Autor: Rudolf Hiebl
VERLAUTBARUNGEN – PFARRNACHRICHTEN
14. SONNTAG im JAHRESREIS – Lesejahr B – 4. JULI 2021
Wir trauern um + Herrn Josef Neubauer. Betstunde: Montag, 5. Juli um 19 Uhr in der Pfarrkirche. Requiem: Dienstag, 6. Juli um 10 Uhr in der Stadtpfarrkirche. R.I.P.
Neue „Corona-Regeln“ ab 1. Juli für unsere Gottesdienste – Lockerungen:
– keine Abstandsregeln mehr (1-Meter-Abstand entfällt)
– dauerhaft „nur“ mehr eine Mund-Nasen-Schutzmaske (keine FFP-2-Maske mehr verpflichtend)
– Weihwasser-Becken dürfen wieder befüllt werden (muss aber regelmäßig erneuert werden)
SPENDEN-AKTION: In der indischen Heimat unseres Unterstützungspriesters Dr. Isaac „wütet“ der Corona-Virus mit voller Wucht! Der Bischof von Dr. Isaac bittet uns um Spenden, um die Not vor Ort lindern zu können! Gerne kommen wir diesem Wunsch als Pfarrverband nach. Am Sonntag, 4. Juli sammeln wir in beiden Gottesdiensten für dieses Anliegen. Bitte helfen Sie!
Gerne können Sie Ihre Spende auch überweisen – Spendenkonto:
Pfarre Langenhart – IBAN: AT 09 4715 0100 0052 3000 – Verwendungszweck: Indien
Pfarrkanzlei-Öffnungszeiten: In den Sommerferien ist unsere Pfarrkanzlei nur an Mittwochen von 8-11 Uhr besetzt. Außerhalb der Kanzlei-Stunden meldet sich unser Anrufbeantworter! Tel: 07435 52425 / E-Mail: kanzlei@pfarrevalentin.at In besonders dringenden Fällen, wenden Sie sich bitte an die „Pfarrverbandskanzlei“ im Pfarrhof Langenhart – Tel: 07435/52140
CARITAS-HAUSSAMMLUNG im Sommer 2021: Wir möchten es unseren Haussammler/innen freistellen, ob sie heuer wieder von Haus zu Haus gehen, oder aufgrund der Corona-Umstände darauf verzichten möchten. Die Haussammler-Listen liegen in der Pfarrkanzlei auf, bitte zu den Kanzleistunden abholen! Darüber hinaus ist mit der Post schon ein „Spenden-Brief“ an alle Haushalte ergangen. Wenn Sie spenden möchten: Caritas St. Pölten, IBAN: AT28 3258 5000 0007 6000, BIC: RLNWATWWOBG. Online-Spenden: www.caritas-haussammlung.at
Unser ehemaliger Kaplan, jetzt Stadtpfarrer von Amstetten, Mag. Peter Bösendorfer feierte am 29. Juni sein 25-jähriges Priesterjubiläum! Lieber Peter, alles Gute und weiterhin viel Segen für dein Wirken als Pfarrer in einer der größten Pfarren unserer Diözese! Ebenso feierte der Bruder unserer „Pfarrhof-Resi“, Herr Pfarrer Franz Obermayr sein 65. Weihe-Jubiläum. Viel Segen!
Allen Kindern, Lehrern, Eltern und Familien wünschen wir schöne Sommerferien! Ein besonders herausforderndes Schuljahr liegt hinter euch, erholt euch gut für den Neustart im Herbst! Wir wünschen euch allen einen schönen Sommer 2021!
