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Gottesdienstordnung

Gottesdienstordnung ab 28. Dezember 2020

Es finden derzeit keine Gottesdienste statt. Messintentionen werden zu einen späteren Zeitpunkt nachgeholt! Wir bitte um Ihr Verständnis!

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Fest der Hl. Familie

Fest der Hl. Familie

Das Wort Familie ist oft mit vielen Sehnsüchten verbunden, nach Liebe, Geborgenheit, Heimat, Sicherheit, Glück, Frieden… Das wirkliche Leben ist aber leider oft anders.

Ägypten: Der Weg der heiligen Familie soll Weltkulturerbe werden (Vatikan News). Ein Blick auf die Hl. Familie in der Hl. Schrift zeigt mir, dass es auch hier mehrere Facetten gibt.

Da sind die Augenblicke, wo alles klar ist, wo alle Bereitschaft da ist, der Überblick gegeben ist, wo Licht, Freude und eine unsagbar tiefe Überzeugung im Herzen da ist. Für Maria sind das die Augenblicke als ihr der Engel verkündete, dass sie zur Mutter Jesu erwählt ist, für Josef die Augenblicke im Traum, in denen er von einem Engel aufgeklärt wird. Für Maria und Josef der Stern, der die Hirten und Weisen zu ihnen geführt hat. Heute sind da im Evangelium die Momente der Begegnung mit Hanna und Simeon. Hier leuchtet der tiefe Sinn ihres Lebens wieder neu auf. Aber für Maria wird gleichzeitig ganz klar ausgedrückt – es wird kein leichter Weg sein – „ein Schwert wird dein Herz durchbohren“ – Erst die tiefe Erfahrung der Auferstehung Jesu wird den tiefsten Sinn offenbaren und Maria zur Mutter der jungen Kirche machen.

Jesus lernt in dieser Familie das Hineinwachsen in die Gesellschaft, er lernt zu beten, er lernt lesen und schreiben. Er lernt die Hl. Schriften zu lesen. Er lernt den gegebenen Alltag zu bewältigen. Josef und Maria schenken Jesus ein Zuhause, in dem er Schritt für Schritt in seine Berufung hineinwachsen kann.

Ein Blick auf unsere Familien und Gemeinschaften steht so manches Mal im großen Gegensatz zu dem, was man zunächst mit dem Fest der Hl. Familie verbindet:

  • die Zahl der Singlehaushalte steigt ständig, viele Partnerschaften und Familien gehen auseinander
  • das Zusammenleben verschiedener Generationen gestaltet sich schwierig
  • wir sprechen von Lebensabschnittspartner und von der Patchworkfamilie …

Die Gründe sind zu komplex und zu vielschichtig um sie beurteilen zu können. Eines ist dennoch sicher, Familie ist und bleibt für einen Menschen ein wichtiges Fundament für sein Leben.

Guter Gott,

dein Sohn Jesus ist ‑ wie die meisten Menschen ‑ im Kreis einer Familie aufgewachsen.

Die Geborgenheit in seiner Familie und die Liebe und das Vertrauen seiner Eltern ermöglichten ihm zu wachsen und zu reifen, in der Beziehung zu den Menschen und auch in der Beziehung zu dir.

Das Leben der Hl. Familie hat aber auch Höhen und Tiefen jeder menschlichen Familie gekannt.

Wir danken dir für alle Familien, in denen das Miteinander in allen Höhen und Tiefen des Lebens gelingt.

Wir bitten dich für alle Familien, deren Beziehungen im Zerbrechen oder zerbrochen sind, besonders auch für die Kinder und Jugendlichen, die schmerzlich darunter zu leiden haben. 

Gelingen und Scheitern – wir dürfen alles in deine Hände legen!

