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Dritter Sonntag der Osterzeit

Auf vielfachem Wunsch zum Nachlesen:

Meditation „Der Herr am Ufer“

zu Joh 21, 1 – 14

Wenn wir am Ende sind mit unsrer Kraft,

mit unsrer Hoffnung, dass ein neuer Morgen kommt.

Wenn wir enttäuscht die Hände sinken lassen

und meinen: alle Arbeit war umsonst.

Wenn unsre Netze leer sind, leer wie unsre Hände …

Wenn etwas uns gelingt, womit wir nicht gerechnet,

wenn etwas uns geschenkt wird – unverdient.

Wenn es so viele Gründe gibt zum Danke-sagen …

Wenn wir an Menschen denken, die der Hunger quält,

denen der Reis fehlt und der Fisch, ihr täglich Brot.

Wenn wir an jene denken, die nach Liebe hungern,

nach Anerkennung, Zärtlichkeit, Gerechtigkeit.

Wenn wir an unsre eigne ungestillte Sehnsucht denken …

Wenn uns die Schuld bedrückt, weil wir verleugnet haben

oder verraten, oder einfach nur vergessen.

Wenn uns ein Name einfällt, den wir schwer enttäuscht,

den wir zu wenig liebten, dem wir Unrecht taten,

Wenn wir uns fragen, ob wir dich wohl lieben, Gott …

Wenn wir zurück an unsre Jugend denken,

an unsre Pläne, die Begeisterung, den Schwung von einst.

Wenn wir uns heute sehen und bedenken,

was denn die Früchte sind aus allen diesen Knospen.

Wenn wir versuchen, mühsam das zu lernen jetzt:

mich führen lassen, wohin ich nicht will,

und trotzdem dieser Führung zu vertrauen …

Wenn wir uns sammeln jetzt um einen schlichten Tisch,

auf dem nichts steht als etwas Brot und Wein,

ein Bissen nur, ein Schluck zum Überleben.

Wenn wir das alles, was sich angesammelt hat in uns

an Hoffnung und Enttäuschung der vergangenen Woche

zusammenfassen in die knappe Bitte:

„Herr, bleibe bei uns!“ –

jetzt in dieser Stunde und gleich, wenn wir hinausgehen,

und morgen, wenn der graue Alltag wieder kommt …

Hermann Josef Coenen
(Kath. Theologe, Pfarrer / 1932 – 1999)

Fotos: Renate Steffelbauer

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Pfarrnachrichten ab 19. April 2026

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Pfarrnachrichten ab 12. April 2026

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Sanierung 2.0

Nachdem die Räume im Pfarrhof schon im neuen Glanz erstrahlen, ging es jetzt im Garten weiter.

Unter der Regie von Karl Firmberger und Martin Ströbitzer wurde der Sportplatz und die Wiese hinter dem Pfarrhof saniert: mit 65 Drainagen, 10 qm3 Sand, Kalk, Dünger und Grassamen schafften die fleißigen Helfer wieder ein schönes Platzerl.

In einigen Wochen können die Kinder der Pfarre und der Volksschule, die Turner*innen, die Kicker und viele andere die Atmosphäre im Pfarrgarten genießen.

VIELEN DANK an alle Helfer*innen!

Text und Fotos: Karl Schönauer

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Ostersonntag 2026

Zahlreiche Messbesucher*innen feierten in der festlich geschmückten Stadtpfarrkirche um 9:30 Uhr gemeinsam mit Pfarrer i. R. Johann Zarl das Osterhochamt.

Für die musikalische Gestaltung sorgten der Chor der Pfarre St. Valentin mit Orchester und Solisten unter der bewährten Leitung von Christoph Bitzinger.

„Credo – Missa Solemnis in C-Dur, KV 337“ von Wolfgang Amadeus Mozart

Dieses Jahr stand Wolfgang Amadeus Mozarts „Missa Solemnis in C-Dur, KV 337“ auf dem Programm.

Zum krönenden Abschluss erklang das „Halleluja“ von Georg Friedrich Händel. Ein wahrer Genuss für alle – die Freude und Anerkennung zeigte auch der begeisterte Applaus am Schluss!

„Halleluja“ von Georg Friedrich Händel

Alle Videos vom Ostersonntags-Hochamt auf

https://www.youtube.com/@pfarrverbandenns-donau-winkel/videos

Text, Fotos und Videos: Renate Steffelbauer

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Osternacht 2026

In der Osternacht feierte die Pfarre St. Valentin, wie Christinnen und Christen weltweit, das wichtigste Fest des Christentums: die Auferstehung Jesu Christi.

Wie bereits am Karfreitag, an dem keine Heilige Messe stattfindet, begann auch die Feier der Auferstehung in aller Stille.

Damit knüpft diese Liturgiefeier an den Gründonnerstag und Karfreitag an.

