Kategorien
Verlautbarungen

Verlautbarungen ab 9. August 2020

Kategorien
Gottesdienstordnung

Gottesdienstordnung ab 10. August 2020

Kategorien
Aktuelles

Warten auf das „Sanftes, leises Säuseln“ von Gott

WARTEN AUF DAS „SANFTES, LEISES SÄUSELN“ VON GOTT

Gedanken zum 19. Sonntag

Das Bild von Gott, das uns im Alten Testament gegeben wird, ist oft das eines Militärbefehlshabers, der manchmal rücksichtslos gegenüber seinen Feinden ist. Er wird als Führer dargestellt, der mit schwerer Hand führt. Noch heute fällt es dem Gott, den Jesus vorgestellt hat, dem barmherzigen Vater, schwer, seinen Platz in unseren Herzen zu finden. Sicher gibt es im Alten Testament auch ganz andere Gottesbilder. Im Buch Genesis zum Beispiel sehen wir einen Gott, der beim Tagwind im Garten einen Spaziergang macht. Im Buch Exodus spricht Mose von einem barmherzigen und gnädigen Gott, langmütig und reich an Huld und Treue: Er bewahrt tausend Generationen Huld, nimmt Schuld, Frevel und Sünde weg. Im Psalm 145 hören wir: Der Herr ist gnädig und barmherzig, langmütig und reich an Huld. Der Herr ist gut zu allen, sein Erbarmen waltet über all seinen Werken. Der Prophet Micha sagt: Wer ist Gott wie du, der Schuld verzeiht und an der Verfehlung vorübergeht für den Rest seines Erbteils! Nicht hält er auf ewig fest an seinem Zorn, denn er hat Wohlgefallen daran, gütig zu sein. Ja, du wirst in die Tiefen des Meeres werfen alle ihre Sünden. Im Buch Jesaja lesen wir: Kann denn eine Frau ihr Kindlein vergessen, ohne Erbarmen gegenüber ihrem leiblichen Sohn? Selbst wenn sie ihn vergisst, ich vergesse dich nicht.

Ein ähnliches Bild von Gott wird uns in der ersten Lesung von heute präsentiert: Der Prophet Elija sucht Gott im mächtigen Sturm, im Erdbeben und im Feuer, aber vergeblich. Am Ende geht Gott wie ein sanftes, leises Säuseln an ihm vorbei und der Prophet bedeckt sein Gesicht.

Die Passage der heutigen Lesung stammt aus dem 19. Kapitel des ersten Buches der Könige. Elija forderte den Götzendienst der Israeliten heraus und besiegte die Propheten von Baal, und der König und die Königin drohten ihm mit dem Tod. In Vers 3 heißt es: Elija geriet in Angst, machte sich auf und ging weg, um sein Leben zu retten. Er bittet Gott: Nun ist es genug. Herr, nimm mein Leben. Für die Sache Gottes einzutreten, ist nicht ungefährlich. Die Herausforderung, den Namen Jesu zu bekennen, ist heute nicht leicht. Die Einschüchterung  kommt von Terror und Verfolgung, aber nicht nur: Sie kommt auch von denen, die das Evangelium und die Kirche ständig verspotten. Wenn es um christliche Werte geht, können die hochgezogene Augenbraue und die verächtliche Stille Mittel sein, um zu versuchen, den Gläubigen einzuschüchtern.

Aber Gott wird Elija nicht einfach fallen lassen. Ein Engel des Herrn gibt ihm Brot und Wasser und dadurch gestärkt wandert er durch die Wüste, 40 Tage, und erreicht den Berg Horeb und geht in eine Höhle, um dort zu übernachten. Dort hat er die Gotteserfahrung, wie es in der Lesung geschildert wird. Danach sagt ihm Gott: Geh deinen Weg durch die Wüste zurück und begib dich nach Damaskus. Mit anderen Worten sagt Gott: Begib dich in deinen Alltag zurück und tue deine Arbeit weiter. Habe keine Angst.

