Autor: Rudolf Hiebl
Vorstellung der Erstkommunionkinder
An diesem Sonntag stellten die Kinder ihr Motto für die Erstkommunion 2021 vor. Leider konnten nur die Eltern und wenige Besucher mit ihnen feiern, die Freude war den Kindern dennoch anzusehen!
Seit November hängen die Fotos der Erstkommunionkinder in der Kirche! Ich hoffe Sie haben die Sterne schon gesehen?! Es war gestern eine große Freude mit allen 40 Kindern live Gottesdienst zu feiern!
Die Kinder haben einen Vertrauensstern gebastelt (im Religionsunterricht), den sie umgehängt hatten! Auf dem stand die Zusage Gottes: „Ich verspreche dir meinen Segen. Ich bin mit dir auf all deinen Wegen!“ Das ist auch die Zusage, die Gott einst Abraham, dem Urvater unseres Glaubens gegeben hat!
Abraham und die Zusage Gottes und das Vertrauen sind Thema eines sehr stimmigen Gottesdienstes gewesen! Begleitet wurden wir auf sehr schöne musikalischen Weise von Petra Schleicher mit Sara und Sabine Kirchweger mit Victoria!
Religionslehrerin Veronika Scheuchenegger hatte den Gottesdienst vorbereitet. Zelebrant Pfarrer Herbert Reisinger feierte mit den Besuchern und den Kindern eine stimmungsvolle Hl. Messe.
Danke Hanspeter Lechner für die Fotos!
Jesus in der Wüste
JESUS IN DER WÜSTE
Ein Bild, das bewusst durch die Leseordnung für den Beginn der Fastenzeit gewählt ist. Für mich ist die Wüste ein magischer Ort, den ich noch nie gesehen habe und den ich mir lebensfeindlich vorstelle. So wie die Beduinen ihr Land beschreiben: „ein kaltes Land mit heißer Sonne“. Die Wüste soll uns scheinbar auf die nächsten Wochen einstimmen. Aber es steckt mehr dahinter als eine Anweisung, sich in die Einsamkeit zurückziehen und in Verzicht zu üben.
Wenn man diesen Text beim Evangelisten sucht, findet man ihn ganz am Anfang. Wir springen nochmals zurück zum Beginn des ersten Kapitels. Und für mich ist er erst schlüssig, wenn der davorliegende Satz mitgelesen wird. Dort steht: „Und eine Stimme aus dem Himmel sprach: Du bist mein geliebter Sohn, an dir habe ich Wohlgefallen gefunden“.
Ja, das ist das Ende der Taufe Jesu im Jordan, und genau dort setzt das heutige Evangelium an: „Und sogleich trieb der Geist Jesus in die Wüste“.
Wir dürfen heute dabei sein wie Jesus seine Berufung durchlebt. Jesus durchläuft Erfahrungen, die keinem von Gott Gerufenem erspart bleiben. Stationen und Situationen, die wir alle, als in der Taufe Gerufene, uns früher oder später stellen müssen, wenn wir diesem Ruf nachgeben. Auch auf die Gefahr hin, dass im ersten Moment dieses Gerufensein einem den Boden unter den Füßen wegzieht und das Weltbild bis in die Grundfesten erschüttert. Jesus ist da keine Ausnahme. Er zieht sich zurück an einen einsamen Ort. Gerade dieses Zurückziehen in eine Innerlichkeit hat eine lange heilbringende Orientierung, stiftende Tradition und das nicht nur bei uns im Christentum. Ruhig werden, das Alltägliche abschütteln und sich auf die Beziehung zu Gott konzentrieren, das ist es, das zurückfinden lässt auf festen belastbaren Boden.
Aber diese innere Stille nützt auch so manch anderes, um zum Vorschein zu kommen, um Einfluss zu gewinnen. Die erste Zeit bei Exerzitien kann sehr verwirrend sein, denn es bricht Vieles auf, darunter auch Schlechtes und Böses. „Diabolos“, das griechische Wort für Satan in unserem Text, ist mit „durcheinanderwerfen“ wörtlich zu übersetzen. Es handelt sich um den Verwirrer, Verleumder oder auch Faktenverdreher, der zum Vorschein kommt. Und genau dieser Verwirrer tritt Jesus da in der Wüste entgegen. Er ist es, der einen in den alten gewohnten Weg zurückziehen möchte, der Vorsätze abschwächt und das Gewissen beim Scheitern beschwichtigt. Jesus lebt in der Wüste bei wilden Tieren und wird von Engeln bedient. Er ist ein Zerrissener, der zwischen den wilden animalischen und den dienenden Engeln hin- und hergerissen ist. Beide Extreme kennt ein jeder aus seinem Leben und beides kann dem Menschen übernatürliche Kraft verleihen, das Wilde genauso wie das Heilige.
Diese Zeit in der Wüste verändert Jesus von Grund auf. Zuvor nur Zuhörer, der aus der Menschenmenge Johannes lauschte, tritt er nun als Rufer für Gott auf. „Die Zeit ist erfüllt, das Reich Gottes ist nahe!“ Jesus hat gefunden, wonach er suchte. Er hat sich vollkommen seinem Vater zugewandt. Gefestigt und mit großer Kraft tritt er ab diesem Zeitpunkt auf.
