“Die kann das aber gut!”

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Vor ein paar Tagen saß eine Volksschülerin neben mir in der Wochentagsmessen. Sie kommt jeden Tag, um das Fürbittenhefterl zu tragen. Diesen „neuen“ Kirchendienst macht sie mit großer Begeisterung. Als unser Herr Pfarrer den Schlusssegen erteilte und die Orgel zum Auszug gewaltig erklang sagte unsere kleine Fürbittenheftträgerin Franziska: „Die kann das aber gut!“ Mir war klar, wen sie meinte, unsere Organistin. Ja, dachte ich mir jeder macht das was er gut kann! Und jeder ist auf seine Weise wichtig und wertvoll: die RosenkranzbeterInnen, die Ministranten, die Frau Messner, der Herr Pfarrer, die Lektoren und Kantoren, die Mitfeiernden, die Fürbittheftträgerin und unsere Organistin! Alle haben eines gemeinsam – sie machen ihren Dienst so gut sie es können, zur größeren Ehre Gottes und zur Freude der Menschen!

Danke, dass du das wast du gut kannst mit uns immer wieder teilst, auch davon lebt eine lebendige Pfarrgemeinde. EINER IST NÄMLICH KEINER! Und außerdem wahrscheinlich sehr einsam?!

Was sich ein Feuerwehrmann von einem Fußballer abschauen will …

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Gestern war großer Feuerball im St. Valentiner Kulturhaus. Ich gehe sehr gerne und mit großer Überzeugung zu solchen Veranstaltungen. Denn ich gehe ja nicht „nur“ als Manuel hin sondern schon auch als „Manuel, der von der Kirche„! An so einem Abend ergeben sich so viele Gespräche und Begegnungen mit ganz vielen Menschen in ganz unterschiedlichen Lebenlagen. Auf solchen Bällen kommt oft auch unter 4 Augen das Leben (und die Sorgen, oft große Sorgen) der Menschen zur Sprache … ja fast Aus-sprache …

Jetzt aber zur Überschrift: Auf dem Feuerwehrball sagte ein uniformierter Feuerwehrer zu mir: „Ich nehme mir Morgen ein Beispiel dem Fußballer!“ Ich kannte mich nicht aus und fragte nach … und bekam zur Antwort: „Der Fußballverein hatte vorigen Samstag ihre große Veranstaltung im Kulturhaus und nächsten Tag war einer der führenden Fußballer in der 9:30 Uhr Messe und hat sogar die Lesung vorgetragen. Dieser Mann hat meinen Respekt! Auch wenn die Ballnacht länger dauern sollte, Morgen bin ich um 9:30 Uhr in der Kirche, nur vorlesen tue ich nichts!“

Ja, ich lade ALLE BallbesucherInnen ein sich hin und wieder ein Beispiel an dem Fußballer zu nehmen, der trotz langer Ballnacht, sein sonntägliches Treffen mit dem Herrgott nicht vergißt!   

Halte den Sonntag, denn der Sonntag hält auch dich!

Achtung Baustelle! Gott ist der Polier …

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Am Sonntag war ich bei bei ganz guten Freunden zum Kaffee eingeladen. Ich freue mich immer, wenn ich bei dieser jungen Familie zu Gast sein darf, denn dort erfahre ich immer die neuesten Trends und erlebe junge Eltern im Umgang mit ihrer kleinen Tochter! Einfach schön!

An diesen Sonntag hatte ich sogar die Ehre die Baupläne für das neue Familienhaus meiner Freunde zu begutachten. Toll – und praktisch wurde da geplant und berücksichtigt! Wenn ich mir denke, dass ich ein Haus bauen müsste/dürfte/könnte, ich glaube ich wäre vorerst überfordert. Nicht so meine Freunde, denn die wissen sehr wohl was sie tun! Daher haben sie auch meinen Respekt.