Das Evangelium gibt uns dieselbe Botschaft. Hab keine Angst. Der Evangelist wollte damals mit dieser Geschichte vom Stillen des Sturmes den Christen seiner Zeit, die wegen des Glaubens bedroht und verfolgt wurden, Mut machen. Und auch wir bekommen heute mehr denn je den Gegenwind in der Welt zu spüren, im Bekenntnis zu Gott, zur Kirche, in der Nachfolge Jesu. Aber Gott ist da wie ein sanftes leises Säuseln, in den Worten Jesu: Habt Vertrauen, fürchtet euch nicht. Nicht kleingläubig sein, nicht zweifeln. 

Es gibt viel Kritik über die Art und Weise, wie die Kirche ihre Aktivitäten in der Corona-Zeit organisiert hat. Man hat der Kirche Versagen und Mutlosigkeit vorgeworfen. Sicher war die Kirche nicht besonders wortgewaltig, aber das leise, sanfte, tägliche Handeln der Kirche war und ist überall zu spüren. Dies möchten wir mit Gottes Hilfe fortsetzen. Kraft schaffen wir dafür im Still-Werden, im Gebet, wie der Prophet in der Höhle, wie Jesus auf dem Berg.  

Dr. Isaac Padinjarekuttu

Kategorien
Aktuelles

Alle werden satt.

18. So im Jahreskreis, Lesejahr A  2020

1. Les.  Jes 55,1-3

2. Les. Röm 8,35.37-39

Ev.     Mt 14,13-21

In einer großen Zusage und auch Verheißung lassen sich die Botschaft der Schrifttexte zusammenfassen:

Alle werden satt. Gott macht den Menschen „lebens- satt.“

Wenn das auch von Ihnen schon alltägliche Lebenserfahrung ist und sie dem uneingeschränkt zustimmen  können Sie hier auch schon wieder zum Lesen aufhören.

Alle werden satt: Oder fällt ihnen etwa dazu ein das Wort von Johann Wolfgang Goethes Werk in  „Faust“ ein:

 „Die Botschaft hör ich wohl, allein es fehlt der Glaube?“

-Alle aßen und wurden satt.  –Was diese Botschaft bedeutet für einen selber, für die Welt, tut man sich wohl schwerer zu verstehen und auch zu glauben-, wenn man das Gefühl von Hunger gar nicht mehr kennt.

Wir leben in einer Gesellschaft, wo ganze Geschäftszweige davon leben, das Gewicht der Menschen zu reduzierenwo das Übergewicht, zunehmend ein „gewichtiges“ Problem der Gesundheit einer „breiteren“ Masse der Bevölkerung wird.

Alle aßen und wurden satt. – Ja, es trifft bei uns zu, aber weltweit gesehen, steigt wieder die Zahl derer, von denen das sie „satt werden“ gerade nicht gesagt werden kann.

„Gebt ihr ihnen zu essen“: Diese konkrete Anweisung Jesus an seine Jünger, ist gerade angesichts der aktuell wachsendem

Zahl der Hungernden weltweit, bleibender  Auftrag auch für uns. Unsere Aufgabe wird nicht sein ein  Welternährungsprogramm zu erstellen.

Unser Auftrag als Christ/ Christin ist aber sehr wohl: Das Lebensprogramm Jesu im Leben  immer neu zu übernehmen und mitzuvollziehen:

Seinen Blick auf die Not der Menschen, zum eigenen zu Blick machen, sich von der Not mit ihren verschiedenen Gesichtern anrühren lassen, dann das je seine/ihre tun, auch wenn es scheinbar wenig ist, und es zu Jesus bringen, in seinem Namen, sich von ihm senden lassen, zu teilen und auszuteilen.

-Ja, das beinhaltetet sicher auch das je seine/ ihre beizutragen, das Hunger gelindert wird, – Aufrufe dazu werden uns kommenden Zeit angesichts große Not in vielen Ländern der Erde wohl noch öfters erreichen.

