Kategorien
Aktuelles

Hl. Firmung im Pfarrverband Enns-Donau-Winkel

„Getauft, gefirmt und gesendet!“, so lautete das Motto der 1. großen Pfarrverbandsfirmung „Enns-Donau-Winkel“, am 18. Oktober 2020 in der Stadtpfarrkirche St. Valentin.

88 Firmlinge fanden mit ihren Paten einen Platz, dann war die Pfarrkirche „corona-bedingt“ voll. Die Familien konnten via Livestream im Pfarrsaal oder Zuhause diese Firmung mitfeiern.

Danke an Alt-Abt Christian Haidinger aus dem Stift Altenburg für die Firmspendung . Zur Predigt hatte er seine „Firmampel“ mit. Danke Moderator Herbert Reisinger, Pfarrer i.R. Johann Zarl, Diakon Manuel und den Ministrantinnen und Ministranten für die feierliche Gestaltung des Gottesdienstes, dem Chor und den Musikerinnen und Musikern der Pfarre Langenhart für die klangvolle musikalische Gestaltung. Danke den vielen helfenden Händen die im Hintergrund tätig waren, den Mesnern (besonders Marianne und Franz Hirsch), den Kirchenschmückern und allen Helfern von Pfarrgemeinderat und Pfarrkirchenrat!

Besonderer Dank gilt allen Firmhelfern und Firmbegleitern für die Vorbereitung.

Bernie Leier und das Team von Skyline sorgte für die gesamte Technik, die Übertragung im Pfarrsaal und ins Internet. Michael Heigl war für die Installation des YouTube Kanals und den Livestream verantwortlich und Hanspeter Lechner für die tollen Fotos. Herzlichen Dank dafür!

Das Video (zum ansehen) und die Fotos (zum Download) stehen kostenlos zur Verfügung.

Ein gehöriger Aufwand, der sich aber bezahlt macht, wenn man in die leuchtenden Augen der Firmlinge schaut….

Fotos Hanspeter Lechner

Kategorien
Aktuelles

Weltmissionssonntag

Weltmissionssonntag

18. Oktober 2020

In diesem Jahrzehnt gab es mehrere Initiativen, die darauf abzielten, die Missionstätigkeit in der Kirche wiederzubeleben. Es begann mit der Einsetzung des Päpstlichen Rates zur Förderung der Neuevangelisierung im Jahr 2010, gefolgt von der Bischofssynode zur „Neuevangelisierung zur Weitergabe des christlichen Glaubens“ im Jahr 2012, der Bischofssynode für die Region Pan-Amazonas im Jahr 2019, der Erklärung des Monats Oktober 2019 zum Missionsmonat und der jüngsten vatikanischen Anweisung „Die pastorale Umkehr der Pfarrgemeinde im Dienst an der missionarischen Sendung der Kirche,” um einige zu nennen. Der Grund liegt nahe. Nach Ansicht von Papst Franziskus ist die „Missionstätigkeit paradigmatisch für alle Aktivitäten der Kirche,“ und daher müssen alle Anstrengungen unternommen werden, um die Aufmerksamkeit aller Getauften auf diese grundlegende Aufgabe zu lenken. Was war das Ergebnis all dieser Initiativen? Es ist schwierig, diese Frage zu beantworten, da keine offiziellen Statistiken vorliegen. Mit Sicherheit kann man jedoch sagen, dass die Kirche in diesem Jahrzehnt an vielen Fronten in der Defensive geraten ist: bedroht von einer aggressiven säkularen und post-säkularen Gesellschaft, dem islamischen Terrorismus, rechts- und linksgerichteten Ideologien, dem zerstörerischen Potenzial von Wissenschaft und Technologie ohne Regulierung und Kontrolle und die vielen Eigentore, die die Kirche geschossen hat. Und zum Abschluss des Jahrzehnts gibt es die Corona-Pandemie, die die Grundlagen der Weltordnung, wie wir sie heute kennen, erschüttert hat. Und doch, wenn Mission – verstanden als die Fortsetzung der Mission Christi zur Errichtung des Gottesreiches für die Kirche paradigmatisch ist, müssen wir darüber sprechen, Mittel und Wege finden, um kreativ daran teilzunehmen und sie dort zu platzieren, wo sie hingehört, nämlich, in der Mitte der christlichen Existenz. Wenn wir einen weiteren Weltmissionssonntag feiern, denken wir wieder über die Mission der Kirche und unseren Beitrag zur Errichtung des Gottesreiches in Gemeinschaft und Solidarität mit allen Christen und allen Männern und Frauen guten Willens nach.