Hausbauen – Wohnraum schaffen – Heimat geben … diese Grundgedanken beim Hausbauen sind auch in einer Pfarrgemeinde wichtig! Auch wir versuchen in unserer Pfarre, Heimat zu geben und Wohnraum für alt und jung zu schaffen uns wohnlich zu gestalten. Auch wir bauen ein „Haus“ nur verwenden wir ein anderes Baumaterial, welches man nicht im Baumarkt bekommt.

In diesem Zusammenhang ist mir ein „Lied“ aus dem altestamentlichen Buch der Psalmen eingefallen. Für alle die nachschlagen wollen: Psalm 127

Da kann man(uel) lesen: „Wenn nicht unser Herr (gemeint ist Gott) das Haus baut, müht sich jeder umsonst, der daran baut.“

Die Überschrift des heutigen Eintrages lautet: Achtung Baustelle! Gott ist der Polier und wir sind seine MitarbeiterInnen! Mit Polier meine ich den Vorarbeiter! Gott baut sein „Haus“ in unserem Leben, wir dürfen mitbauen und helfen, Stein für Stein diese Heimat zu schaffen …

Hoffentlich heißt es einmal nicht – oder doch: ACHTUNG BAUSTELLE! Gott haftet für seine Christen!

Ich wünsche meinen Freunden und uns als Pfarre alles Gute beim „Häuslbauen“! Verwendet gutes Material und achtet auf den Bauplan! Euer Pasti Manuel

Wenn man(uel) nichts verstehen kann …

fragezeichen.gif…wird er immer ein bißchen „unruhig“! Gestern besuchte ich wieder einmal einen großen Wallfahrtsort. Vor der Abendmesse wurde der Rosenkranz gebetet und das Allerheiligste war ausgesetzt. Den Rosenkranz konnte ich mitbeten und versuchte die einzelnen Gesätzchen mit meinem Leben in Verbindung zu bringen und betend zu bedenken. Als jedoch der Rosenkranz vorbei war, wurde auf einmal ein lateinisches Lied angestimmt. Die Melodie war ja wirklich schön, aber den Text – Sorry – den habe ich nicht verstanden. Schade, dachte ich mir, sicher hatte auch dieses alte Kirchenlied eine schöne Bedeutung mit Sinn. Aber wie soll man mitdenken oder noch besser mitbeten, wenn man nix versteht?! Als dann nach dem Lied der Priester auch noch ein Gebet in lateinischer Sprache anstimmte, fragte ich mich wirklich: WO BIN ICH DENN! Da sitzen (eh nur) 8 Leute (alle mit deutscher Muttersprache) in dem Rosenkranz und dann versteht man(nuel) nichts mehr – was soll das für einen Sinn haben?

Ich bin davon überzeugt, das Wort Gottes sollte in einer Sprache verkündet werden die man(n)/frau verstehen kann. Der Gottesdienst sollte eine „Sprache“ sprechen die jeder verstehen kann!

Mir ist bewusst, das Latein DIE Kirchensprache ist, aber ich bin den Konzilsvätern gerade darum sehr dankbar, dass sie die Landessprache im Gottesdienst „eingeführt“ haben, damit jeder – du und ich – die Texte und Gebet verstehen kann, mitbeten und mitdenken kann. Denn ich meine, ein Gebet das ich nicht verstehe, weil es eine andere Sprache spricht – geht nicht ins Herz und rührt uns im Innersten nicht an!?!

Bitte verstehen Sie mich nicht falsch, auch mir gefällt die schöne „Sprachmelodie“ des Latein, aber Gottes Wort soll jeder verstehen und nicht nur ein paar „Ausgebildete“!

Der Evanglist Johannes schreibt: Und das Wort ist Fleisch geworden…“ – lassen wir das Wort Gottes Fleisch annehmen in unserem Leben aber bitte auf Deutsch! Euer Manuel

Wenn Hände verschieden sind …

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Zum Thema „Barmherzigkeit“ ist mir noch eine Beobachtung eingefallen. Ich habe in meinem Arbeitszimmer das Bild vom „Barmherzigen Vater mit seinem „verlorenen“ Sohn“ hängen. Vor ein paar Wochen sind mir beim genauer betrachten des berühmten Bildes die HÄNDE des Barmherzigen Vaters aufgefallen.