Nach der Lesung segnete Pfarrer Rupert Grill im Beisein der Ministrantinnen und Ministranten das Osterfeuer am Kirchenplatz.

Dieses wurde anschließend zusammen mit der Osterkerze, die in diesem Jahr von der Familie Simader-Marksteiner gespendet wurde, in die dunkle Stadtpfarrkirche getragen.

Anschließend wurden alle Kerzen der Mitfeiernden entzündet, um zu symbolisieren, dass das Licht die Finsternis besiegt.

Danach segnete Pfarrer Grill das Wasser, die Speisen der Kirchenbesucher sowie die Weihsackerl der St. Valentiner Bäuerinnen. Diese Weihsackerl konnten am Ende der Liturgiefeier käuflich erworben werden.

Mit dem Ausruf „Halleluja – Der Herr ist auferstanden. Er ist wahrlich auferstanden“ endeten die drei Heiligen Tage.

Pfarrer Grill bedankte sich bei allen, die zum Gelingen des „Triduum sacrum“, also der Heiligen drei Tage, beigetragen haben.

Der Chor der Pfarre St. Valentin unter der Leitung von Christoph Bitzinger gestaltete diese Feierlichtkeiten musikalisch.

Text und Fotos: Hanspeter Lechner

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Pfarrnachrichten ab 5. April 2026

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Karfreitag 2026

Die Karfreitagsliturgie der Pfarren St. Valentin und Langenhart in der Stadtpfarrkirche St. Valentin begann in Stille und ohne Kreuzzeichen.

Sie setzte unmittelbar den Abendmahlsgottesdienst vom Gründonnerstag fort, der Teil der Feier der drei Heiligen Tage ist.

Pfarrer Rupert Grill, der die Liturgie leitete, legte sich zu Beginn, während die Gläubigen knieten, vor dem Hochaltar nieder, um den Ausdruck der Ohnmacht darzustellen, in die sich Jesus aus Liebe hingab.

Nach der Lesung, der Predigt, der Passion und den großen Fürbitten folgte die Kreuzverehrung.

Pfarrer Grill zog gemeinsam mit den Ministranten und dem verhüllten Kreuz in die Kirche ein und stellte es anschließend vor den Altar, wo die Mitfeiernden Blumen zur Kreuzverehrung niederlegen konnten.

Zum Abschluss der Liturgie öffnete Pfarrer Grill das Grab Jesu, um die Beisetzung sichtbar zu machen.

Anschließend endete die Karfreitagsliturgie mit dem Auszug in Stille.

Der Karfreitag wurde vom Chor ad Libitum unter der Leitung von Marina Schacherl mitgestaltet – DANKE!

Text und Fotos: Hanspeter Lechner

Fotos Chor Ad Libitum: Rudi Hiebl

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Gründonnerstag 2026

Seit 2022 feiern die Pfarre St. Valentin und die Pfarre Langenhart die Heilige Messe vom letzten Abendmahl in der Pfarrkirche Langenhart. Herr Pfarrer Rupert Grill zelebrierte die große Einladung Jesu zu seinem letzten Abendmahl sowie die anschließende Ölbergandacht.

Mit dem Gründonnerstag beginnen die heiligen drei Tage von Leiden, Tod und Auferstehung Jesu. Jesus versammelt sich zum letzten Mal vor seinem Leiden und Sterben mit seinen zwölf Jüngern. Im Mittelpunkt der Gründonnerstagsliturgie stehen zwei symbolische Handlungen, die an sein Vermächtnis erinnern: das gemeinsame Mahl und die Fußwaschung der Jünger.

Musikalisch wurde die Abendmahlmesse vom Kirchenchor Langenhart unter der Leitung von Peter Moser mitgestaltet.

Text und Fotos: Hanspeter Lechner

Fotos Kirchenchor Langenhart: Hiebl Rudi

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Ratschen-Aktion 2026

54 Kinder und Jugendliche sowie 9 Begleiter*innen versammelten sich am Karfreitag im Pfarrsaal, um mit dem Brauch des Ratschengehens unsere Kirchenglocken würdig zu vertreten.

Nach einer kurzen Segensfeier mit Pfarrer Rupert Grill machten sich insgesamt 15 Gruppen auf den Weg, um zum Gebet einzuladen und Frohe Ostern zu wünschen.

Die im Rahmen der Ratschen-Aktion gesammelten Spenden werden für die Kinder- und Jugendseelsorge in unserer Pfarre verwendet und unterstützen heuer den Verein „Mary’s Meals“ (https://marysmeals.at).

HERZLICHEN DANK an alle Ratschenkinder, Begleiterinnen und Begleiter und allen Menschen, bei denen unsere Kinder offene Türen und Herzen gefunden haben!

Text und Fotos: Renate Steffelbauer