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Fußwallfahrt nach St. Florian

Samstag um 5 Uhr früh trafen sich 15 wetterfeste Pilger zur traditionellen Fußwallfahrt nach St. Florian. Das Wetter war etwas „abwechslungsreich“, aber was macht das schon einem echten Pilger ?!

Ein besonders herzliches Dankeschön an unseren Pilgerbegleiter Stefan Kimeswenger für seine Betreuung und an unsere „Rundumservice“ – Begleiterin Anneliese Wieser-Grill die mit dem Auto immer wieder an Stationen auf uns wartete und so für Entlastung sorgte!

Ganz besonders freuten wir uns über alle die mit dem Auto angereist waren! Gemeinsam mit Dr. Isaak, der uns auch den ganzen Weg begleitete, feierten wir dann in der Kirche St. Johann die Hl.  Messe. Zum Ausklang ging es in „Die Kanne“ wo wir ausgezeichnet verköstigt wurden.

Schön, dass sich so viele, trotz der heuer etwas widrigen Umstände, an der Wallfahrt beteiligt haben. Ich denke es ist nicht nur eine schöne Tradition, sondern für jeden eine persönliche Bereicherung!

Rudi Hiebl

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Verlautbarungen – Pfarrnachrichten ab 29. August 2021

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Verlautbarungen – Pfarrnachrichten ab 22. August 2021

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Mariä Himmelfahrt

Beim Fest Mariä Himmelfahrt wurden wieder Kräuterbüscherl verteilt. Danke den Goldhaubenfrauen dafür! Danke Renate Steffelbauer für ein paar nette Fotos!

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Mariä Aufnahme in den Himmel

Wir sind mitten im Sommer und erleben ein Leben in großer Fülle. Wie erleben, wie die reifen Felder abgeerntet werden. Wie sehen die Früchte auf den Bäumen. Wir erleben die Welt in ihrer Schönheit und Pracht. Jesus hat gesagt: Ich bin gekommen, damit ihr das Leben habt, und es in Fülle habt. Das Leben in Fülle, das Jesus uns verheißt ist aber mehr als die Fülle des Sommers, der Ernte, des hiesigen Lebens, so schön das alles ist. Es ist vergänglich und wir wissen, dass der Herbst und der Winter kommen werden. Wir wissen auch um die Vergänglichkeit unseres eigenen Lebens. In diesen Tagen der weltweiten Corona-Pandemie sind Leid und Tod stärker in unser Bewusstsein gerückt. Aber als Christen haben wir die Hoffnung auf ein Leben in Fülle, das wir für uns gläubig erwarten und erhoffen. Das Fest der Aufnahme Mariens in den Himmel, das die Kirche seit dem 5. Jahrhundert feiert ist also das Fest unserer eigenen endgültigen Zukunft.

Was hat dieses Fest uns heute zu sagen? In unserem Eröffnungsgebet haben wir gebetet: Gib, dass wir auf dieses Zeichen der Hoffnung und des Trostes schauen und auf dem Weg bleiben, der hinführt zu deiner Herrlichkeit. Maria zeigt in ihrer Aufnahme in den Himmel und in ihrer Verherrlichung, die Erfüllung des Weges der Gläubigen. Aus dieser Zukunftshoffnung dürfen wir Christen leben. Und diese Hoffnung dürfen wir nicht aus dem Auge verlieren, falls uns auf unserem Lebensweg Enttäuschungen, Kummer und Sorgen begegnen. Dann brauchen wir umso mehr den Blick auf Maria, die uns als Zeichen der Hoffnung und des Trostes gegeben ist. 

