Im Advent entzünden wir die Kerzen, um schon hinzuweisen auf das Licht, das uns entgegenkommt.
In der Taufe zünden wir die Taufkerze für das Kind an, weil es hell bei uns geworden ist – weil du, lieber neuer Erdenbürger, da bist in unserem Haus, in unserer Familie – weil du zu uns gekommen bist.
Bei der Erstkommunion zünden die Kinder die Kerzen an, weil sie sagen: „Es ist hell geworden in mir. Ich darf dich, das Licht der Welt, zum ersten Mal empfangen.“
Bei einer Hochzeit zünden wir die Hochzeitskerze an, weil der eine dem anderen sagen will: „Es ist hell geworden bei mir, weil du da bist – weil du in mein Leben getreten bist, weil du mir so viel Licht bringst in mein Leben.“
Achten wir darauf, dass diese Lichter, die wir bei diesen Anlässen entzünden, nie ausgehen.
Bei der Krankensalbung zünden wir gerne eine Kerze an, um zum Ausdruck zu bringen: auch wenn jetzt mein Leben langsam dunkel wird, wenn es uns geht wie den Greisen Simeon und Hanna – „Du lässt mich, Herr, scheiden, aber ich habe das Licht gesehen, das in meinem Leben nicht ausgeht, auch wenn ich auf den Tod zugehe.“
Wir sind eingeladen, dieses Licht in unser Leben mitzunehmen, es zu tragen, es zu spüren. Es ist hell geworden, weil Gottes Licht in unser Leben hereinleuchtet.
Die Tage werden wieder länger, die Nächte werden kürzer, es wird wieder heller in unserem Alltag. Ich wünsche uns, dass es auch hell bleibt in unserem Inneren – in dem Wissen, dass das Licht von Weihnachten uns begleitet, mit uns geht, uns als Licht begegnet.
Beten wir, dass Gottes Licht uns begleitet.
Die Kerzen mögen uns immer wieder daran erinnern.
(Auszug aus der Predigt von Herrn Pfarrer i. R. Johann Zarl)
Im Anschluss an den Gottesdienst spendete Pfarrer i.R. Johann Zarl jedem Gottesdienstbesucher den Blasiussegen:
„Durch die Fürsprache des heiligen Blasius befreie dich Gott von Halskrankheit und allem Bösen im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.“
Über eine bummvolle Kirche konnte sich die Katholische Frauenbewegung St. Valentin freuen, die in der Stadtpfarrkirche ein „Afrikanisches Gospel-Musik-Konzert“ mit Kaplan „Henry & Friends“ für den Verein „HERZ für die Armen“ veranstaltete.
Die Präsidentin des Vereins „Herz für die Armen“, Frau Christina Schmid, BA MA, bedankte sich ganz herzlich bei der Katholischen Frauenbewegung für das Arrangement, vor allem bei Frau Marianne Peil und den vielen Konzertbesuchern.
Mit dem Reinerlös werden die Ärmsten der Armen in Nigeria unterstützt.
Neben den finanziellen Spenden während des Konzertes konnten im Vorfeld bereits an die 1.500 Stück Lesebrillen sowie viele tausend Kugelschreiber sowie Buntstifte, die besonders den Kindern in den Schulen zugute kommen, gesammelt werden.
„Wir vom Verein „Herz für die Armen“ glauben, dass der Schlüssel für einen Weg aus der Armut in Bildung und Ausbildung liegt. Kinder, deren Familien jeden Tag darum kämpfen müssen, genügend zu essen auf den Tisch zu bekommen, können es sich nicht leisten, ihre Kinder zur Schule zu schicken. Ohne Ausbildung ist es aber auch nicht möglich, einen Job auszuüben und den eigenen Kindern ein Leben zu ermöglichen, in dem das tägliche Brot gesichert ist. Eine Krankheit oder ein Unfall kann für solche Familien zur Katastrophe werden, weil das Geld für eine medizinische Behandlung fehlt“, so Frau Christina Schmid.
Was wäre unsere Pfarre ohne die vielen fleißigen Helfer, die immer zur Stelle sind, wenn es was zu tun gibt?! So wurden heute mit „schwerem Gerät“ die Bäume im Pfarrgarten zurückgestutzt und eingekürzt bzw. morsche Äste herausgeschnitten.
Ein ganz herzliches „Vergelt´s Gott!“ allen Arbeitern (und natürlich besonders auch der Marianne)!
Am Sonntag, 7. Jänner, dem Gedenktag des Kirchenpatrons Valentin von Rätien, feierte Herr Pfarrer Rupert Grill mit zahlreichen Gläubigen das Fest „Erscheinung des Herrn“ („Epiphanie“), welches zu den älteren christlichen Feiern gehört.
Die Taufe am Jordan durch Johannes des Täufers war für Jesus der erste öffentliche Auftritt. Gerade getauft , da öffnete sich der Himmel und er hörte eine Stimme: „Das ist mein geliebter Sohn, an dem ich Gefallen gefunden habe.“
Herr Pfarrer Grill segnete beim Gottesdienst Wasser und anschließend mit diesem Weihwasser die Messbesucher.
Dieser Festtag bildet auch den Abschluss des Weihnachtsfestkreises und eröffnet die „Zeit im Jahreskreis“, wozu die anschließende Woche bereits gehört.
Text und Fotos: Hanspeter Lechner – vielen herzlichen Dank!
Eine Abordnung der Heiligen Drei Könige von insgesamt 13 Gruppen mit 51 Sternsingern gestaltete die Familienmesse in der Stadtpfarrkirche St. Valentin zum 70-Jahr-Jubiläum der Dreikönigsaktion mit, welche von Kaplan Henry zelebriert wurde.
Die Sternsingergruppen waren im Pfarrgebiet der Pfarre St. Valentin unterwegs und sammelten bei der Dreikönigsaktion EUR 10.253,25 (vorläufiges Ergebnis).
Kaplan Henry und das Sternsingerteam bedankten sich bei allen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, die sich zwei Tage aufgemacht haben, um die Weihnachtsbotschaft und den Segen in die Häuser und Wohnungen zu bringen und Spenden für die Ärmsten der Armen zu sammeln.
Sollten die Sternsinger Sie nicht erreicht haben, besteht kommende Woche die Möglichkeit, im Opferstock der Stadtpfarrkirche St. Valentin Ihre Sternsinger-Spende zu geben. Gesegnete Kreide und Aufkleber zum Mitnehmen liegen für Sie bereit.
Text und Fotos: Hanspeter Lechner – vielen herzlichen Dank!