchen: Wer ist dieser Jesus Christus für mich ganz persönlich?

Im heutigen Evangelium geht es um genau diese Frage. Jesus steht ganz am Beginn seines öffentlichen Wirkens, und für die Menschen ist er weitgehend noch ein Unbekannter. Dass er in der Synagoge in Kafarnaum lehrt, das ist noch nichts Besonderes. Alle Juden, die ihre Bar Mitzwa gefeiert haben und damit religiös mündig sind, dürfen im Synagogengottesdienst aus der Heiligen Schrift vorlesen und das Gehörte auslegen. Aber dieses Mal ist es anders: Jesu Worte versetzen die Menschen in Staunen.

Wer ist doch dieser? Die Menschen, die Jesus hören, spüren: Er redet nicht aus sich selbst heraus, sondern er redet mit göttlicher Vollmacht. Vor dieser göttlichen Kraft muss alles Widergöttliche, Unreine, alles was uns klein und gefangen hält, weichen. Mit einem letzten Aufbäumen bekennt der Dämon: „Ich weiß wer du bist: der Heilige Gottes.“ Im Angesicht der göttlichen Vollmacht in der Person Jesu ist seine Macht am Ende, und der Mann befreit und geheilt. Er ist ganz persönlich betroffen von Jesus und seiner wirkmächtigen Botschaft: Ihm wird ein Neuanfang geschenkt, er erfährt Heil.

Wer ist doch dieser?

Wo uns Jesus mit seiner Botschaft in Staunen versetzt, wo er uns betroffen macht, wird das unser Leben verändern.

In der Begegnung mit ihm bleiben wir nicht die alten. Wir sind gerufen zur Umkehr, zum Glauben, zur Liebe, mit aller Konsequenz.

In der Begegnung mit ihm werden sich auch die Geister scheiden: jene, die uns um unsere Lebensmöglichkeiten bringen oder uns einengen von Seinem Geist, der uns aufatmen lässt.

So erfahren wir in der Begegnung mit ihm Heil, Glück im umfassenden Sinn.

Wer ist doch dieser? Für Sie? Für Dich?

MMag.a Bernadette Schwarz, 31.01.2021

Kandidatin bei den Marienschwestern

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Aktuelles Verlautbarungen

Verlautbarungen – Pfarrnachrichten ab 31. Jänner 2021

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Aktuelles

…es gibt nur eine wichtige Zeit: Heute-Hier-Jetzt!

„Die Zeit ist erfüllt. Das Reich Gottes ist nahe. Kehrt um und glaubt an das Evangelium.“ Mit diesen Worten beginnt Jesus sein öffentliches Leben. Wie war die Zeit, die Jesus geeignet fand, um seine Verkündigung vom Reich Gottes zu beginnen?

Ein Land in römischer Besatzung, die bei vielen Juden apokalyptische Phantasien und revolutionäre Ideen auslöste. Es gab immer wieder Aufstände, geführt von Propheten, die eine bevorstehende politische Wende versprachen, aber alle diese gewaltsamen Widerstände gegen Rom endeten in einem abscheulichen Blutbad. Im Jahr 6 n. Chr. wurde Judäa von den Römern der direkten römischen Verwaltung unterstellt, was einer definitiven Annexion gleichkam, und die römischen Besatzer ordneten eine Volkszählung an, um die Steuereintreibung zu organisieren, die brutal durchgeführt wurde.

Die Priesteraristokratie in Jerusalem unterdrückte die Armen durch den Tempelkult, den Zehnten, eine 10-Prozent-Tempel-Steuer und noch andere Tempelsteuer.

Die Landbevölkerung zur Zeit Jesu lebte in sehr einfachen Verhältnissen, am Rande der Armut mit düsteren Zukunftsaussichten. Eine Mittelklasse gab es in Palästina ohnehin nicht – den wenigen Reichen stand die große Mehrheit der Armen gegenüber.

Also kennzeichneten religiös-politische Konflikte, große Armut und große Hoffnungslosigkeit die Zeit, in der Jesus seine frohe Botschaft vom Reich verkündete. Ist unsere Welt heute wesentlich anders? Vielleicht haben wir in diesem Teil der Welt Glück, aber die Mehrheit der Menschen in der Welt leiden durch Konflikte, Kriege, Armut, Unterdrückung und jetzt durch die Pandemie. Es wird vielleicht so auch weitergehen. Deshalb ist jede Zeit geeignet für die Verkündigung der frohen Botschaft: Kehrt um und glaubt an das Evangelium. Jede Zeit ist die richtige Zeit für die Verkündigung und jetzt ist die Zeit. Wie Leo Tolstoi schrieb: Denke immer daran, dass es nur eine wichtige Zeit gibt: Heute – Hier – Jetzt! Merke dir – die wichtigste Zeit ist nur eine: der Augenblick. Nur über ihn haben wir Gewalt. Der unentbehrlichste Mensch ist der, mit dem uns der Augenblick zusammenführt; denn niemand kann wissen, ob er noch je mit einem anderen zu tun haben wird. Das wichtigste Werk ist, ihm Gutes zu erweisen – denn nur dazu ward der Mensch ins Leben gesandt.