Sr. Rosa Wieser

Marienschwester in Erla

Bilder:

bild hl. familie darstellung im tempel – Google Suche

bild schmerzhafte Gottesmutter – Google Suche

bild ostern christlich – Google Suche

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Impulsgedanken zum Hl. Stephanus

Heiliger Stephanus

Was ist nur aus der Idylle von Weihnachten geworden? Das kleine Kind von Betlehem – Grund für Mord und Totschlag? Stephanus platzt heute mit seiner blutigen Geschichte einfach in unsere festliche Weihnachtsstimmung hinein. Als erster Märtyrer färbt er heute den sternenübersäten Himmel über Betlehem blutrot. Was soll das?, so kann man sich fragen. Hätte man für diesen Märtyrer Stephanus denn keinen anderen Gedenktag finden können als ausgerechnet diesen 2. Weihnachtstag, an dem wir doch so gerne noch Weihnachten feiern wollen, obwohl in diesem Jahr die Stimmung etwas trüber ist. Trotzdem ist diese brutale Steinigungsgeschichte direkt am 2. Weihnachtstag etwas Verstörend. Das kleine Kind von Betlehem provoziert. Es holt einerseits das Beste aus dem Menschen heraus, wie wir am Leben vieler Heiliger sehen können. Aber die Liebe zu diesem Kind kann auch das Schlimmste im Menschen provozieren: den Wunsch zu vernichten, zu zerstören, mundtot zu machen. Und deshalb ist heute, am zweiten Tag des Weihnachtsfestes, der Tag, um an die verfolgten Christen überall in der Welt zu denken und für sie zu beten.

Das Christentum ist weltweit die am stärksten verfolgte Religion. In den 50 Ländern, die die Organisation “Open Doors” auf dem Weltverfolgungsindex listet, leben rund 600 Millionen Christinnen und Christen, über 250 Millionnen davon sind einem hohen bis extremen Maß von Verfolgung ausgesetzt. Christen leiden in vielen Ländern nicht nur an einem Mangel an Religionsfreiheit, ihnen wird auch eine Vielzahl anderer grundlegender Menschenrechte vorenthalten. Besonders zu nennen sind das Recht auf den Schutz vor willkürlicher Verhaftung, das Recht auf ein faires Verfahren, das Recht auf Zugang zu Gerichten, Gleichheit vor dem Gericht, das Recht auf Familie, die Minderheitenschutzrechte, die Rechte der Frauen, die Rechte der Kinder, Probleme von Menschenrechtsverteidigern, und nicht zuletzt das Folterverbot.

Wie auf Stephanus fallen auf Christen tausend Steine, die sie niederhalten sollen. Diese Steine fallen heute am Stephanustag auf die Krippe. Denn Jesus verbindet sich mit den Opfern und den Stummgemachten in dieser Welt. Der „holde Knabe im lockigen Haar“ – getroffen von harten, kalten Steinen! Stephanus zeigt uns die Konsequenz von Weihnachten auf. Es ist leicht, sich über ein kleines, süßes Baby zu freuen, das da „in Windeln gewickelt in einer Krippe“ liegt. Aber wenn wir wirklich Weihnachten feiern, dann dürfen wir bei diesem Bild nicht stehen bleiben. Schon wenige Jahre später wird aus dem goldigen Kind ein erwachsener Mann, der uns mit schmerzverzerrtem Gesicht und Wunden am ganzen Körper vom Kreuz herab anblickt. Gehen wir diesen Weg auch mit – diesen unangenehmen, den unbequemen, den schweren, den Kreuzweg? Es gehört dazu, dass man wie Jesus, wie Stephanus, auch ernste Konsequenzen nicht scheut. Wenn es unbequem wird, dann klingt uns die Antwort des Engels in den Ohren: Fürchtet euch nicht! Denn unser Gott, der uns liebt, ist mit uns. Gott, der sich aus Liebe zu jedem einzelnen Menschen als Kind in der Krippe selbst hingibt, stehe uns bei – an Weihnachten noch mehr als sonst.

Dr. Isaak Padinjarekutu

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Kindermette

Zahlreiche Besucher fanden sich um 15 Uhr in der Pfarrkirche zur Kindermette ein. Mit Abstand war die Kirche schön voll! Wunderschön gestaltet vom Kinderlithurgiekreis, musilkalisch begleitet von den Familien Schleicher und Kirchweger zog das Jesuskind in die Kirche ein. Als einziges nicht maskiert…wie Pfarrer i.R. Zarl feststellte.

Regina Steffelbauer erklärte warum die Sternsinger heuer mittels Videobotschaft die Menschen besuchen und natürlich, das Schaf Rica und Schnecke Finchen durften auch nicht fehlen!

Verzaubert von den Stimmen der tüchtigen Sängerinnen, war das eine besondere Einstimmung für den Hl. Abend! Danke dafür!