Ich finde dieser Vater hat 2 verschiedene Hände. Die linke ist eindeutig zierlicher – ja ich meine fast weiblicher – als die rechte größere und auch „härter“ erscheindene Hand des überglücklichen Vaters.

Mir mich hat dieses Bild eine Überschift, nämlich VERGEBUNG! Auch wir haben sicher diese 2 Seiten in uns und in unseren Händen, besonders dann wenn wir vergeben sollen …

Unser GOTT, der wie dieser barmherzige Vater, uns seine als heimkehrende Söhne u. Töchter immer wieder in seine Arme schließt, hat auch diese beiden „Seiten“. GOTT ist uns Mutter und Vater zugleich!

Welche „Hand“ prägt dein Leben? Eines ist klar: Wir brauchen beide Hände!

Mein Jesus BarmHERZigkeit!

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Heute hatte ich eine wieder einmal eine tiefer-gehende Begegnung. Am Vormittag, ich war gerade in meinem Arbeitszimmer, rief mich unsere Pfarrhaushälterin mit aufgeregter Stimme in die Küche. In der Küche angekommen saß eine alte – mir von der Kirche – bekannte Frau mit einer blutenden Schürfwunde im Gesicht auf der Küchenbank. Sie erzählte uns, dass sie vor dem Pfarrhof gestürzt ist und „sich eh nix getan hat„. Obwohl sie sich „eh nix getan“ hat blutete sie sehr stark. Wir versorgten ihre Wunde, wuschen ihre angeblutete Brille und ihre Jacke. Unsere Resi brachte ihr warmes Wasser damit sie sich ein bißchen abwaschen konnte.

Bei diesem Anblick fiel mir ein, dass diese Frau wenn sie zur Kommunion geht nicht „Amen!“ nach dem Satz „Leib Christi!“ sagt, sondern immer mit ihrer leisen und sehr vertrauenden Stimme: „Mein Jesus Barmherzigkeit!“

Ich habe sie dann nach Hause gebracht und als sie ausstieg bedankte sie sich für die gute Erstversorgung und fügte hinzu: „Danke für Eure Barmherzigkeit!“

Mir lief es bei diesem Satz kalt den Buckel runter und ich dachte mir, ja – Mein Jesus (hilf uns bei der) Barmherzigkeit– seit diesem Tag verstehe ich diesen Satz noch intensiver als früher … und man kann nicht genug darum beten … meint eurer Manuel

Wenn man auf die “Navi-Stimme” hört …

img_navigationssystem.jpg Ein guter Freund von mir hat zu seinem Geburtstag von seiner Familie ein Navigationssystem geschenkt bekommen. So ein „Navi“ ist eigentlich eine tolle Sache. Man gibt die Zieladresse an und der schlaue Kerl sucht dich die schnellste Fahrtroute auf dem Straßenverzeichnis. Ein freundliche meist weibliche Stimme hilft einem dann den richtigen Weg einzuschlagen bzw. das angegebene Ziel zu erreichen.

Wissen Sie was „Navigation“ bedeutet? Ich habe mich schlau gemacht. Navigation ist die „Steuermannskunst“ zu Wasser, zu Land und in der Luft. Allgemeiner bezeichnet sie das SICH ZURECHTFINDEN in einem geografischen Raum, um einen gewünschten Ort zu erreichen.

Mein Freund ist von seinem „Navi“ begeistert, verwendet er es ja sogar auch um kurze Strecken zurückzulegen und wenn auch das angepeilte Ziel nur drei Straßen weiter liegt. Ich muss immer schmunzeln wenn er dann zum Telefonbuch geht um nachzusehen, welche genaue Adresse die Familie hat, die er besuchen wird.