Das kirchliche Leben weltweit steht in dieser Zeit unter dem Zeichen von der Corona-Pandemie. Die wirtschaftlichen, sozialen, kulturellen und politischen Auswirkungen dieser weltweiten Krise sind kaum abschätzbar. Auch die leeren Kirchen in der Karwoche werden lange in Erinnerung bleiben. Aber sind nicht die leeren Kirchen auch ein Symbol der Leere, die viele Menschen mit ihrem Glauben in der Kirche fühlen, wie der Theologe Thomas Halik es ausgedrückt hat? Wir können unmöglich etwas geben, das wir nicht haben. Wenn Evangelisierung die Weitergabe unseres Glaubens ist, dann müssen wir uns nicht nur mit der Weltmission beschäftigen, sondern auch mit uns selbst. Wie die österreichischen Bischöfe in ihrer Weltmissionssonntagsbotschaft in aller Ehrlichkeit sagen, hat der christliche Glaube in den vergangenen Jahrzehnten bei uns in Europa an Kraft verloren. Papst Franziskus hat das immer wieder betont, dass wir eine narzisstische Kirche geworden sind, die zu sehr auf sich selbst bezogen ist, die nur um sich selbst kreist. Dann ist die Gefahr tatsächlich groß, dass wir die eigentliche Situation aus dem Blick verlieren. Eine solche Kirche wird belanglos oder zu einem Ärgernis für die, die vom Glauben und der Kirche fern sind. Aus dieser Belanglosigkeit herauszukommen, ist eine große Herausforderung. Ob wir dafür etwas von der Corona Pandemie lernen können? Wie können wir unsere geistliche Substanz und das Gebet wiederentdecken? Papst Franziskus spricht sogar von der „missionarischen Kraft des Fürbittgebets“. So können wir auch missionarisch sein.

Eine missionarische Kirche wird auch ihren Blick für die Nöte und Anliegen unserer Nächsten öffnen. Diese Solidarität mit Menschen in Not unter uns und überall in der Welt ist die beste missionarische Geste, die wir in diesem Moment zeigen können. Denn das Kerngebot des Christentums ist das Liebesgebot. Gerade in diesen Zeiten der Krise zeigen sich viele Menschen in Werken der Nächstenliebe als wahre Christen. Menschen gingen in ihrem Einsatz für die Nächsten bis an ihre Grenzen. Eine unglaubliche Welle der Solidarität machte sich breit. Diese Solidarität mit allen Leidenden weltweit ist Mission par excellence. Wenn heute im Auftrag des Papstes in allen Gottesdiensten auf allen Kontinenten und in allen Ländern für die Weltkirche gesammelt wird, wird diese Solidarität eine Realität. Wenn wir unser solidarisches Handeln beibehalten, dann machen wir Gottes Reich sichtbar vor der Welt. Und das ist Mission!

Dr. Isaac Padinjarekuttu

Bild: dbk.de

Kategorien
Verlautbarungen

Verlautbarungen ab 18. Oktober 2020

Kategorien
Gottesdienstordnung

Gottesdienstordnung ab 19. Oktober 2020

Kategorien
Aktuelles

Danke Frau Dr. Renate Riedl !

