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Wir sind wieder da!

Da es ja bezüglich einer Termin-Vorausschau noch einige Unsicherheiten gibt, machen wir einen kleinen Rückblick auf Aktivitäten unserer Bücherei in den letzten Jahren.

  • Besuche des Kindergartens
  • Bastelnachmittage mit der Jungschar
  • Stolze GewinnerInnen unserer Ferienaktion
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Alles NEU macht der ….

Seit letzter Woche hat unser Pfarrsaal ein neues Gesicht! Die Fenster und Türen auf der Rückseite waren schon sehr verwittert! Aus diesem Grund wurden sie von der Tischlerei Wurz nicht nur repariert, sondern mit besonders schönen und langlebigen Alu Profilen verkleidet. Danke für die super Arbeit!

Danke Thomas Wurz für dein Engagement immer wieder in der Pfarre!

DANKE auch an Herrn Franz Schmeißl, er hat das kaputte Kirchturmfenster mit Hingabe repariert! Die Pfarre St. Valentin ist sehr dankbar für die vielen Begabungen in der Pfarrgemeinde!

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Erster Sonntag nach Corona 17. Mai 2020

Die „Selbstregulierung“ funktionierte am 1. Sonntag nach Gottesdienstöffnung bei beiden Hl. Messen sehr gut! Danke an alle Gläubigen für ihr mitwirken und die Disziplin! Danke an die Priester Dr. Isaac u. Msgr. Zarl für ihre guten Gedanken und die einfühlsame Heranführung an die neuen „Mess-Regeln“! Ein besonderer Dank an Marianne und Franz Hirsch für die viele Mehrarbeit die sie derzeit leisten! Auch die Ministranten haben sich getraut mitzufeiern. Eine gewisse Art der Normalität kehrt zurück! Welche Freude!

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Impulsgedanken zum 6. Sonntag der Osterzeit

Impulsgedanken zum 6. Sonntag der Osterzeit, Lesejahr A von Diakon Manuel (Joh 14,15-21) –

Wäre nicht „Corona“, so würden an den kommenden Samstagen im Mai viele Hochzeiten stattfinden! In den letzten Wochen habe ich mit vielen enttäuschten Brautpaaren telefoniert, versucht so manche Braut-Träne zu trocknen. Beim Sonntagsevangelium ist mir das Wort „Beistand“ sofort ins Auge und ins Herz gesprungen! Junge Brautpaare suchen sich Trauzeugen aus. Der Begriff „Beistand“ verschwindet oft zugunsten der Bezeichnung „Trauzeuge“. Mir gefällt das Wort „Beistand“! Und in meinen Hochzeitspredigten, spreche ich immer auch die Beistände des Brautpaares an. Sie haben eine hohe Aufgabe, sie stehen den Brautleuten bei, konkret im Moment der Spendung des Ehesakramentes, sie fungieren als unterschreibende Zeugen, aber damit ist ihr Auftrag noch nicht erfüllt! Meiner Überzeugung nach, haben Trauzeugen, Beistände die Aufgabe, „ihr“ Ehepaar auch in (die) Zukunft zu begleiten, mit Interesse, Zuwendung und Gebet! Jesus spricht in seinen „Abschiedsreden“ (vor seinem Tod, seiner Auferstehung und Himmelfahrt) von einem ganz besonderen Beistand, den Gott uns senden wird, wenn er nicht mehr leibhaft unter uns weilt! Mit diesem Beistand spielt Jesus auf den Heiligen Geist an. Der Hl. Geist, eine geheimnisvolle „Person“ innerhalb der Dreieinigkeit! Für mich ist der Geist Gottes, der Geist Jesu, der Verbinder, das „Verbindungsmittel“, kurz, er der Geist oder sie die „Geistin“ (hebräisch „ruach“) ist für mich LIEBE in der reinsten Form! Diese Liebe Gottes verbindet uns, mindestens auf zwei Weisen (- es mag noch mehrere geben!): Sie ermöglicht GEMEINSCHAFT und IST HEILSAM!

Zum Weiterdenken:

Wer ist mir Beistand? Wem stehe ich bei? Meldet euch wieder einmal bei euren „Beiständen“, den Trauzeugen, Tauf- und Firmpaten! In welchen Situationen meines Lebens habe ich den Beistand Gottes schon erlebt? Wer hat „ihn“ mir erfahrbar gemacht? 

Für unsere Kinder:

Schaut euch eure Tauffotos wieder einmal an. Vielleicht gibt es sogar einen Film von eurer Taufe? Zeichnet eurem Taufpaten, eurer Taufpatin eine Zeichnung von euch zwei. Sucht die Hochzeitsfotos eurer Eltern! Fragt sie, wer ihre Trauzeugen waren und warum sie sich gerade diese Personen ausgesucht haben?

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Gottesdienstordnung

Gottesdienstordnung ab 18. Mai 2020

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Verlautbarungen

Verlaubarungen ab 17. Mai 2020

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Klang:Raum:Kirche am Muttertag

„Corona sei Dank!“ – gibt es an Sonntagnachmittagen das neue Angebot „Klang:Raum:Kirche“. Von 12-19 Uhr laden wir Sie ein, unsere Pfarrkirche als meditativen Klangraum zu erleben. Jeden Sonntag hören wir andere Melodien, Klänge und Gesänge: klassisch, modern, bekannt oder neu, auf alle Fälle immer besinnlich! In unserer großen Kirche ist es leicht, bei diesem Angebot, nach den Covid-19-Vorschriften, genügend Abstand zu halten. Auf vielfachen Wunsch werden wir dieses Klang-Angebot auch über die Sommermonate fortsetzen!