Zur Meditation: Urlaubersegen
Gott schenke dir vor der Abfahrt guten und erholsamen Schlaf, damit du ausgeruht und ausgeglichen loskommst! Er verkürze dir die Wartezeit beim Check-In mit den ersten schönen Begegnungen mit fremden Menschen, netten Gesprächen und guten Witzen! Er schicke dir einen Engel, der dir hilft, den schweren Koffer in die Gepäckablage zu wuchten und der fragt: „Kann ich sonst noch was helfen?“ – auch in einer fremden Sprache! Wenn es dir am Urlaubsort zu heiß wird, lenke er deinen Fuß um eine unbekannte Ecke in einen kleinen schattigen Hinterhof voller Hibiskus, Oleander und Stockrosen, indem du dich erholen kannst! Er begeistere dich für Museumsbesuche oder gegebenenfalls für Gesellschaftsspiele, damit du und die deinen auch Regentage gut gelaunt überstehen können! Er lasse die Wolken aufreißen, wenn du auf einem Gipfel stehst, damit sich der Aufstieg allein wegen der Fernsicht schon gelohnt hat! Er schenke dir das Gefühl, erfüllt, zufrieden und gut erholt zu sein. So segne Gott deine Urlaubszeit!
Erstkommunion 2021
Bei herrlichem Wetter konnten am Sonntag den 19. Juni 2021 vierzig Kinder die Erstkommunion empfangen. Begleitet von der Stadtkapelle St. Valentin zogen die Kinder von der Volksschule zur Stadtpfarrkirche. Ein ganz besonderer Gottesdienst wurde, organisiert von Veronika Scheuchenegger und ihrem Team und zelebriert von Pfarrer i.R. Johann Zarl sowie Diakon Manuel, gefeiert. Mit der musikalischen Begleitung von Katharina Wallner und Sabine Kirchweger und dem Gesang der Erstkommunionkinder spürte man eine ganz besondere Begeisterung!
Coronabedingt konnten leider nicht alle in der Kirche Platz nehmen! Aus diesem Grund wurde die gesamte Feier auf YouTube als Livestream gesendet und akustisch auf den Kirchenplatz übertragen, wo alle 150 Sitzplätze besetzt waren!
Zum Abschluss gab es Blumen und Glückwünsche für Veronika Scheuchenegger die ihren wohlverdienten Ruhestand antritt. Es war die zweiunddreißigste Erstkommunion die sie als Religionslehrerin in St. Valentin organisiert hat.
Liebe Veronika: Danke für alles was du in der Pfarre St. Valentin geleistet hast! Die gesamte Pfarrgemeinde wünscht dir alles Gute und Gottes Segen für die Zukuft!
Den Livestream können sie unter https://youtu.be/hOxXTlOf4yQ noch einige Wochen nachsehen!
Danke Michael Heigl für die technische Unterstützung und Bernie Leier für die Übertragung!
Fotos: Rußkäfer Steyr www.russkaefer.at
Sonntag im Jahreskreis (B)
1. Lesung Weish 1,13-15; 2,23-24
2. Lesung 2 Kor 8,7.9.13-15
Evangelium Mk 5,21-43
„Ihr Völker alle, klatscht in die Hände, jauchzt Gott zu mit lautem Jubel“
(Eröffnungsvers zur Messfeier, Ps 47,2 )
Zum Klatschen im Gotteshaus bei der Feier der Hl. Messe, kann man durch Mitfeierende meistens sehr unterschiedliche Meinungen hören:
Die einen werden durch das Applaudieren in der Kirche immer wieder neu peinlich berührt oder sind sehr aufgeregt und sagen:
Wir sind doch nicht in einem Konzerthaus!
-Die anderen würden sich noch mehr sichtbare Gefühlsregungen im Gottesdienst wünschen:
So klagen nicht wenige darüber, dass es im Gottesdienst recht oft fad zugeht. -Hat es nicht zuletzt auch damit zu tun, dass viele sich schwer tun, Formen zu finden, Trauer und Angst aber auch Dank, Jubel und Freude Sinnen-fällig in den Gottesdienst einzubringen?
Die Seligsprechung von Franz Jägerstätter, am 26. Oktober 2007 im Linzer Marien Dom, war eine sehr beeindruckende Feier.
