Autor: Rudolf Hiebl
Erstkommunion
Unter dem Motto „Mit Jesus ist mein Leben bunt“ feierten 32 Kinder am 14.5.26 ihre erste Heilige Kommunion in der Pfarrkirche St. Valentin.
Beim Singen und Beten war spürbar, wie tief das Vertrauen der Kinder zu Jesus und zu Gott ist. „Jesus, ich öffne mein Herz für dich, damit du mir im heiligen Brot ganz nahekommen und mir Stärke, Liebe und Vertrauen schenken kannst.“
Vorbereitet und begleitet wurden die Kinder von ihren Tischmüttern, dem Lehrerkollegium der Volksschule St.Valentin und ihrer Religionslehrerin. Gemeinsam mit ihren Familien, Freunden und zahlreichen Gästen erlebten die Kinder einen sehr feierlichen und schwungvollen Gottesdienst. Ein besonderer Dank gilt Pfarrer Dr. Rupert Grill und den Musikerinnen für die festliche Gestaltung und allen die zum Gelingen beigetragen haben, vor allem auch der Stadtkapelle und dem Mesner Team!
„Liebe Erstkommunionkinder! Ich wünsche euch, dass ihr jeden Tag die Liebe und Kraft Gottes spüren könnt, die euer Leben bunt und hell machen! Ich bin stolz, dass ich euch auf euren Wegen begleiten darf!“ so ihre Religionslehrerin Christine Sator-Leitner.
Text und Fotos Rudi Hiebl








Kindermaiandacht in Kl. Erla
Der Pfarrverband Enns-Donau-Winkel feierte seine jährliche Kinder-Maiandacht im Garten der Schulen für wirtschaftliche und soziale Berufe des Schulvereins der Marienschwestern vom Karmel in Klein Erla.
Um den Schutz der Mutter Gottes, unter dem wir alle stehen, kindgerecht erfahrbar zu machen, gab es mehrere Symbole wie einen Regenschirm, einen Sturzhelm, eine Sonnenbrille… und den weißen Mantel der Marienschwestern, den sich Sr. Rosa um die Schultern legte. Diesen weißen Mantel tragen wir wöchentlich beim Singen des Salve Reginas, sowie an allen Hochfesten, Ordens- und Marienfesten. Er symbolisiert für uns Marienschwestern, die wir zur großen Familie des Karmels gehören, den Schutzmantel der Mutter Gottes und den Prophetenmantel des Elias.
Auch einen kleinen Pilgerweg gab es bei unserer Kindermaiandacht, der zur Lourdesgrotte am Eingang des Gartens führte. Es war berührend mitzuerleben, wie sich die Prozession so vieler bunt gekleideter fröhlicher Kinder zur Lourdes Muttergottes hinbewegte. Um unser Beschützt-Sein durch unsere himmlische Mutter noch einmal sichtbar zu verdeutlichen, durften wir auf ein Bild der Schutzmantel Madonna unseren Fingerabdruck setzen.
Nachdem wir mit dem Vater unser und dem Segen unsere Maiandacht liturgisch abgeschlossen hatten, gab es das traditionelle Eis der Marienschwestern für Klein und Groß, das wie jedes Jahr, die Herzen und Münder aller erfreute. Die Kinder konnten ihre Freude noch besser zum Ausdruck bringen, indem sie gemeinsam in der Wiese saßen, die Erla Glocke läuteten oder herumsprangen und Räder schlugen. Eine schöne Erfahrung von lebendiger Kirche.
Text und Fotos Sr. Maria Angela