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Pfarrverband Livestream

Zu unserer großen Freude sind unsere Internet Live-Übertragungen an den Adventsonntagen sehr gut angekommen! Wir haben allerdings beschlossen jetzt eine Weihnachtspause einzulegen…neuerliche Übertragungen planen wir für nächstes Jahr. Mal sehen wie der die Sache mit dem Lockdown und Corona weitergeht!

Die Streams sind als Video auf unserem Youtube Kanal (https://drive.google.com/drive/folders/1Z6v4gl2rU9okXi-_aiCBVrk_ex6t-Fxk?usp=sharing) noch bis Jahresende zu sehen bzw. stehen dort zum Download zur Verfügung!

Ich habe auch einige Fotos von den Gottesdiensten angefertigt die ich auch gerne zum Download zur Verfügung stelle:

ERLA: https://drive.google.com/drive/folders/1s2Arl_eM6Qy6-fae1LdqAY-eyriw14ED?usp=sharing

Langenhart: https://drive.google.com/drive/folders/1wFaOL_x8IY1El6LM3c8oUntuKdTNx7l4?usp=sharing

Ernsthofen: https://drive.google.com/drive/folders/1OXY2CnAkt4KBM09aMHze0TODcUrpR7BH?usp=sharing

St. Pantaleon: https://drive.google.com/drive/folders/1Z6v4gl2rU9okXi-_aiCBVrk_ex6t-Fxk?usp=sharing

Alle Fotos und Videos sind auch auf DVD bei mir zu bekommen! rudolf.hiebl@icloud.com


Danke an alle die zum Gelingen beigetragen haben: Fritz Eglseer, Monika Gundendorfer, Herbert Weilguny und Erwin Grill und und und…sowie natürlich allen Musikerinnen uns Musikern sowie unseren „Fernsehpfarrern“!

Ganz besonders herzlich möchte ich mich bei Michael Heigl bedanken der die Gesamte Technik organisiert und abgewickelt hat.

Anbei ein paar Impressionen:

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Aktuelles

Fürchte dich nicht!

4. Adventsonntag, Impuls zum Evangelium

Fürchte dich nicht!

Die Kunst, mein Leben in Gottes Hand zu geben.
Die Jungfrau Maria aus Nazareth ist verlobt mit dem Zimmermann Josef, als ihr ein Engel erscheint und verkündet, dass sie schwanger werden und den Sohn Gottes zur Welt bringen wird. Was für eine Nachricht! Wie soll das denn gehen? Verständlich, dass Maria es erst einmal mit der Angst zu tun bekommt. Ihrer Angst begegnet der Engel Gabriel mit den Worten „Fürchte dich nicht!“ Gott hat einen guten Plan. Maria soll ihm vertrauen.  

Die Geschichte von Maria beeindruckt mich immer wieder. Sie fand sich in einer Situation wieder, die sich ihrer eigenen Kontrolle entzog. Sie hatte große Angst. In ihrer Lage hatte sie auch allen Anlass dazu. Zur damaligen Zeit drohte ihr neben öffentlicher Schande und Ächtung außerdem im schlimmsten Fall der Tod durch Steinigung. Wir kennen heute das Ende der Geschichte und wissen, dass alles gut gegangen ist. Maria wusste es nicht. Trotzdem hat sie an Gott festgehalten und seinem Wort vertraut.

Die Kontrolle abzugeben, fällt mir schwer – und löst erst mal Ängste aus. Vor allem, wenn dabei viel auf dem Spiel steht. Im Leben treten immer wieder Situationen auf, die sich der menschlichen Kontrolle entziehen. Es gibt Schicksalsschläge wie schwere Krankheiten, den Tod eines geliebten Menschen, den Verlust des Arbeitsplatzes, finanzielle Not.

Leichter gesagt, als getan

„Fürchte dich nicht“ – dieser Satz kommt immer wieder in der Bibel vor, durchzieht sie wie ein roter Faden. Gott weiß, wie schnell wir Menschen Angst haben – und dass wir jeden Tag Ermutigung brauchen. Wenn es doch nur so einfach wäre, die Ängste abzulegen. Leider ist es das nicht. In einer Welt, die derzeit geprägt ist von Corona, Verschwörung, Not, Hass und Zerstörung, erscheint es alles andere als leicht, sich nicht zu fürchten.