Dass wir genug Kummer und Sorgen haben, brauche ich nicht zu erläutern. Das war immer der Fall. Aber die Liturgie heute, besonders die erste Lesung, spricht etwas mehr als die alltäglichen Kummer und Sorgen der Menschen an, symbolhaft und kräftig. Das Buch der Offenbarung wurde gegen Ende des 1. Jahrhunderts nach Christus verfasst, und zwar als Brief an sieben Gemeinden, die zunehmend in Bedrängnis geraten waren. Er schildert einen gewaltigen Kampf der Mächte – Gott gegen den Satan, Gut gegen Böse, die Kirche gegen das römische Reich. Der Drache, der in der Antike für widergöttliche und chaotische Mächte, aber auch oft für unterdrückerische Systeme steht, wird gestürzt, aber (noch) nicht vernichtet. Dier Botschaft ist klar: Das Böse ist seit Ostern nicht mehr übermächtig, aber es ist noch vorhanden. Die Bilder der Offenbarung sind durchaus Hinweis und Fingerzeig auch für Auseinandersetzungen heute, wie wir sie kennen. Der ewige Kampf ist in vielen unterschiedlichen Facetten auch heute in unserer Welt vorhanden. In dieser Spannung lebt die Kirche, leben wir Christen. Das Bild der himmlischen Frau gibt den Gemeinden des Johannes und uns Grund zur Zuversicht. Der letzte Satz der Lesung spricht von dem rettenden Sieg unseres Gottes und der Vollmacht seines Gesalbten.

Wir leben in einer zunehmend sich säkularisierende Welt, die meint, die Welt sei genug. Mehr gibt es nicht, und mehr brauchen wir nicht. Die Sinnsuche der Menschen ist rein innerweltlich geworden. Wegen seiner Einfachheit und Nachvollziehbarkeit besitzt dieses Weltbild große Attraktivität. Aber trotzdem kann man das Verlangen nach etwas über diese Welt hinaus, das wir Gott nennen, Leben in Fülle nennen, nicht für immer verdrängen. Treffend hat Augustinus es formuliert: Du hast uns zu dir hin geschaffen, und unruhig ist unser Herz bis es ruht in dir.

Wir die Kirche, wir die Gläubigen müssen eine Art Katalysator sein, der den Prozess von „Welt ist genug“ zu „Welt ist nicht genug“ in Gang bringt. Die Kirche ist kein Selbstzweck, kein frommer Insiderclub, kein Zirkel für religiös Bedürftige. Die Kirche hat eine Aufgabe in der Welt. Durch sie sollen die Menschen entdeckten, dass die Welt eben nicht genug ist. Durch sie sollen die Menschen entdecken: Es gibt Gott, An ihn zu glauben und mit ihm zu leben, gibt dem Leben einen wirklichen Sinn, hilft Probleme zu meistern, tut dem Herzen gut, macht lebenstüchtig, kann von lebenszerstörerischen Zwängen befreien, schenkt die Gewissheit, von Gott gewollt und geliebt zu sein, und inspiriert zu einer lebendigen Hoffnung über den Tod hinaus.

Es ist keine Frage, dass die Kirche in den letzten Jahren zu viel Glaubwürdigkeit und Vertrauen verspielt hat. Ja selbstkritisch müssen wir bleiben. Aber Christinnen und Christen werden gerade jetzt gebraucht, die in ihrer Haltung zeigen, was es bedeutet, gehalten zu sein: in aller Demut getröstet und verankert im glauben an Gott. Sie werden es mir verzeihen, dass ich am Festtag Mariens Martin Luther zitiere, der sagte: „Wir sind es doch nicht, die da die Kirche erhalten könnten. Unsere Vorfahren sind es auch nicht gewesen. Unsere Nachkommen werden es auch nicht sein, sondern, der ist es gewesen, ist es noch und wird es sein, der da sagt: Ich bin bei euch alle Tage bis an das Ende der Welt.“ Wir müssen herauskommen aus der Haltung der Verzagtheit, und getrost und unverzagt unseren Glauben leben. Ich wünsche Ihnen einen schönen Festtag, Mariä Aufnahme in den Himmel.

Dr. Isaac Padinjarekutttu

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Verlautbarungen – Pfarrnachrichten ab 15. August 2021

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Impulsgedanken zum 19. Sonntag im Jahreskreis

Bereits den dritten Sonntag in Folge beschäftigt uns das Brot als Überbegriff in den Texten. Vieles in den Texten muss man nach 2000 Jahren erklären. Aber Brot hat selbst nach dieser langen Zeit einen annähernd gleichen Stellenwert in der Gesellschaft. Und wer glaubt, es ist heute anders, soll sich an den Beginn der Pandemie erinnern, als überall der Germ ausverkauft war. Die Menschen hatten begonnen in dieser unsicheren Zeit Brot zu backen. Die Internet Foren waren voll von Rezepten und Bildern stolzer Brotbäcker. Ich kann das verstehen, denn auch für mich persönlich ist Brot sehr wichtig, so wichtig, dass ich es seit Jahren selber backe.