Erstbeichte
Erstbeichte und Versöhnungsfest …auf dem Weg zur Erstkommunion ![]()
Aber ist das überhaupt noch zeitgemäß?
JA! Denn Erstbeichte bedeutet…
– Gewissensbildung
– in Beziehung mit Anderen treten (Welche Gefühle erzeuge ich bei Anderen?)
– Erfahrung der heilsamen und versöhnenden Zuwendung Gottes
– eine Möglichkeit des Loslassens von Belastendem und des Neubeginns
– die Zusage „Gott liebt dich so wie du bist“ und schenkt dir immer wieder die Kraft zum Neuanfang
– Leichtigkeit wieder spüren dürfen
Die Kinder bereiten sich mithilfe von Symbolen auf ihre Erstbeichte vor. Die Herzensboxen stehen symbolisch für unser Herz und darin sind schwere Steine (aus Papier), auf denen die Kinder sammeln, was ihnen schwer im Herzen liegt. In der Herzensbox befinden sich aber auch ganz viele Herzen, auf denen die Kinder sammeln, was ihnen alles gut gelingt und ihr Herz zum Leuchten bringt. Die schweren Steine dürfen beim Herrn Pfarrer (bei Gott) bleiben.
Nach der Beichte werden die Steine auch verbrannt, ein Highlight an diesem Nachmittag.
Eine neue Leichtigkeit darf wieder eintreten und nun darf bei Kuchen und Saft gefeiert werden!
Die Kinder können wirklich stolz auf sich sein!
Beitrag und Fotos Christine Sator-Leitner


Pfarrverband Fußwallfahrt
Die jährliche Fußwallfahrt nach St. Florian stellt eine bewährte Tradition dar. In diesem Jahr begann die Pilgerreise an der Pfarrkirche St. Valentin, angeführt von Pilgerbegleiter Stefan Kimeswenger und Pfarrer Rupert Grill. Insgesamt starteten 25 Teilnehmer am Samstag, den 18. April um fünf Uhr morgens. Die Route führte über das Kraftwerk Thalling, querfeldein Richtung Tillysburg und St. Florian. Um 10:30 Uhr wurde in der Kirche St. Johann in St. Florian, gemeinsam mit einigen Nachkommenden, Gottesdienst gefeiert. Das Mittagessen fand anschließend im Restaurant „Die Kanne“ statt.
Der Dank gilt Pilgerbegleiter Stefan Kimeswenger, Organistin Barbara Raymakers sowie Pfarrer Rupert Grill für ihre Unterstützung.
Fotos: Karl Firmberger, Sabine Schöller und Rudi Hiebl













Ostermontag 2026
Am Ostermontag um 09:30 Uhr wird in der Stadtpfarrkirche traditionsgemäß eine Familienmesse mit anschließendem Ostereiersuchen im Pfarrgarten für die jüngsten Gottesdienstbesucher gefeiert.
Bei der Predigt für die Kinder begab sich Herr Pfarrer Rupert Grill auf Augenhöhe mit den Kindern und machte sich mit dem Familienliturgie-Team der Pfarre auf den Weg nach Emmaus.
„Das Unterwegssein ist Teil unseres Lebens. Wir gehen jeden Tag auf verschiedenen Wegen.„


„Bestimmt habt ihr heute schon einige „Wege“ hinter euch. Das ist nicht nur heute so. Unser ganzes Leben lang sind wir unterwegs. Schließt die Augen und denkt an die Wege, die ihr schon einmal gegangen seid.„
„Es gibt viele verschiedene Wege. Sie führen uns über Straßen und Wege, ans blaue Wasser, auf Berge, mitten in eine grüne Wiese hinein oder durch den Wald. Manchmal scheint die Sonne, an manchen Tagen regnet es. Unsere Wege sind nie gleich: Sie können anstrengend sein. Sie führen nicht immer gleich zum Ziel, wir müssen auch ab und zu Umwege machen. Aber sie sind leichter, weil einer mit uns geht.„
„Manche Wege sind besondere Wege. Wir tragen die Erinnerungen und die Gefühle daran in unseren Herzen. Versucht einmal nachzuspüren, welche Farben zu euren Wegen passen und legt sie auf das Herz, das in der Mitte liegt …“
(Die Kinder legen verschiedene farbige Krepp-Papier-Stücke auf das Herz, sodass es ganz bedeckt ist..)




Beim „Vater unser“ rund um den Altar war eine richtige “Halleluja-Stimmung” zu spüren, wurde doch dieser Gottesdienst von den Singing Valenteenies unter der Leitung von Regina und Eva-Maria Sallinger, unterstützt von Katharina Wallner, wunderschön musikalisch mitgestaltet.


Bei der anschließenden Kommunion gab es für die Jüngsten geweihtes Brot, welches vom Familienliturgie-Team verteilt wurde.
DANKE den Singing Valenteenies und dem Familienliturgieteam!


Und dann ging es endlich zur großen Freude der vielen Kinder zum Ostereiersuchen in den Pfarrhofgarten!




Text und Fotos Rudi Hiebl