Frau Dr. Renate Riedl hat über 10 Jahre die Bibelrunde in der Pfarre geleitet. Mit ihrem Engagement und Ihrem Wissen ist es ihr gelungen neugierige und Bibelleser für die Bücher der Heiligen Schrift zu begeistern. Ganz besonders die Bibelrundenausflüge und die Diskussionsrunden sind allen Teilnehmern in Erinnerung geblieben.

„Mitten im Buch der Psalmen, bei Psalm 90, hat uns die Coronageschichte erwischt“ schreibt sie!

„Da überhaupt nicht abzusehen ist, wie und ob es im Herbst mit Gruppen in der Pfarre weitergeht, ich selber in dieser Altersgruppe angekommen bin, die als Riskogruppe gilt, habe ich mich nach langem Überlegen entschlossen, diesen Impuls ernst zu nehmen und mich von dieser Aufgabe zu verabschieden“.

Vergelt´s Gott im Namen der Pfarre und im Namen aller Teilnehmer der Bibelrunde!

Kategorien
Gottesdienstordnung

Gottesdienstordnung ab 12. Oktober 2020

Kategorien
Aktuelles

Kindergottesdienst im Pfarrheimgarten

Der Hl. Franz von Assisi hatte seine Freude! Ein voller Pfarrheimgarten, voll mit Kindern, Eltern und Großeltern – und vielen Stofftieren! Immer im Oktober feiern wir das Fest des Hl. Tier-, Menschen- und Gottesfreundes Franziskus. Seine Botschaft ist aktueller denn je! Im Pfarrheim-Garten hatten wir auch kein Probleme mit Abstand halten und Corona-Schutz! Das Wetter spielte mit. Danke an unsere Gottesdienstleiterin Sabine Hauleithner mit ihrer Schnecken-Handpuppe Finchen und unser Musikerinnen-Team Petra Schleicher und Sabine Kirchweger für die musikalische Begleitung. Eine „neue Normalität“ wird es auch bei unseren Kindergottesdienstfeiern brauchen. Wir werden uns bemühen, alle Sicherheitsmaßnahmen einzuhalten, zum Wohle aller Großen und Kleinen, Alten und Jungen! Selbstverständlich müssen auch wir als Kinderliturgie-Kreis der Pfarre „auf Sicht fahren“. Der nächste (geplante) Kindergottesdienst wäre das MARTINSFEST am Sonntag, 15. November um 17 Uhr. Wir feiern, wenn es möglich ist, alles „outdoor“, mit viel Abstand, die Kipferl gibt es in ein Sackerl eingepackt und geteilt wird dann nach der Feier in den eigenen 4-Wänden. So (er-)leben wir auch „Hauskirche“! Wann, ob und wie das Martinsfest stattfinden wird, werdet ihr mit Sicherheit erfahren! Hl. Franz von Assisi und Heiliger Martin, bittet für uns!

Beitrag Diakon Manuel

Fotos Renate Steffelbauer

Kategorien
Aktuelles

Gott will, dass wir seine Gäste sind!

Sonntagsgedanken zum 28. Sonntag im Jahreskreis A

Matthäus 22,1-14

Zu einer Hochzeit eingeladen zu sein ist etwas Schönes – und wenn es eine königliche Hochzeit ist – wer würde sich da nicht freuen?

Im heutigen Evangelium geschieht aber das Unglaubliche: Die Eingeladenen sagen ab – sie haben keine Lust oder keine Zeit!

Der König hat viel Geduld – er schickt seine Diener ein zweites Mal aus – doch wieder ohne Erfolg! Keiner kommt! Einige, der Eingeladenen, vergreifen sich sogar, an den Dienern, misshandeln sie oder bringen sie um. Der König wird zornig. Das ist eine Provokation und die Reaktion ist heftig. Doch das Fest soll stattfinden.

Er schickt ein letztes Mal Diener aus. Diesmal werden alle eingeladen – egal ob reich oder arm, angesehen oder verspottet. Da kommen sie in Scharen und der Festsaal füllt sich mit Gästen. Das sagt uns: Gott will, dass wir seine Gäste sind. Er wirbt mit allen Mitteln um uns.