Der heutige Sonntag am Beginn der Fastenzeit ruft uns allen zu: „Du bist meine geliebte Tochter, mein geliebter Sohn“ Diese Zusage ist von Gott ernst gemeint. Auch wenn wir es anfänglich nicht glauben können. Die nächsten 40 Tage sind ein Geschenk um darüber nachzusinnen was das konkret im eigenen Leben bedeutet. So nütze auch du die bevorstehende Fastenzeit um innerlich zu wachsen, um einen Schritt auf deinem Glaubensweg weiter zu kommen. Diese Zeit, die wir als Christen bewusst leben, soll gefüllt sein mit Verschiedenem, etwa mit Verzicht auf Überflüssiges oder auch mit Vorsätzen etwas anders zu machen. Aber die nächsten Wochen werden hart, jeder wird angefragt werden vom Verwirrer. Zweifel werden an uns nagen und Vieles abseits des sich vorgenommenen Weges wird verlockender wirken als normal. Bedenke, auch wenn du unter wilden Tieren lebst, auch wenn ein Verleumder wegnehmen möchte, was du erreichen willst, liegt es an dir, dich den Engeln zuzuwenden. Vergiss nicht „die Zeit ist erfüllt, das Reich Gottes ist nah“ und es braucht genau DICH um in die Welt zu kommen.
Fritz Eglseer
Aschermittwoch
| Gebet zu Aschermittwoch |
| Du, unser Gott: Im Zeichen der Asche sehen wir unsere Bruchstückhaftigkeit und Vergänglichkeit. Alles hat Fehler und Mängel – alles hat ein Ende – alles vergeht. Du, unser Gott: Im Zeichen des Kreuzes begegnen wir Jesus. Er hat alles durchkreuzt: alles Bruchstückhafte und Vergängliche, alles Endliche – selbst den Tod. Am Kreuz endet sein Kreuzweg. Am Kreuz beginnt aber auch neues Leben – durch IHN Du, unser Gott: Schenke uns den Mut zur Umkehr. Schenke uns den Mut, einen neuen Weg mit Jesus in die kommende Zeit zu gehen. Schenke uns durch dieses Zeichen von Asche und Kreuz einen neuen Sinn, einen neuen Geist und ein neues Herz. Denn du unser Gott machst alles neu durch ihn, Jesus, unseren Bruder und Wegbegleiter. Heute und durch alle Zeiten bis zur Vollendung. Amen |
Gedanken zum Aschermittwoch
Gedanken zum Aschermittwoch 2021
Liebe Schwestern und Brüder im Pfarrverband!
Liebe Kinder und Jugendliche! Liebe Familien & Alleinstehende!
Liebe Leserinnen und Leser unserer Pfarrhomepage!
Mit dem Aschermittwoch beginnen wir wieder eine ganz besondere Festvorbereitungszeit: Die Fastenzeit! Das Ziel dieser 40 Tage ist das große Osterfest! Das Ziel wird sein, mit Jesus aufzuerstehen HEUTE schon, als „Vorgeschmack“ auf unsere Auferstehung im Tod!
Das Evangelium von Aschermittwoch (Mt 6,1-6.16-18) lädt uns zu einem „Dreier-Schritt“ ein:
- GEBT ALMOSEN (Spenden) = Nächstenliebe
- BETET – PFLEGT DAS GEBET = Gottesliebe
- ACHTET AUF EUCH (salbt euer Haupt, wascht euch) = Selbstliebe
Diesen 3-Klang der Liebe: „Du sollst Gott lieben, deinen Nächsten wie dich selbst!“ – gilt es wieder aufzufrischen, neu einzuüben, damit Auferstehung schon HEUTE erfahrbar wird – durch dich und mich, durch uns alle!
Möge Gott uns dafür segnen und viel Kraft und Ausdauer schenken! Euer Diakon Manuel
Das beste Fasten:
Faste mit verletzenden Worten und gib gütige Worte weiter!
Faste mit Unzufriedenheiten und werde voller Dankbarkeit!
Faste mit dem Wütendwerden und lass Sanftmut und Geduld wachsen!
Faste mit Pessimismus und lass Hoffnung und Optimismus wachsen!
Faste mit Sorgen und lass Gottvertrauen wachsen!
Faste mit Jammern und lass die einfachen Dinge des Lebens wachsen!
Faste mit dem Stress und lass das Gebet in dir wachsen!
Faste mit der Traurigkeit und Bitterkeit. Lass stattdessen die Herzensfreude wachsen!
Faste mit dem Egoismus und lass stattdessen Einstellungen zur Versöhnung wachsen!
Faste mit Worten und lass die Stille und das Hören auf Gott in dir wachsen!
Wenn wir alle dieses Fasten versuchen, wird das Alltägliche voll von:
FRIEDEN, VERTRAUEN, FREUDE AM LEBEN! (Quelle unbekannt)
Fastenhirtenbrief 2021
Faschingsonntag und Valentinstag
Trotz aller widrigen Umstände sollte man soche Festtage nicht verstreichen lassen. So zierte zum Valentinstag ein ganz besonderer Blumeschmuck die Kirche. Passend dazu gibt es auch in der nächsten Woche für „liebende“ vor dem Altag ein besondere Botschaft zum mitnehmen!
Christian Eder fand bei der traditionellen Predigt zum Faschingsonntag wieder, mit gewohnt spitzer Zunge, die richtigen Worte!
Danke den Blumenschmückern und Christian Eder für die Mühe!
Anbei ein paar Fotos von Renate Steffelbauer.




