Mit ihrer Kamera hat Renate Steffelbauer die Stimmung am Muttertag den 10. Mai eingefangen….

Ein besonderer Dank gilt unserem Diakon Manuel Sattelberger der jede Woche ein neue Idee umsetzt und die Musik dazu aussucht!

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Messdienste

Messdienste Mai 2020

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Gottesdienstordnung

Gottesdienstordnung ab 15. Mai 2020

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Sinn und Unsinn der Corona-Pandemie

Sinn und Unsinn der Corona-Pandemie

Dr. Isaac Padinjarekuttu

Es kann alles so sinnlos erscheinen. Einige zufällige, biologische Mutationen ziehen um den Globus, morden Tausende, zerreißen Familien und pulverisieren Träume. Leben und Tod können völlig willkürlich erscheinen. Religionen und Philosophien können wie grausame Witze wirken. Das einzige, das zählt, ist das Überleben. Ohne die Inspiration eines höheren Sinn übernimmt der Egoismus das Regiment.

Diese Einstellung ist die Versuchung der Stunde – aber natürlich ist sie falsch. Wir werden dies als eine der bedeutendsten Perioden unseres Lebens betrachten. Viktor Frankl, der aus dem Wahnsinn des Holocaust schrieb, erinnerte uns daran, dass wir unsere Probleme nicht wählen können, aber wir haben die Freiheit, unsere Antworten zu wählen. Die Bedeutung eines Ereignisses, argumentierte er, kommt von drei Dingen: der Arbeit, die wir in Krisenzeiten anbieten, der Liebe, die wir geben, und unserer Fähigkeit, angesichts des Leidens Mut zu zeigen. Die Bedrohung mag untermenschlich oder übermenschlich sein, aber wir alle haben die Möglichkeit, unsere eigene Würde bis zum Ende zu behaupten. Können wir es zu einer Sinnquelle machen? Können wir die Geschichte dieses Virus und die Geschichte, wie es unser Leben in den letzten Wochen erschütterte, unsere Momente des Leidens während der Pandemie, zu einem Teil einer größeren Erlösungserzählung machen? Nur so können wir uns hartnäckig weigern aufzugeben und unser Leben wieder leben.  Dieses Virus ist ein unsichtbares Monster, aber es kann eine bessere Welt hervorbringen.

Diese Pandemie trifft uns genau an den Stellen, an denen wir am schwächsten sind, und deckt genau die Krankheiten auf, die wir träge toleriert hatten. Vielleicht hat es unsere ideologischen Unterschiede, unsere persönlichen Vorurteile, unsere Charakterfehler aufgedeckt. Wir definieren uns zu sehr durch unsere Karrieren, Macht und Reichtum, und das Virus droht, sie wegzufegen. Wir sind eine moralisch unartikulierte Kultur, und jetzt gelten die grundlegenden moralischen Fragen.

Auf diese Weise verlangt das Virus, dass wir unsere Probleme auf eine Weise angehen, zu der wir vorher nicht gezwungen waren. Die Pandemie bringt unsere Kreativität hervor. Während wirtschaftlicher und sozialer Krisen entstehen die großen Entwürfe für die Zukunft. Es kommt bereits eine neue Energie in die Welt. Das paradigmatische Bild dieser Krise sind all jene Online-Bilder von Menschen, die Wege finden, über Entfernungen zusammen zu singen, zu musizieren und zu tanzen, Menschen, die Wege finden, sich gegenseitig zu helfen. Es kommt bereits zu einem Wertewandel in die Welt. Wir sind gezwungen, absichtlich unsere menschlichen Verbindungen aufrechtzuerhalten. Durch den Druck der gegenseitigen Angst werden die Beziehungen enger. Jeder hungert nach engeren Bindungen und tieferer Sorge füreinander. Es kommt auch zu einem neuen Aktionismus. Viele Leute fragen: Was kann ich jetzt tun? Die Menschen haben neue Aktivitäten begonnen, um ihren Nachbarn zu helfen. Es kommt auch eine neue Introspektion in die Welt. Die Menschen sind bestrebt, tiefere Gespräche zu führen und grundlegendere Fragen zu stellen: Bist du bereit zu sterben? Wärst du mit dem Leben zufrieden, das du gelebt hast? Was würdest du tun, wenn ein geliebter Mensch sterben würde? Weißt du, wo deine  spirituellen und zwischenmenschlichen Ressourcen liegen? Welche Rolle spielst du in dieser Krise? Wie kannst du konkret helfen?

Wir alle haben die Aufgabe, uns unserer eigenen Angst zu stellen. Wir alle haben Angst. Aber nach und nach stellen wir fest, dass wir über die Ressourcen verfügen, um die Angst mit Gesprächen und direkten Maßnahmen zu bekämpfen. Ein stärkeres Selbst entsteht aus dem Todeskampf der Angst. Als Christen glauben wir, dass das Leiden erlösend sein kann. In diesen schwierigen Zeiten lernen wir mehr über uns. Wir lernen auch, dass die Ungleichheit in der Welt obszöner scheint, wenn der Unterschied zwischen Arm und Reich, Leben oder Tod so stark ist. Ja, es ist ein bedeutungsvoller Moment. Und genau diese Bedeutung wird uns inspirieren und zusammenhalten, wenn es schlimmer wird. In solchen Situationen ist Sinn ein wichtiges Medikament für die Seele.