Die Bitte um „tägliche Brot“ im Vater unser beinhaltet doch gerade das: Ich bete nicht um „mein Brot“ sondern „unser Brot“, die Bitte drückt auch die Bereitschaft aus dieses mit anderen zu teilen.

Und es geht noch um mehr!

Nicht nur vom Brot lebt der Mensch, sondern von jedem Wort aus Gottes Mund!

Das heißt das weiterzugeben, den Menschen was wirklich satt macht.

Wenn  Menschen Einladungen zu kirchlichen Veranstaltungen und zu Gottesdiensten, nicht (-nicht mehr-) annehmen, gibt  es viele und unterschiedliche Gründe.

Oft zusammengefasst in dem Ausspruch:

„Das gibt mir nichts!“  oder „Das gibt mir nichts mehr!,“ aber sie meinen vielleicht auch: „Das macht mich nicht satt/ nicht mehr satt.“

Kann das nicht für einen Anfrage und  Ansporn sein  nachzudenken und davon auch zu reden: Was gibt es einem selber:

Im Sinne was mich wirklich satt macht?

Ist es nicht doch die Feier der Feier der Hl. Messe, die Erfahrung der Gemeinschaft der Glaubensgeschwister?

Ist es vielleicht doch das Wort Gottes, das ich selber lese und meditiere und auch im Gottesdienst höre?

Was macht satt?

Kann ich davon erzählen, dass ich in der Hl. Kommunion mir das  Lebensbrot gereicht wird, dass mich verbinden mit Jesus Christus und dadurch immer mehr selber Brot wird für andere werde?

Danke, Herr, für alles was mein Leben wirklich satt macht.

Gib mir immer neu den Hunger nach Gottes Wort und hilf mir das ich den Hunger nach dem Lebensbrot nie verliere.


Amen.

Kategorien
Gottesdienstordnung

Gottesdienstordnung ab 3. August 2020

Kategorien
Verlautbarungen

Verlautbarungen ab 2. August 2020

Kategorien
Messdienste

Messdienste August 2020

Kategorien
Verlautbarungen

Verlautbarungen ab 26. Juli 2020

Kategorien
Gottesdienstordnung

Gottesdienstordnung ab 27. Juli 2020

Kategorien
Aktuelles

Patroziniumfest Rems 2020

Am Sonntag, 19. Juli wurde um 10:00 Uhr das Patroziniumsfest in der St. Valentiner Filialkirche Rems gefeiert. Zu Ehren der Hl. Maria Magdalena, gestaltet eine Abordnung des Chores der Pfarre St. Valentin den Gottesdienst musikalisch mit, wurde doch auch der „160igste“ Geburtstag vom Remser Mesner Franz Rosenberger und seiner Gattin, beide 80 Jahre, gefeiert.

Pfarrer i.R. Johann Zarl feierte die Hl. Messe und fand wie immer die passenden Worte nicht nur für die Predigt, auch für den Jubilar!

Frau Bürgermeisterin Mag. Kerstin Suchan-Mayr überreichte, im Beisein einer Abordnung von Gemeindepolitikern, Franz Rosenberger für seine Verdienste um die Remser Dorfgemeinschaft und sein Engagement zum Erhalt der Remser Kirche die Ehrennadel der Stadtgemeinde St. Valentin in Gold!

Pfarrgemeinderats-Obmann-Stellvertreter Rudi Hiebl überreichte von der Diözese St. Pölten eine Dankesurkunde an Mesner Franz Rosenberger für die vielen unzähligen Dienste und Stunden welche er seit Jahrzehnten, mit seiner Gattin um „Gottes Lohn“ für „seine“ Kirche aufbringt. Auch Frau Rosenberger wurde zum Geburtstag mit ein paar Blumen gratuliert.

In diesem Gottesdienst gedachte auch die Freiwillige Feuerwehr Rems ihrer verstorbenen Kameraden. Viele Remserinnen und Remser feierten an diesem Tag auch den Kirtag-Sonntag „mit Abstand“.

Danke Hanspeter Lechner für Text und Fotos!