Ich kann mich aber genau genommen nur mehr an ein Erlebnis daraus besonders erinnern:
Als seine damals noch lebende Frau Franziska Jägerstätter im Dom begrüßt wurde, haben alle Mitfeierenden ihr zu Ehren lange applaudiert und das war beeindruckender als viele ehrende Worte über sie.
-Das Tagesgebet gibt den entscheidenden Grund an, dass wir Gott unsere Ehre unseren, unsere Freude zum Ausdruck bringen sollen:
Gott, hat uns in der Taufe zu Kindern des Lichtes gemacht.
Daher ist es so wichtig, sich gemeinsam und zumindest einmal in der Woche sich dieser Wirklichkeit zu erinnern: Wir sind Kinder des Lichtes!
Wir treten vor Gott, dankend und voll Freude, bei allem was vielleicht während der Woche in uns um und um uns nicht so lichtvoll ist.
Zu dem nicht lichtvollen Dingen zählen die kleine und großen Abschiede im Leben und schließlich der Tod -davon ist schon in der 1. Lesung die Rede:
„Gott hat den Tod nicht gemacht und hat keine Freude am Untergang der Lebenden.“ (Weish 1,13)
-Es ist dies eine Schriftstelle, die immer wieder auch Begräbnisfeiern zu hören ist.
-Ja, mich würde schon interessieren, was Menschen dann denken, wie das bei ihnen ankommt, die mit Gott und Kirche -nach eigenen Aussagen- nicht viel am Hut haben, wenn Sie dieses Wort hören und das im Blick auf Sarg oder Urne!
Vielleicht denken Sie dabei:
Wie kann man so etwas heute noch verkünden?
-Ja, es ist ohne Zweifel auch für glaubende Menschen nicht einfach!
Aber mit Blick auf den Glauben können wir in schon gewisser Hinsicht davon sprechen, dass der Tod nicht Untergang und nicht Ende bedeutet.
Wir glauben, dass der Tod wie der Apostel Paulus sagt, Verwandlung ist, Verwandlung in Gott hinein, denwir in unserer derzeitigen Daseinsform immer nur unvollständig, erfassen, erkennen, eben glauben können.
In der zweiten Lesung geht es auch um Verwandlung:
Um Verwandlung der Not!
Paulus bittet die Gemeinde von Korinth um Spenden für in Not geratene Schwestern und Brüder in der Gemeinde von Jerusalem.
Wir hören diese Lesung, genau an dem Sonntag, wo wir im Gottesdienst auch einen Hilferuf erhalten, angesichts der Corona-Pandemie, von Glaubensgesschwistern, aus der Heimatdiözsese Kohima/Indien
von Dr. Isaac!
Wie erstaunlich aktuell sich hier das Wort Gottes wieder erweist!
Ich sage, hier schon ein großes „Danke“, die diesen Hilferuf hören durch ihre Spende beantworten!
Wer um Hilfe ruft, der erwartet und hofft auch, dass sein Ruf gehört wird.
Jesus Christus hört die Rufe der Not der Menschen:
Diejenigen, die laut rufen, wie der Synagogenvorsteher Jairus, oder wie die Frau, die sich ohne Worte in großer Not um Hilfe suchend an Jesus wendet.
Wir sind heute (wieder) da, -sicher auch ganz unterschiedlich:
Dankend, voll Freude, vielleicht auch mit großer Sorge und um Hilfe suchend.
Allen ist das Wort Jesu zugesprochen:
Fürchte dich nicht! Glaube nur! (Mk 5,36)
– In diesen Worten ist viel enthalten für uns alle:
An Auftrag, Zuspruch und Ermutigung, für jeden Tag und für ein ganzes Christenleben! Amen.
Mod. Mag. Herbert Reisinger
Messdienste August 2021
Messdienste Juli 2021






















