Die jährliche Fußwallfahrt nach St. Florian stellt eine bewährte Tradition dar. In diesem Jahr begann die Pilgerreise an der Pfarrkirche St. Valentin, angeführt von Pilgerbegleiter Stefan Kimeswenger und Pfarrer Rupert Grill. Insgesamt starteten 25 Teilnehmer am Samstag, den 18. April um fünf Uhr morgens. Die Route führte über das Kraftwerk Thalling, querfeldein Richtung Tillysburg und St. Florian. Um 10:30 Uhr wurde in der Kirche St. Johann in St. Florian, gemeinsam mit einigen Nachkommenden, Gottesdienst gefeiert. Das Mittagessen fand anschließend im Restaurant „Die Kanne“ statt.
Der Dank gilt Pilgerbegleiter Stefan Kimeswenger, Organistin Barbara Reymakers sowie Pfarrer Rupert Grill für ihre Unterstützung.
Fotos: Karl Firmberger, Sabine Schöller und Rudi Hiebl
Nachdem die Räume im Pfarrhof schon im neuen Glanz erstrahlen, ging es jetzt im Garten weiter.
Unter der Regie von Karl Firmberger und Martin Ströbitzer wurde der Sportplatz und die Wiese hinter dem Pfarrhof saniert: mit 65 Drainagen, 10 qm3 Sand, Kalk, Dünger und Grassamen schafften die fleißigen Helfer wieder ein schönes Platzerl.
In einigen Wochen können die Kinder der Pfarre und der Volksschule, die Turner*innen, die Kicker und viele andere die Atmosphäre im Pfarrgarten genießen.
Am Ostermontag um 09:30 Uhr wird in der Stadtpfarrkirche traditionsgemäß eine Familienmesse mit anschließendem Ostereiersuchen im Pfarrgarten für die jüngsten Gottesdienstbesucher gefeiert.
Bei der Predigt für die Kinder begab sich Herr Pfarrer Rupert Grill auf Augenhöhe mit den Kindern und machte sich mit dem Familienliturgie-Team der Pfarre auf den Weg nach Emmaus.
„Das Unterwegssein ist Teil unseres Lebens. Wir gehen jeden Tag auf verschiedenen Wegen.„
„Bestimmt habt ihr heute schon einige „Wege“ hinter euch. Das ist nicht nur heute so. Unser ganzes Leben lang sind wir unterwegs. Schließt die Augen und denkt an die Wege, die ihr schon einmal gegangen seid.„
„Es gibt viele verschiedene Wege. Sie führen uns über Straßen und Wege, ans blaue Wasser, auf Berge, mitten in eine grüne Wiese hinein oder durch den Wald. Manchmal scheint die Sonne, an manchen Tagen regnet es. Unsere Wege sind nie gleich: Sie können anstrengend sein. Sie führen nicht immer gleich zum Ziel, wir müssen auch ab und zu Umwege machen. Aber sie sind leichter, weil einer mit uns geht.„
„Manche Wege sind besondere Wege. Wir tragen die Erinnerungen und die Gefühle daran in unseren Herzen. Versucht einmal nachzuspüren, welche Farben zu euren Wegen passen und legt sie auf das Herz, das in der Mitte liegt …“ (Die Kinder legen verschiedene farbige Krepp-Papier-Stücke auf das Herz, sodass es ganz bedeckt ist..)
Beim „Vater unser“ rund um den Altar war eine richtige “Halleluja-Stimmung” zu spüren, wurde doch dieser Gottesdienst von den Singing Valenteenies unter der Leitung von Regina und Eva-Maria Sallinger, unterstützt von Katharina Wallner, wunderschön musikalisch mitgestaltet.
Bei der anschließenden Kommunion gab es für die Jüngsten geweihtes Brot, welches vom Familienliturgie-Team verteilt wurde.
DANKE den Singing Valenteenies und dem Familienliturgieteam!
Und dann ging es endlich zur großen Freude der vielen Kinder zum Ostereiersuchen in den Pfarrhofgarten!
Zahlreiche Messbesucher*innen feierten in der festlich geschmückten Stadtpfarrkirche um 9:30 Uhr gemeinsam mit Pfarrer i. R. Johann Zarl das Osterhochamt.
Für die musikalische Gestaltung sorgten der Chor der Pfarre St. Valentin mit Orchester und Solisten unter der bewährten Leitung von Christoph Bitzinger.