So ein Navigationssystem ist eine tolle Erfindung für kleinen Ausfahrten und größeren Reisen die wir (mit ihm und von ihm geführt) begehen. Schade ist nur, dass es so ein „Navi“ nicht für unsere „Lebensreise“ gibt! Da steht man dann oft auf der „Straße des Alltags“ und weiß manchmal nicht weiter. Da gibt es Kreuzungen im Leben eines Menschen bei der man nicht weiß, soll man links oder rechts fahren. Da kann es einen schon auch passieren, das man der befestigten und beschilderten Lebensstraße abkommt und auf einmal auf einer holprigen Schotterstraße landet, die uns ordentlich durchrüttelt und durchschüttelt. Alle diese von mir in schriftlicher Form gezeichneten „Bilder des Lebens“ kennt jeder und jede von uns aus dem eigenen Leben nur zu gut. Denn niemand kann sagen, er hat sich noch nie verfahren!

Und doch, so glaube ich, gibt es eine Art „Navi“ für unser Leben. Ja, ich bin davon überzeugt, das es eine „Stimme“ gibt, die uns auf den rechten – den richtigen – Weg führen will. Eine Stimme die nie sagt „du musst“ oder dich zwingt abzubiegen, eine Stimme aber die dir helfen möchte beim Wegsuchen auf der „Straßenkarte deines Lebens“. Dieses Navigationssystem ist JESUS. Ja, in Jesus haben wir einen der die „Steuermannskunst“ in sich hat, da haben wir einen der uns beim Zurechtfinden im Leben helfen will – eine Stimme die uns meint! 

Das „Navi“ meines Freundes sagt oft: „Weg wird neu berechnet!“. Ja, liebe Blog-Leser, so ehrlich müssen wir auch sein, dass nicht jeder Weg richtig ist und war. Aber bei Gott wird durch Jesus unser Weg immer neu „berechnet“ und auf den richtigen Kurs geführt. Wichtig ist nur, dass wir auf seine Stimme hören!

Jesus sagte einmal: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben!“ Heute möchte ich aktualisierend hinzufügen: „Ich bin dein Navigationssystem, das dir den Weg zeigen will, den richtigen Weg zur ganzen Wahrheit und zum ewigen Leben.“

Wenn aus einer Melanie ein Martin wird …?!

martin.jpg Am Dienstag besuchte ich nach meinem Unterricht an der Hauptschule den nahe gelegenen Kindergarten um mit den „Tanten“ die Martinsfeier abzuklären.

Ich kam in die erste Kindergartengruppe, ein Mädchen namens Melanie sah mich, lief auf mich zu und schrie mit freudiger Stimme: „Manuel, hallo – ICH BIN DER MARTIN!“

Ich erwiderte schmunzelnd und nicht ganz ernst gemeint: „Aber du heißt doch Melanie und bist kein Bub!“

Die spontane Antwort des Kindergartenkindes namens Melanie: „Ja, eh aber am Donnerstag bin ICH der HEILIGE Martin!“

Ja, liebe Blog-Leser und Leserinnen, ich glaube wir können uns von der Kindergarten-Melanie einiges abschauen … ich wünsch auch euch, dass ihr hin und wieder vor allem aber dann wenn du von einem (armen) Mitmenschen notwendig und vielleicht notwendend gebraucht wirst auch sagen kannst: „HEUTE bin ich der Hl. Martin, der teilt und so versucht zu helfen!“

 Von den Kindergartenchristen kann man(uel) sehr viel lernen, du sicher auch, zumindest wünsche ich es dir, dein Pasti Manuel (der auch hin und wieder versucht ein „Martin“ zu sein!)

