Frischlinge kenne ich aber was sind bitte STÄRKLINGE…

Vorigen Sonntag haben wir in der Pfarre mit der Firmvorbereitung begonnen. Alle Firmkandidaten versammelten sich mit (oder leider auch ohne ihren Eltern) zum Gottesdienst um so gemeinsam diese Vorbereitungszeit zu „starten“.

Am Kirchenplatz sagte ein Mann zu mir: „Warum sind heute so viele Jugendliche da?“ Ich gab ihm zu Antwort, dass heute die Firmlinge zu Gast sind. Er fügte hinzu: „Dann sind das die STÄRKLINGE dieses Jahres!“ Ja, ich gab ihm Recht und lobte ihn für seine Lateinkenntnisse.

Gottes Hl. Geist, die Kraft die Beziehung schaffte möchte unsere jungen Menschen STÄRKEN für ein begeistertes (auch von Gott) Leben. Auch wir bei denen die Firmung schon lange zurückliegt sollten nie vergessen: Auch ich bin ein von Gott gestärkter STÄRKLING! Da muss man nicht unbedingt die Muskeln spielen lassen denn die Kraft spüren und erleben wir hoffentlich um Miteinander und im Füreinander, meint euer Manuel

Was Kinder be-wirken können …

Ich habe heute eher zufällig und überblicksweise die Kirchenzeitung durchgeblättert und bin bei einem Satz hängen geblieben, heißt es doch da: „MIT KINDER KOMMT GOTT INS HAUS.“

Diesen Satz „erlebe“ ich sehr oft. Kinder, aber auch Jugendliche sind oft die „Religionslehrer“ ihrer Eltern. Waren es früher oft die Eltern „lernen“ heutzutage oft die Erwachsenen den Glauben an Gott von den Kleinen.

Da ist ein Religionsschüler so begeistert, dass er Ministrant wird und seinen 2 Jahre älteren Bruder auch gleich noch dazu motiviert es ihm „nachzumachen“. Früher war die Familie nie oder sagen wir vorsichtig selten im Gottesdienst, so kommt die ganze Familie jetzt jedes Wochenende um sich rund um den Altar und das Wort Gottes zu versammeln. Ja, mit Kinder kommt Gott ins Haus und in die Familie.

Ist Gott bei dir schon „Daheim“? Öffnen wir ihm die Türen – auch die des Herzens – und bitten wir IHN herein, dann wette ich mit ihnen verändert sich etwas – ganz unscheinbar, meint euer Manuel

Vom ZU-LASSEN und sich EIN-LASSEN …

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Kommenden Sonntag feiern wir in der Kirche das Fest der „Taufe des Herrn“. Wir gedenken der biblischen Überlieferung nach, wie Johannes der Täufer seinem Namen alle „Ehre“ macht und Jesus im Jordan tauft. Bei dieser Taufe ereignen sich „merk-würdige“ Zeichen – die würdig sind das man sie sich merkt!

Außerdem spricht Jesus einen seiner ersten „öffentlichen“ Sätze wenn er zu Johannes dem Täufer sagt: LASS ES NUR ZU! Dieser hat sich nämlich geweigert Jesus zu taufen, denn er meinte Er müsse doch von ihm – Jesus, dem Messias – getauft werden und nicht umgekehrt!?

Dieser erste Satz aus dem Mund Jesu im Mattäusevangelium hat mich berührt und sagt uns – so glaube ich – die große Botschaft Gottes: Du, Mensch – ich liebe dich – LASS ES NUR ZU! Versperre und verschließe dich nicht sondern lass dich ein auf die Begegnung mit dem lebendigen Gott.

Lass es nur zu, dass dich sein Wort der Hl. Schrift an-spricht und innerlich anrührt, ja dir unter die Haut geht, mit dir etwas macht – dich verwandelt …

Lass es nur zu, dass ich dich in der Hl. Eucharistie – im gewandelten Brot – ein Leben lang begleite und die geistlich „nähren“ möchte, damit du Kraft hast deine Wege weiterzugehen …

Lass es nur zu, dass dich mein Segen begleitet auch über die Kirchentüre hinaus und das sich der Segen Gottes in deinem Alltag verwandelt in ein gutes Wort und in eine gut-tunende Tat die du deinem Nächsten schenkst … so bleibt der Segen nicht „nur“ in der Kirche sondern begleitet dein ganze neue Woche …

Lass es nur zu, dass auch dich die Stimme „von oben“ anspricht und auch dir auf deinen Kopf zusagt: „Du bist mein geliebter Sohn, du bist meine geliebte Tochter“ …

Lass es nur zu, dass dich meiner Hl. Geist begleitet in deinem Leben. Mach ihm eine „Landebahn“ damit er dein Leben durchwehen kann und dich dort anschupst wo du es nötig hast den ersten Schritt zu tun …

Lass es nur zu!, sagte Jesus – ich glaube nicht nur zu Johannes – sondern er sagt es auch in unser Leben hinein – mit all seinen Verstrickungen und Verwicklungen, damit unser Leben ein „Gott-volles“ und „Geist-volles“ werden kann zur Ehre Gottes und zu Freude unserer Mitmenschen, denn dein Nachbar und dein Arbeitskollege sollte schon merken, ja es sollte ihm auffallen, das DU ein Christ bist – einer der sich auf Gott EINLÄSST und sein gut-tunende Wirken ZULÄSST, meint dein Pasti Manuel

Manuel ist aus den Ferien zurück …

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… und teilt mit Euch ein schönes – zu Herzen gehendes – Gebet aus Taizè:

Gott aller Menschen, du tust uns niemals Zwang an, sondern bringst jeden dein mildes Licht. In seinem Schein können froh machende Erfahrungen und sogar Mißerfolge in dir einen Sinn finden. Amen.