Sind wir bereit?

Wir können die Einladung annehmen oder sie ablehnen. Gott hält an seiner Einladung fest. Er schickt uns immer wieder Botschaften, Fingerzeige und Impulse.

Bin ich offen und ansprechbar? Höre ich sein Rufen? Ist Gott die Mitte meines Lebens – oder sind es die täglichen Aufgaben, der Freizeitstress, der Computer? Wie ernst nehme ich seine Einladung? Jede und jeder von uns hat die Wahl – ich kann mich für oder gegen Gott entscheiden.

Die Menschen, die im Gleichnis auf die letzte Einladung des Königs kommen, sind ein bunter Haufen – unterschiedliche Leute von der Straße der Stadt. Vielleicht waren unter ihnen Obdachlose, Prostituierte, Zöllner – Menschen um die man gewöhnlich einen Bogen macht. Es ist befreiend, dass man seine eigene Lebensgeschichte mit allen Scheitern vor Gott bringen kann, ohne verurteilt zu werden. Gottes Barmherzigkeit ist groß!

Was aber ist mit dem hochzeitlichen Gewand gemeint, das einer der Gäste nicht anhat und dann hinausgeworfen wird?

Ich glaube, man kann die Einladung zum Hochzeitsmahl nicht annehmen und zugleich so bleiben wie man vorher war. Ist das nicht ein Ruf zur Umkehr?

Es geht nicht um ein passendes Outfit. Es geht darum, ob ich meinen Glauben lebe, in Taten der Liebe, im Ertragen des anderen, im Verzeihen und in der Bereitschaft zur Versöhnung.

Ich darf kommen wie ich bin – aber so soll ich nicht bleiben – ich soll mich verändern lassen, mich von Gott so machen lassen, wie er mich haben möchte. Mich von seiner Liebe umgestalten lassen. Das Hochzeitsgewand ist letztendlich die Liebe.

Am Ende unseres Lebens werden wir einmal nach der Liebe gefragt. Mit dem Maß, mit dem wir messen und zuteilen, wird auch uns zugeteilt werden. Allein die Liebe zählt!

Monika Gundendorfer

Kategorien
Verlautbarungen

Verlautbarungen ab 11. Oktober 2020

VERLAUTBARUNGEN – PFARRNACHRICHTEN

Kategorien
Aktuelles

ERNTEDANK 2020

Bei strahlendem Wetter fanden sich am Sonntag den 4. Oktober zahlreiche Besucher, zur Segnung der Erntekrone und der Erntegaben, auf dem Hauptplatz ein. Einen besonderen Rahmen bildeten die vielen Kinder, die Goldhaubenfrauen und die Stadtmusikkapelle, die auch den Einzug in die Kirche begleiteten. Pfarrer i.R. Johann Zarl und Diakon Manuel zelebrierten den ganz besonders feierlichen Dank-Gottesdienst.

Auf dem Vorplatz wurde, für alle die in der Kirche nicht mehr Platz fanden, Sessel aufgestellt und mittels eines Fernsehers, mit Bild und Ton, die Feier nach außen übertragen.

Ein ganz besonderer Dank gilt den Organisatoren, allen voran der Dorfgemeinschaft Altenhofen um Maria Hagler und Karl Schönauer für die vielen Stunden der Vorbereitung! Danke auch dem Team des Willkommensdienstes und den vielen Helfern die für den reibungslosen Ablauf verantwortlich zeichnen. Bei den derzeitigen gesetzlichen Vorgaben eine Herausforderung!

Der Kirchenschmuck ist, wie immer eine Augenweide, gespickt mit vielen feinen Details. Wir laden Sie ein, besuchen Sie die Kirche in den nächsten Tagen, es lohnt sich (immer)!


Danke Renate Steffelbauer für die Fotos!