Wenn man auf einmal mit einem “anderen Ohr” hört …

bild1_neu.jpg Es war an einem Dienstagmorgen. Am Abend zuvor bekamen wir im Pfarrhof die Nachricht eines Todesfalles. Am nächsten Tag war ein verwandter Ministrant in der Morgenmesse. In der Sakristei, merkte man dem Burschen seine Traurigkeit noch nicht an, aber als die Frühmesse mit dem Eingangslied begann und wir das Lied „Morgenstern der finsteren Nacht Jesus mein komm herein, leucht in meines Herzens Schrein …“ gesungen haben kamen dem Buben die Tränen und er drehte sich von den Menschen weg, damit sie ihn so nicht sehen. Ich saß im gegenüber und war von diesem Bild zutiefst berührt. Da singen wir „Morgenstern der finsteren Nacht“ und ein trauriger Mensch dreht sich von den Menschen weg. Dieses Lied ist dem Burschen sehr nahe gegangen und mir ehrlich auch …

An diesem Morgen ist mir wieder bewusst geworden, dass man an gewissen Tagen und Stunden im Leben (wenn eine Lebenswende daherkommt) mit ganz anderen Ohren auf die Texte der Kirchenlieder und Bibelstellen hört. Da gibt es Tage, da gehen einem diese Worte tiefer als sonst und man(uel) fragt sich warum das so ist? In den Tagen wo sich um uns oder in uns etwas verändert oder sich etwas oder jemand „verabschiedet“ gehen uns oft gehörte und vielleicht auch überhörte Texte näher ans Herz. Mir scheint, als in solchen Momenten unser Herz Ohren bekommt und wir von Gott ganz besonders angerührt und angesprochen werden! Die Bibeltexte und Kirchenlieder sie „erzählen“ uns von der großen Hoffnung die wir haben dürfen (auch über die große Grenze des Todes hinüber…) eine Hoffnung die uns ans Ohr geht und auch im Herzen „Gehör“ findet.

Kennst du solche Momente auch, da fragt man sich ob man „neue Ohren“ bekommen hat … die auf einmal MEHR heraushören als an anderen Tagen …

Gottes Wort möchte nicht beim einen Ohr hinein und beim anderen wieder hinaus, NEIN – es möchte gehört und aufgenommen, bedacht und geglaubt werden.

Ich wünsche dir immer mehr diese „anderen“ Ohren, dein Pasti Manuel

Die Krone der Berufung … WER hat sie auf ?!

krone_logoglanz.gifBei einem Tischgespräch kamen wir auf das Thema „Es gibt leider zuwenig (Priester-)Berufungen in der Kirche!„.  Ich habe oft (leider) den Eindruck, dass viele Christen „Berufung“ sehr „einseitig“ oder zu „speziell“ sehen, deuten und auslegen. Immer über den fehlenden (Priester-)Berufungsnachwuchs zu trauern finde ich persönlich sehr „kurzsichtig“ gibt es doch viele Berufungen – man denke nur einmal an die vielen jungen Religionslehrer(innen) – sind die nicht „berufen“?! Mein Gesprächspartner fügte auf meine Sichterweiterung folgenden Satz hinzu: „Ja, die Religionslehrer, eh alles schön und gut, aber die „Krönung der Berufung“ ist halt schon das Priestertum!“ Bei allem Respekt den Priestern gegenüber und auch im Wissen, dass die Priester unersetzlich sind, bin ich über solche „kurzsichtigen“ Aussagen immer traurig! Mir ist zwar auch bewusst, das gerade das „Seltene“ einen großen Wert bekommt und auch hat, aber ich bin felsenfest davon überzeugt, dass jede Berufung eine „Krönung“ ist. Die Krönung meiner Meinung nach ist die gemeinsame Berufung von JEDEM Christ und JEDER Christin, die uns durch die Taufe und Firmung zugesagt ist! In meinem Gottesbild ist vor Gott jeder gleich wert-voll und jeder ein „Gekrönter“, wenn er seine persönliche Berufung als Familienvater, Jugendlicher, Religionslehrer, Krankenschwester, Priester, Ordensfrau, … die Liste ist unendlich … versucht ehrlich zu leben und dem Evangelium „s-ein“ Gesicht zu geben – das Gesicht des Jesus von Nazarteth, der zu jedem Menschen sagt: „Komm folge mir nach!“

Berufung hat mit einem „Ruf“ zu tun! Ich wünsche dir, dass du deinen Ruf heraushören kannst und ihn nicht überhörst, meint dein Manuel (der versucht den „Ruf“ Gottes zu leben!)