Was man(uel) so „nebenbei“ noch macht!

Ich staune oft selber, wieviel in einem oft knappen Zeitplan, doch noch Platz hat! Gott sei Dank! Denn ich freue mich immer, wenn ich Anfragen von Institutionen bekomme, um einen Artikel zu einem religiösen Thema zu verfassen. So geschehen für die neue Zeitschrift der Katholischen Jugend der Diözese St. Pölten. Danke für das Zutrauen und die Anfrage! In den kommenden Monaten werde ich auch wieder als Referent unterwegs sein, beim Liturgiestudientag der Diözese Linz im Bildungshaus Puchberg bei Wels, zum Thema „Kindergottesdienste“ und an der Theologischen Fakultät der Universität Salzburg zum Schwerpunkt „Jugend- und Schulpastoral“. Ich hoffe mit diesen „Wortmeldungen“, meine ZuhörerInnen neue Sichtweisen zu erschließen, wenn gleich auch ich meine Sichtweisen „verbessern“ kann!

Installationsfeier für den neuen Pfarrer von Strengberg!

Hier ein Schnappschuss von der Prozession zur Kirche, anlässlich der Amtseinführungsfeier für den neuen Pfarrer von Haag UND Strengberg Nikolaus. Es war mir eine Ehre als Diakon mitgefeiert zu haben! In Zukunft müssen „wir alle“ enger zusammenarbeiten und zusammenhalten, „Kirchturm-Denken“ darf es in unseren Reihen nicht mehr geben. Wir sind alle Volk Gottes unterwegs zum Ziel unseres Lebens! (- und wir dürfen uns von abbröckelnden Fassaden nicht irritieren lassen)

Am 1. Oktober sind es 13 Jahre!

Oh Gott, wie die Zeit vergeht! Besonders am Foto kann man die 13 Jahre in St. Valentin erkennen. Danke an unseren Chronisten Vizebürgermeister a. D. Hans Lischka für diese wunderbare Erinnerung!

Gelungener JungscharOldies-Start mit vielen Neuen!

Uns als Pfarre, sind die jungen Menschen ein großes Anliegen! Die JungscharOldies-Gruppe ist eine Gemeinschaft von gefirmten Teenagern der 3. und 4. Klasse Neue-Mittelschule oder Gymnasium. Vierzehntägig treffen sich unsere JO!s von 20-22 Uhr in den Jugendräumen unseres Pfarrheimes. Warum „boomt“ dieses Angebot so? Ich glaube, weil sich die jungen Menschen bei uns „angesprochen“ fühlen, es geht uns um Beziehungsaufbau zu Mitmenschen, aber auch, sonst wären wir nicht Kirche, auch um Beziehungsaufbau zu Jesus Christus. Aber keine Angst, wir „missionieren“ nicht mit „Feuer und Schwert“, sondern durch unser Lebenszeugnis und Vorbild von gelebten Christentum, nicht verstaubt oder etwas nur für Omas, sondern topaktuell übersetzt für unsere Zeit. Nächsten Treffen ist am Samstag, 7. Oktober von 20-22 Uhr im Pfarrheim! Neue sind immer willkommen! (Gruppenfoto ohne die 4.-Klässler, die sind gerade in England auf Sprachreise)

Ehrenamtliches Engagement bei Radio-Maria-Österreich!

Bei meiner Diakon-Weihe vor vier Jahren, hat Bischof Klaus Küng, zu mir bei der Übergabe des Evangelienbuches gesagt:Empfange das Evangelium Christi: Zu seiner Verkündigung bist du bestellt. Was du liest, ergreife im Glauben; was du glaubst, das verkünde, und was du verkündest, erfülle im Leben.“  Wenn ich ehrlich bin, habe ich diesen Auftrag auch schon vorher als Pastoralassistent und Religionslehrer versucht, in die Tat, ins Leben umgesetzt. Eine noch tiefere Beauftragung fand natürlich in der Heiligen Weihe statt, denn sich weihen heißt ja, sich Gott vollkommen zur Verfügung stellen, mit Haut und Haar! IHN an die erste Stelle zu setzen, vor einer Partnerin oder Kindern. Das ist „radikal“ und viele Zeitgenossen können es nur schwer verstehen, warum man(uel) diesen Schritt wagt. Ich sage immer, wenn es nicht deine Berufung ist, kannst du das nicht verstehen! Liebe kann man auch nicht erklären, es ist mehr als ein Gefühl, so ist es auch mit dem Ruf Gottes. Es ist mir eine große Ehre, ehrenamtlich bei Radio-Maria-Österreich als Referent mitzuarbeiten. Auch dort besteht meine Aufgabe, das Evangelium lebensnah und „heutig“ zu verkünden, ohne es „weichzuspülen“ oder aus dem biblischen Kontext zu reißen. Möge Maria, die Patron unseres Radiosenders, mir und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern immer nahe sein, damit unsere Lippen Gottes Liebe verkünden! Wir als Getaufte und Gefirmte, lebendige Zeugen seiner Liebe in unser Welt sind, jeden Tag mehr! www.radiomaria.at

RELI-Unterricht: Nicht für die Schule lernen wir …

Zwei Vormittage arbeite ich als Religionslehrer an der Volksschule am Hauptplatz und an der Neuen-Mittelschule im Schubertviertel in St. Valentin! Ich gehe gerne in die Schule. Für mich sind die Religionsstunden ganz wichtige Stunden im Fächerkanon einer Schulwoche, denn wie heißt es: Nicht für die Schule, sondern für das Leben lernen wir!“ Der Religionsunterricht ist Lebensunterricht, ist Lebensschule, hier geht es nicht um „Missionierung“ im schlechten Sinn des Wortes, sondern um Einstellungen, Haltungen und christliche Hoffnungen! Es geht darum, Jesus immer besser kennen zu lernen! Unsere katholischen Schüler lernen auch andere Religionen kennen, aber immer ausgehend von der eigenen „religiösen Muttersprache“. Ich kann für meine Schüler mit Sicherheit sagen, dass „RELI“ eines ihrer Lieblingsfächer ist, weil der Unterricht so anders ist, ja weil es um unser Leben geht, unser Glaube will und Stütze sein im Alltag! Und Gott ist schon an der Schule, noch bevor der Religionslehrer die Klassen betritt! Viel Segen!