Gott hat nicht gesagt, dass wer mit ihm lebt, keine Ängste mehr haben wird. Dass sich alle Probleme sofort lösen werden und mir fortan alles gelingt. Ängste gehören zum Leben dazu. Aber Gott ist da und geht mit. Auch wenn er nicht vor allem Unheil bewahrt, so verspricht er doch an meiner Seite zu sein und mir die Stärke und Kraft zu geben, die ich in schweren Zeiten brauche.

Ich darf darauf vertrauen, dass er mich kennt und weiß, was ich brauche. Da ist jemand, der größer und stärker ist als meine Angst.
 

Weihnachtsbotschaft mit Hoffnung  

„Fürchte dich nicht“ – das ist die Botschaft von Weihnachten. Der Retter, Jesus Christus, ist in unsere dunkle Welt gekommen. Maria hat Gottes Plan ihr Leben vertraut und durfte erfahren, dass sie mit allem Nötigen versorgt wurde, dass sie Hilfe und Kraft bekam.

Fürchte dich nicht, diese Botschaft dürfen wir weitersagen. Wie Engel können wir uns gegenseitig diese Lebenshilfe zusagen. Damit verbinde ich meinen Wunsch für diese letzten Tage im Advent und für die Weihnachtszeit: Ich wünsche uns allen, die Fähigkeit, für andere ein Engel zu sein, der die Botschaft Gottes verkündet und den Mitmenschen spüren lässt: Fürchte dich nicht.

Monika Gundendorfer

Obfrau Stv. im Pfarrgemeinderat der Pfarre Langenhart

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Gottesdienstordnung

Gottesdienstordnung ab 21. Dezember 2020

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Messdienste

Messdienste Jänner 2021

Im Jänner 2021 finden keine Gottesdienste statt!

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Verlautbarungen

Verlautbarungen ab 20. Dezember 2020

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Aktuelles

„Freuet euch im Herrn zu jeder Zeit!“

3. Adventssonntag: B  13. 12. 2020

Liebe Schwestern und Brüder des Pfarrverbandes Enns Donauwinkel! Groß oder klein! Gesund oder krank! Jung oder schon reif an Jahren! Sie alle möchte ich heute ansprechen mit meinen Gedanken zum 3. Adventsonntag, zum Sonntag Gaudete!

Das Wort aus dem Philipperbrief des Apostels Paulus steht als Eingangsvers über diesem 3. Adventsonntag. „Freuet euch im Herrn zu jeder Zeit! Noch einmal sage ich: Freut euch! Denn der Herr ist nahe!“

Darum trägt der Priester an diesem Sonntag auch ein rosa Messgewand. Das Weiß der Freude von Weihnachten leuchtet schon herein in das Violett der Adventszeit. Gott kommt uns entgegen. Das ist der Grund unserer Freude!

Ich hoffe, sie lassen sich von der Situation, in der wir gerade leben oder von persönlichen Erfahrungen und Enttäuschungen nicht die Freude nehmen, die unser Leben trägt, wenn wir unser Leben nicht nur von der Oberfläche her gestalten und leben.

Ich möchte ihnen heute ohne viele Worte einfach einen Text des mittlerweile verstorbenen Phil Bosmans über „Glückliche Menschen“ zur persönlichen Meditation mitgeben:

In seinem bekannten Buch: „Vergiss die Freude nicht!“ schreibt er:

Das Glück des Menschen –

ich habe seine tiefsten Gründe gesucht,

und das habe ich herausgefunden:

der Grund liegt nicht im Geld,

nicht im Besitz, nicht im Luxus,

nicht im Nichtstun, nicht im Geschäftemachen,

nicht im Leisten, nicht im Genießen.

Bei glücklichen Menschen

fand ich immer als Grund

tiefe Geborgenheit,

spontane Freude an den kleinen Dingen

und eine große Einfachheit.

Ich habe mich immer gewundert:

Bei glücklichen Menschen fehlt die verrückte Gier.

Niemals fand ich bei glücklichen Menschen,

dass sie ruhelos, gehetzt, getrieben waren,

niemals den Hang zur Selbstherrlichkeit.

Gewöhnlich besaßen sie eine gehörige Portion Humor.

Johann Zarl Pfarrer i.R.