„Credo – Missa Solemnis in C-Dur, KV 337“ von Wolfgang Amadeus Mozart
Dieses Jahr stand Wolfgang Amadeus Mozarts „Missa Solemnis in C-Dur, KV 337“ auf dem Programm.
Zum krönenden Abschluss erklang das „Halleluja“ von Georg Friedrich Händel. Ein wahrer Genuss für alle – die Freude und Anerkennung zeigte auch der begeisterte Applaus am Schluss!
In der Osternacht feierte die Pfarre St. Valentin, wie Christinnen und Christen weltweit, das wichtigste Fest des Christentums: die Auferstehung Jesu Christi.
Wie bereits am Karfreitag, an dem keine Heilige Messe stattfindet, begann auch die Feier der Auferstehung in aller Stille.
Damit knüpft diese Liturgiefeier an den Gründonnerstag und Karfreitag an.
Nach der Lesung segnete Pfarrer Rupert Grill im Beisein der Ministrantinnen und Ministranten das Osterfeuer am Kirchenplatz.
Dieses wurde anschließend zusammen mit der Osterkerze, die in diesem Jahr von der Familie Simader-Marksteiner gespendet wurde, in die dunkle Stadtpfarrkirche getragen.
Anschließend wurden alle Kerzen der Mitfeiernden entzündet, um zu symbolisieren, dass das Licht die Finsternis besiegt.
Danach segnete Pfarrer Grill das Wasser, die Speisen der Kirchenbesucher sowie die Weihsackerl der St. Valentiner Bäuerinnen. Diese Weihsackerl konnten am Ende der Liturgiefeier käuflich erworben werden.
Mit dem Ausruf „Halleluja – Der Herr ist auferstanden. Er ist wahrlich auferstanden“ endeten die drei Heiligen Tage.
Pfarrer Grill bedankte sich bei allen, die zum Gelingen des „Triduum sacrum“, also der Heiligen drei Tage, beigetragen haben.
Der Chor der Pfarre St. Valentin unter der Leitung von Christoph Bitzinger gestaltete diese Feierlichtkeiten musikalisch.
Die Karfreitagsliturgie der Pfarren St. Valentin und Langenhart in der Stadtpfarrkirche St. Valentin begann in Stille und ohne Kreuzzeichen.
Sie setzte unmittelbar den Abendmahlsgottesdienst vom Gründonnerstag fort, der Teil der Feier der drei Heiligen Tage ist.
Pfarrer Rupert Grill, der die Liturgie leitete, legte sich zu Beginn, während die Gläubigen knieten, vor dem Hochaltar nieder, um den Ausdruck der Ohnmacht darzustellen, in die sich Jesus aus Liebe hingab.
Nach der Lesung, der Predigt, der Passion und den großen Fürbitten folgte die Kreuzverehrung.
Pfarrer Grill zog gemeinsam mit den Ministranten und dem verhüllten Kreuz in die Kirche ein und stellte es anschließend vor den Altar, wo die Mitfeiernden Blumen zur Kreuzverehrung niederlegen konnten.
Zum Abschluss der Liturgie öffnete Pfarrer Grill das Grab Jesu, um die Beisetzung sichtbar zu machen.
Anschließend endete die Karfreitagsliturgie mit dem Auszug in Stille.
Der Karfreitag wurde vom Chor ad Libitum unter der Leitung von Marina Schacherl mitgestaltet – DANKE!
Seit 2022 feiern die Pfarre St. Valentin und die Pfarre Langenhart die Heilige Messe vom letzten Abendmahl in der Pfarrkirche Langenhart. Herr Pfarrer Rupert Grill zelebrierte die große Einladung Jesu zu seinem letzten Abendmahl sowie die anschließende Ölbergandacht.
Mit dem Gründonnerstag beginnen die heiligen drei Tage von Leiden, Tod und Auferstehung Jesu. Jesus versammelt sich zum letzten Mal vor seinem Leiden und Sterben mit seinen zwölf Jüngern. Im Mittelpunkt der Gründonnerstagsliturgie stehen zwei symbolische Handlungen, die an sein Vermächtnis erinnern: das gemeinsame Mahl und die Fußwaschung der Jünger.
Musikalisch wurde die Abendmahlmesse vom Kirchenchor Langenhart unter der Leitung von Peter Moser mitgestaltet.