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Messdienste

Messdienste September 2020

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Himmel „übersiedelte“ ins Stadtmuseum

Wie viele wissen, war die Restaurierung unseres alten, neugotischen Fronleichnam-Himmel nicht mehr möglich! Er wurde von allen Schädlingen befreit und gut konserviert. Benutzbar, einsatzfähig ist er leider nicht mehr, bei der Fronleichnamsmesse 2020, Corona bedingt am Kirchenplatz, wurde der neu angeschaffte Himmel feierlich gesegnet. Der „alte“ Himmel hat nun einen würdigen „Altersitz“ im Stadtmuseum von St. Valentin gefunden! Ein großes Danke an unseren Pfarrkirchenrat Franz Huber für seine Initiative um einen neuen Prozessionshimmel und die gute Lösung mit der Übersiedlung des alten Baldachin in das Museum unserer Stadt! Danke auch an die Verantwortlichen des Stadtmuseums St. Valentin!

Foto: Karoline und Franz Huber, Pfarrer i.R. Johann Zarl

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Schritte der Hoffnung

Schritte der Hoffnung
Wir erleben gerade eine sehr herausfordernde Zeit. Verunsicherung, Änderungen und die Hoffnung auf eine gute Zukunft bewegen uns derzeit. Mit den „Schritten der Hoffnung“ möchte das Caritas Team einladen innezuhalten, Kraft zu schöpfen, Danke zu sagen und den Blick wieder in die Zukunft zu richten.
Verschiedene Stationen in der Kirche bieten die Möglichkeit, sich auf unterschiedliche Weise mit dem Thema Hoffnung auseinanderzusetzen. Dazu gibt es einen „Reiseführer“ für einen Rundgang zu den Stationen.
Nutzen Sie die Gelegenheit und gehen Sie gestärkt und mit Hoffnung zurück in Ihren Alltag.
Ab Sonntag 16.8. gibt es in unserer Kirche dazu die Möglichkeit. Die „Schritte der Hoffnung“ finden in unserem ganzen Pfarrverband statt. Vielleicht bietet dieses Projekt ja auch eine Gelegenheit für einen Besuch in einer der anderen Kirchen unseres Pfarrverbandes.

Danke Renate Steffelbauer für die Fotos

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Mariä Himmelfahrt – Kräuterweihe der Goldhaubenfrauen

Danke Renate Steffelbauer für die Fotos

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„Es ist nicht recht das Brot den Kindern wegzunehmen und den kleinen Hunden vorzuwerfen“

20. Sonntag im Jahreskreis: A 16.8.2020

Das heutige Sonntagsevangelium ist eine echte Herausforderung. So kennen wir doch Jesus nicht! Sein Wort: „Es ist nicht recht, das Brot den Kindern wegzunehmen und den Hunden vorzuwerfen“ tut sogar uns heute als Zuhörer weh.

Nicht einmal die Bitte der Jünger: „Herr, befrei sie von ihrer Sorge, denn sie schreit hinter uns her“, nützt etwas. Warum wohl?

Jesus möchte an Hand der kanaanäischen Frau den Glauben seiner Jünger hinterfragen. Und damit sind wir bei uns selber, bei dem, was dieses Evangelium dir und mir sagen möchte. Dazu zur Verdeutlichung:

Der Schriftsteller Kurt Martin Magiera hat in seinen Erzählungen eine Figur geschaffen, – er nennt sie Herr Zett – dessen überraschenden Einfälle mich beim Lesen faszinieren haben.

Einmal hat er etwas ganz Verrücktes getan: Herr ZETT brachte eines Tages einen Koffer voll kleiner Hämmer mit in die Kirche, wo er sie kostenlos anstatt der üblichen Kerzen verteilte. „Zum Abklopfen der Fassade!“ klärte er die Neugierigen auf.

Eine Provokation, aber eine heilsame. Herr ZETT stellt mich vor die Frage: Ist mein Glaube echt? Hält der Inhalt meines Glaubensgebäudes, was die Fassade verspricht? Sind die Worte, die ich im Gottesdienst höre oder spreche, durch meine Überzeugungen und Taten gedeckt? Er gibt keine Anweisungen, was ich im Einzelnen tun soll. Er sagt nur: Prüfe einmal, ob du das, was du sagst, auch wirklich meinst. Ob hinter den großen Worten wie Gemeinschaft, Dienst, Nächstenliebe oder Teilen auch eine Lebenspraxis steht:

Die Fassade der kanaanäischen Frau hat den Schlägen Jesu standgehalten und Jesus ist überwältigt von ihrem großen Glauben.

Das heutige Evangelium lädt uns im Blick auf die heidnische Frau und ihren Glauben ein, wieder einmal die Fassade unseres Lebens- und Glaubensgebäudes abzuklopfen. Vielleicht muss manches abbröckeln, was hohl und leer geworden ist. Es kann mir aber auch wieder einmal deutlich machen, und dafür darf ich dankbar sein, wie viel Gutes hinter meiner Fassade steckt. Vielleicht lässt mich so ein Blick hinter die Fassade wieder einmal entdecken: Wie viel Gutes ist auch mir in die Hand gegeben oder konnte ich selbst erreichen. Vielleicht gilt das Wort Jesu auch mir: Dein Glaube ist groß!