Hinter diesem Gebet „versteckt“ sich ein wunderschönes Gottesbild: Ja, wir dürfen an einen guten Gott glauben, der nicht zwingt und keine Zwangsmaßnahmen vornimmt, sondern sein Licht der Hoffnung in die „Laterne unseres Lebens“ stellt. Im Schein dieses göttlichen Lichtes werden Erfahrungen frohmachend und Mißerfolge zu „Lebenserfolgen“. Freuen wir uns über diesen Gott, den uns Jesus so eindringlich verkündet hat, meint euer Manuel

Gedanken zum neuen Jahr 2008

Der beste Tresor für deine Schätze ist dein Herz.

Das dickste Fotoalbum deiner Erlebnisse ist dein Herz.

Das schönste Tagebuch deines Alltags ist dein Herz.

Die kostbarste Schatzkiste deiner Liebe ist das Herz.

Und das ehrlichste Gebetsbuch findest du in deinem Herz.

Möge das Jahr 2008 – den Herz berühren, wünscht dir dein Pasti Manuel

Mani`s Blog Adventkalender 2007 – 24.12.

Guten Morgen am Heiligen Abend!

Heute wird aus unserer Pfarrkirche die CHRISTMETTE ab 23:45 Uhr in den ORF Regional Radios ÜBERTRAGEN …

ÜBERTRAGE die Freude und Stille der Heiligen Nacht auch in dein konkretes Leben – besonders in dein Herz!

Eine gesegnete Heilige Nacht wünscht dir dein Pasti Manuel

Mani`s Blog Adventkalender 2007 – 23.12.

Heute war ich in meinem Heimatort Petzenkirchen zur Familien-Geburtstagsfeier meiner Satti-Oma eingeladen. Nach fünf Jahren traf sich wieder einmal fast die ganze Familie beim Bärenwirt um die Jubilarin hoch leben zu lassen.

ÄLTERWERDEN – IST WIE AUF EINEN BERG STEIGEN.

JE HÖHER MAN KOMMT, DESTO MEHR KRÄFTE SIND VERBRAUCHT.

ABER UM SO WEITER SIEHT MAN.

Das Älterwerden – betrifft jeden gleich und doch nimmt`s jeder Mensch anders hin!

Vielleicht will uns der Advent wieder einmal ermuntern das Panorama unseres Lebens zu bestaunen! Danke Gott, dass du alle Wege mit uns gehst auch die verschlungen und dunklen Wegerl sind dir bekannt, denn du geht oft unerkannt an unserer Seite!

Neue Lage noch ein Tag … es freut sich mit dir, dein Pasti Manuel

Mani`s Blog – Adventkalender 2007 – 22.12.

Neue Lage noch 2 Tage!

Die ersehnten Weihnachtsferien sind da. Keine Schule und viele haben Urlaub oder zumindest die „Heiligen Tage“ frei.

Mir geht noch immer ein Kompliment einer Lehrerkollegin nach die gestern zu mir meinte: „Manuel, ich danke dir für deine beruhigende Art! Wenn ich dich sehe, weiß ich alles wird wieder gut und geht in Ordnung!“

Ich habe eine „beruhigende“ Art – das ist mir neu – bin ich doch eher anregend aber beruhigend ?!

Beruhigend für andere sein ist aber trotzdem schön. Man(uel) weiß nie wie man bei anderen oder auf andere „wirkt“.

Besser „beruhigend“ als „aufregend“ – auch eine Seite im Advent – beruhigen – Ruhe finden – Ruhe suchen – ja, Ruhe geben … nicht immer einfach aber wichtig, meint dein Pasti Manuel

Mani`s Blog Adventkalender 2007 – 21.12.

Heute versammelte sich die Hauptschule zum Vor-Weihnachtsgottesdienst in unserer Pfarrkirche. Viele Kinder und Jugendliche füllten die Kirche. Einige tun mir dabei immer etwas leid, kennen sie doch den „Hausbrauch“ nicht weil sie nie oder ganz selten die Kirche von innen sehen bzw. einen Gottesdienst erleben. Es liegt aber trotzdem an uns diesen Jugendlichen einen „Zugang“ zu vermitteln, damit sie das heilige Geschehen ein bißchen zumindest verstehen und in ihr Leben übersetzen können.

Bei meinen einführenden Gedanken zur Schulmesse habe ich die jungen Leute darauf aufmerksam gemacht, dass uns der Kirchenraum viel „erzählen“ kann und will – wenn wir hinhören vorallem hinsehen und nachdenken …

Jede Hl. Messe ist ein sich auf den Weg machen und seine Stadt des Alltags, nennen wir sie Schule verlassen. Die Stadt Nazareth in unserer Kirche erinnert uns daran. Wir sind nicht alleine unterwegs: Ein Esel mit 2 Menschen – Maria u. Josef gehen mit uns nach Bethlehem in diesen kleinen einfachen stillen Stall. Wir gehen in Gedanken nach Bethlehem. Wir gehen singend,betend und nachdenkend nach Bethlehem – das übersetzt „Haus des Brotes“ heißt. Ja, wir sind unterwegs zum Hl. Brot, dass uns in jeder Hl. Messe geschenkt wird … Bethlehem bist dann DU – die Krippe sind deine Hände!

Bei der Kommunionspendung sagte ein Bub auf mein „Der Leib Christi“ nicht wie es üblich ist „Amen“ sondern „Bethlehem„! Er hat verstanden was ich anfangs den Schülern klar machen wollte und wenn es auch nur wenige sind, die den Sinn erfasst haben – es zahlt sich aus, den kein Wort ist vergebens …

Vergiß nicht auch du bist Bethlehem und deine Hände zu einer Schale geformt ist deine Krippe, meint dein Pasti Manuel