Nachdem Jesus mit einer Hand voll Brote 5000 Menschen satt machte, suchten sie ihn. Getrieben von Eigennutzen, dachten sie, da ist einer, der uns satt macht. Den machen wir zu unserem Anführer! Da lohnt es sich zu folgen, da hat alle Not ein Ende. Das ist aber nicht das Ansinnen Jesu. So wird er letzten Sonntag schon konkreter, als sie ihn fanden „Ich bin das Brot des Lebens!” Das Brot in eurer Hand macht euch satt für eine bestimmte Zeit. Es erhält euch vorübergehend am Leben. Ihr werdet vorerst zufrieden sein. Aber ist ein voller Bauch wirklich der Weg zu einem rundum zufriedenen Leben? Wirklich zufrieden kann euch nur das Brot, das euch der Vater gibt, machen. Es kommt vom Himmel und gibt der ganzen Welt das Leben.

Da murrten die Leute, wie soll das gehen? Sie haben immer noch das physische Brot vor Augen und den Duft in der Nase. Sie verstehen Jesus nicht oder wollen ihn nicht verstehen.

Brotmangel gibt es in unserem Land schon länger nicht mehr, aber die Bilder von Unterernährung kennen wir alle. Ausgemergelt, mit leeren Augen blicken uns Menschen entgegen, abgekämpft und ohne Hoffnung. Das leuchtet ein, das ist verständlich. Doch wie sieht es aus, wenn uns anderes fehlt im Leben? Näher an den Kern der Botschaft kommen wir, wenn wir uns einen seelischen Mangel vor Augen führen. Diese Menschen sind nicht so leicht zu erkennen. Sie unterscheiden sich im ersten Augenblick nicht von der Masse der Menschen. Auf den zweiten Blick könnte schon der Arbeitslose, der sich unnütz vorkommt und sich nicht mehr unter die Leute traut, auffallen. Oder das Mobbingopfer, das sich von der Welt verlassen fühlt. Der Obdachlose, der für die Gesellschaft unsichtbar in deren Mitte lebt. Missbrauchte, ausgenützte, gedemütigte Menschen. Menschen, die ihrer Zukunft durch das geltende System beraubt wurden. Allen fehlt es nicht an Nahrung, dennoch hungern sie. Sie leiden seelisch und auch körperlich unter ihrem Hunger nach Liebe, Anerkennung, Wertschätzung, aber auch Gerechtigkeit. Innerlich abgekämpft und ohne Hoffnung, gehen sie geschwächt durchs Leben.

Wenn Jesus spricht: „Ich bin das Brot, das vom Himmel herabgekommen ist“, hat er genau diesen unendlich großen, ungestillten Hunger von uns Menschen im Blick. Einen Hunger, den er allzu gut kennt und dem er mit Wertschätzung und Achtsamkeit auf Augenhöhe begegnet. So werden diese Begegnungen für den Betroffenen zum Heil.  Er will für die Hungernden der sein, der satt macht, der diesem Mangel entgegentritt.

„Wer von dem Brot isst, wird in Ewigkeit leben“. So wie das eucharistische Brot bei der Kommunion mit uns eins wird und in uns aufgeht, sich verteilt und bis in die letzte Zelle Energie liefert.  So will auch das geistige Gottesbrot, von dem Jesus spricht, mit uns eins werden, in uns aufgehen, sich ausbreiten bis in die kleinste Zelle. All die Existenz- und Lebensängste, die uns plagen, ob berechtigt oder unberechtigt, müssen wir nicht alleine tragen. Wir haben jemanden, der uns liebt, so wie wir sind. Der uns annimmt mit genau den Fehlern, die wir haben und an unserer Seite steht, in diesem Leben und darüber hinaus.

Fritz Eglseer

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Verlautbarungen – Pfarrnachrichten ab 8. August 2021

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Verlautbarungen – Pfarrnachrichten ab 1. August 2021

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Verlautbarungen – Pfarrnachrichten ab 25. Juli 2021