Dr. Isaac Padinjarekuttu

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Gottesdienstordnung

Gottesdienstordnung ab 25. Jänner 2021

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Aktuelles Verlautbarungen

Verlautbarungen ab 24. Jänner 2021

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„Wo wohnst du?“ Gedanken zum 2. Sonntag im Jahreskreis

Impuls zum 2. Sonntag im Jahreskreis B

Evangelium: Joh 1, 35-42

Gelegentlich lese ich die Partnerschaftsannoncen im Regionalteil der Zeitung.  Da wundere ich mich oft über die Personenbeschreibungen vom »gutaussehenden Porschefahrer« über die »warmherzige Krankenpflegerin« mit der guten Figur bis zum »rüstigen Rentner«? »Er sucht sie/sie sucht ihn«, das sind noch immer die klassischen Spalten in der Wochenendausgabe der Zeitung. Inzwischen wird längst vermehrt im Internet gesucht– nach Freunden, unternehmungslustigen Gleichgesinnten, Reisegefährten und Partnern beiderlei Geschlechts. Vermutlich wird dabei ziemlich häufig die Wahrheit geschönt. Die Gesichtsaufnahmen, Gewichtsangaben und der Gesundheitszustand, die vielseitigen Interessen und das hohe Bildungsniveau, das dort angegeben wird, lässt manchen Zweifel aufkommen. Wer sich wirklich hinter einer Annonce, einem Facebook-Profil verbirgt, erfahren wir erst, wenn es zu einer echten Begegnung kommt. Und auch dann, bei einer gemeinsamen Tasse Kaffee an einem neutralen Ort, kann noch vieles vorgetäuscht werden und unbemerkt bleiben.

Die zukünftigen Jünger, mit denen Jesus in Kontakt tritt, wollen genauer wissen, mit wem sie es zu tun haben. Sie gehen ihm und seiner Sache nach und sie stellen die Frage: »Wo wohnst du?«

Wenn man so gefragt wird, kann man sich mit einer Visitenkarte aus der Affäre ziehen oder Farbe bekennen und die Fragenden zu sich einladen. Wer die Räume eines anderen Menschen betritt, erfährt eine ganze Menge über dessen Persönlichkeit, seinen Geschmack, seinen Ordnungssinn, die Hobbys und Interessen. Der Bücherschrank ist aussagekräftig, der Zustand der Küche und die Art und Weise, wie man bewirtet wird. Privaträume haben zumeist einen Eigengeruch, der auf manche Vorlieben der Bewohner schließen lässt: Wird hier ausreichend gelüftet und geputzt? Leben da Raucher? Mag man hier Knoblauch, Parfüm, Tiere? Wenn jemand unverhofft, wie die Jünger im Evangelium, mitkäme in mein Zuhause, was würde er über mich erfahren?

Das Evangelium erzählt nicht, was die Jünger bei Jesus vorgefunden und angetroffen haben. Es wird ihnen dort gefallen haben, denn sie sind an jenem Tag und von da an immer bei ihm geblieben. Nach dem Hausbesuch fiel prompt die Entscheidung zur Nachfolge. Dabei hatte Jesus mit Sicherheit keine besondere Unterkunft. Schlichtheit ist sein Markenzeichen. Was mag die Jünger so beeindruckt haben an diesem Nachmittag?

»Der ist gut bei sich zuhause« oder »Die ruht in sich«, so sagen wir über Leute, die man nicht so leicht aus dem Gleichgewicht bringt und die mit tragfähigem Selbstvertrauen ausgestattet sind. Solche Menschen strahlen Sicherheit und Verlässlichkeit aus. In ihrer Gegenwart fühlt man sich wohl und bleibt gerne, auch wenn die Ausstattung ihrer Wohnung einfach ist und das Mobiliar Gebrauchsspuren aufweist. Jesus hat noch viel mehr zu bieten. Er ist bei Gott beheimatet, tief verbunden mit dem Himmlischen und gleichzeitig so herrlich irdisch! Im Betreten seiner Privatsphäre konnten die Jünger diese einzigartige Nähe, dieses Zusammentreffen von Göttlichem und Menschlichem spüren. Es muss sie begeistert und überzeugt haben.

»Wo wohnst du?« Wenn Menschen so fragen und eine Einladung erhalten, mitzukommen, zu sehen und zu erleben, was den anderen ausmacht, wird diese Erfahrung sie verändern. »Wo wohnst du?«, so können und dürfen auch wir fragen, um näher bei Jesus zu sein. Er ist Gottes Mensch gewordenes Wort, hat unter uns gewohnt und tut es noch immer, lädt uns ein und lässt sich von uns einladen.

Vor jedem Kommunionempfang beten wir wie der Hauptmann: »Herr ich bin nicht würdig, dass du eingehst unter mein Dach, aber sprich nur ein Wort…« Dieses Wort ist ein für alle Mal gesprochen. Er hat uns für würdig erklärt, ihn zu empfangen. Er kehrt ein unter unser Dach, auch wenn manchmal nicht alles in Ordnung ist bei uns. Vielleicht lautet seine Antwort auf die Frage nach seiner Heimatadresse so wie in einer bekannten Weisheitsgeschichte: »Ich wohne immer da, wo man mich einlässt.« Öffnen wir ihm die Tür und das Herz. Es lohnt sich.

Monika Gundendorfer

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Gottesdienstordnung

Gottesdienstordnung ab 18. Jänner 2021

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Verlautbarungen

Verlautbarungen ab 17. Jänner 2021