Dann kann vielleicht auch von mir Heil ausgehen, wenn ich mein Herz öffne für die Menschen in Not. Gelegenheit dazu ist heute, wenn in den Kirchen bei der Augustsammlung für die Ärmsten der Armen in Afrika gesammelt wird, die auf die Brotreste warten, die vom Tisch unserer Wohlstandsländer fallen.

Ich wünsche Ihnen allen ein gesegneten Sonntag!

Pfarrer in R. Johann Zarl

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Gedanken zum Fest Mariä Himmelfahrt

Gedanken zum Fest Mariä Himmelfahrt

Wir feiern heute das älteste Marienfest: Mariä Aufnahme in den Himmel.Dieser Tag könnte uns ein Anlass sein, uns wieder einmal zu fragen: Wer ist Maria für uns, für mich?

Wenn wir an einen Menschen denken, so haben wir verschiedene Bilder von ihm in uns.

Wenn ich an Maria denke, dann geht es mir auch so

  • Da ist der Altarraum mit dem Kreuz, Maria und Johannes mit dem Wort Jesu an seinen Jünger: „Siehe da deine Mutter!“ und zu seiner Mutter: „Siehe da deinen Sohn!“
  • Da ist das Bild unserer Karmelmutter mit dem Skapulier und der Zusage: „Wer dieses Skapulier trägt, der steht unter meinem besonderen Schutz!“
  • Da ist das Bild der Lourdes-Mutter-Gottes
  • Da sind die Bilder der vielen Marien-Wallfahrtsorte in Österreich, wie Maria Zell, Maria Taferl… Da sind die Bilder der vielen Wallfahrtsorte auf der ganzen Welt, z.B. Guadeloupe, dem größten Wallfahrtsort der Welt. Dazu kommen die Bilder mit den vielen Entstehungs- und Wirkungsgeschichten.
  • Da ist das Bild im heutigen Evangelium: Maria als junge schwangere Frau nimmt den beschwerlichen Weg zu ihrer Base Elisabeth auf, sich um ihr bei der bevorstehenden Geburt beizustehen. Das tiefe gegenseitige Verstehen und Erkennen der Pläne Gottes führt zum wunderschönen Lobgebet Marias über die Größe Gottes und seine großen Taten, dem Magnifikat.

….und….

Da sind meine persönlichen Erfahrungen und Bilder von Maria. Zwei möchte ich anführen:

  • Da ist das Bild bei meiner Einkleidung als meiner Mutter bei der festlichen Messe bewusst wird, dass sie genau an diesem Platz vor Jahrzehnten um einen guten Mann und brave Kinder gebetet hat. Jetzt ist sie mit ihrem guten Mann und ihren Kindern hier. Ihre Älteste wird hier Marienschwester.
  • Da ist das Bild von meinem letzten Lourdes-Aufenthalt mit meiner schwer krebskranken leiblichen Schwester. Wir kamen von den Bädern, in denen man im Lourdes-Wasser untergetaucht wird. Ich wartete auf meine Schwester. Wie ein Blitz durchdrang mich plötzlich ein Schmerz, der mich wissen ließ: du wirst von deiner zweiten krebskranken Schwester auch Abschied nehmen müssen. Tränen rollten über meine Wangen. Meine Schwester war bei mir angekommen, merkte es und fragte: „Du weinst?“ Darauf konnte ich ihr nur mit Schweigen antworten. Die im Herzen gebliebene Gewissheit machte mich eigenartigerweise schon traurig, aber vor allem achtsamer. Ich nützte alle möglichen Gelegenheiten in Beziehung mit meiner Schwester zu bleiben und das Hinreifen bis zu ihrem Sterben wahrzunehmen. Das letzte Wort vor ihrem letzten Atemzug: „Gott ist Liebe“ ist wie ein Testament, an das ich staunend immer wieder mal denke. Im Rückblick merke ich, dass in dieser Phase meines Lebens tiefe Wurzeln in mir gewachsen sind.

Was sind Ihre Bilder von Maria?

Vielleicht könnte uns dieser Festtag ein Anlass sein, wieder einmal daran zu denken, dass wir eine leibliche Mutter haben, aber auch eine Mutter im Himmel, die uns begleiten kann.

Wir können mit unseren persönlichen Worten zu ihr sprechen. Manchmal kann ein vorformuliertes Gebet eine Hilfe sein. Eines meiner Lieblingsgebete ist dabei ein Gebet von Papst Benedikt XVI:

Heilige Maria,

Mutter Gottes,

du hast der Welt

das wahre Licht geschenkt.

Jesus, deinen Sohn –

Gottes Sohn.

Du hast dich ganz

dem Ruf Gottes

überantwortet

und bist so zum Quell

der Güte geworden,

die aus ihm strömt.

Zeige uns Jesus.

Führe uns zu ihm.

Lehre uns ihn kennen

Und ihn lieben,

damit auch wir selbst

wahrhaft Liebende

und Quelle

lebendigen Wassers

werden können

inmitten einer dürstenden Welt.

Ich wünsche Ihnen, dass Sie etwas von dieser Mutter im Himmel wahrnehmen können.

Ihre Sr. Rosa Wieser

Marienschwester in Klein Erla

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