Wir kommen wohin wir schauen …

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… heißt der Titel eines Buches das ich gerade lese. Eher zufällig ist mir das Bild dieses Hirten in die Hände gefallen oder besser gesagt ins Auge gesprungen. Der Hirte hält Ausschau. Und ich vermute er sieht auch schon etwas. Vielleicht noch in weiter Ferne, aber trotzdem kann er schon Kleinigkeiten erkennen.

Wo schaust du hin? Was siehst du?

Wir kommen wohin wir schauen. Wenn wir nur auf den Stress schauen der uns verschlingen will, dann werden wir in den Stressstrudel kommen. Wenn wir in die hektischen Gesichter schauen, werden wir oft selber hektisch.

Wenn wir aber auf Weihnachten schauen und wissen das der für uns Advent die Zeit sein möchte die uns hinführt zu diesem Fest, dann kommen wir auch im Geheimnis des Weihnachtsfestes an.

Wir kommen wohin wir schauen, ganz sicher, meint dein Manuel

Die “Rolle” des Josef ist mir (noch) nicht klar …

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„Die „Rolle“, die Aufgabe des Heiligen Josef ist mir noch nicht klar?!“, meinte vor einigen Tagen ein Freund als wir miteinander über das Weihnachtsgeschehen geplaudert haben.

Welche „Rolle“ hat der Hl. Josef? Maria bekommt ein Kind – und Josef ist nicht der leibliche Vater …

Die Aufgabe des Hl. Josef ist eine hörende Aufgabe. Dazu habe ich ein tolles Bild gefunden. Josef sitzt auf einer Kiste. Wer gute Augen hat und genau schaut kann auf der Kiste links die Gesichter von Maria und dem Jesuskind erkennen. Ja, Josef hört auf die „Stimme Gottes“ die ihm die Engel im Traum verkünden …

Die Aufgabe des Josef ist das Hören, das Dasein und Begleiten. An ihm könnten wir uns ein Beispiel nehmen genauer hinzuhören – die Zwischentöne in unseren Gesprächen herauszuhören und anderen Gehör zu verschaffen!

Eines möchte ich auf keinen Fall vergessen: Josef war sicher ein guter Vater für Jesus. Gott hat schon gewusst, wen er sich für seinen Sohn als „Nährvater“ aussucht. Josef nährte seinen Sohn auch mit Liebe, Zuwendung und dem Gebet … Da könnte sich so mancher „richtige“ Vater unserer Zeit ein Beispiel nehmen. Wann hast du als Vater das letzte Mal mit deinem Kind gemeinsam gebetet?

Ja, der Advent stellt uns auch den Hl. Josef als Vorbild auf, damit wir wieder genauer hinhören und die Botschaften Gottes an uns heraushören können aus dem Stimmengewirr unserer Zeit! Ein kleiner Tipp: Dreh einmal das Radio ab, das im Hintergrund den ganzen Tag dudelt und genieße einmal Bewusst die Stille um dich herum.

Die Stille ist die Sprache Gottes mit der er zu dir sprechen will! Aufhören mit dem Weghören und anfangen mit dem Hinhören, wünscht dir dein Manuel

Was ein Adventkranz verändern kann …

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Heute sagte ein älterer Mann zu mir: „Herr Manuel, meine Frau und ich überlegen schon einige Tage ob wir uns heuer überhaupt noch einen Adventkranz und einen kleinen Christbaum kaufen sollen, wir sind alleine haben keine Kinder …“.

Wenn man(uel) solche Aussägen hört, ist sicher jeder betroffen. Solche Sätze aus dem Mund eines alten Menschen betreffen mich immer sehr!

Bevor ich ihm noch zureden konnte und ihm einen Adventkranz schenken wollte fügte er hinzu: „Ja, Herr Manuel, wir kaufen uns schon wieder einen Adventkranz und auch einen kleinen Christbaum, denn erst dann kann es bei uns so richtig Advent und dann Weihnachten werden. Außerdem ist das Rosenkranzbeten mit einer leuchtende Kerze am Adventkranz besinnlicher!“

Ich habe mir vorgenommen diese 2 alten Menschen im Advent zu besuchen und mit ihnen beim Adventkranz zu singen und zu beten!

Ja, der Adventkranz „spricht“ seine eigene Sprache, eine Sprache die nur das Herz verstehen und hören kann, meint dein Manuel

Warum ich den Hl. Toni so toll finde …

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… mit dem Hl. Toni, meine ich den Hl. Antonius von Padua ist er doch der Schutzpatron für die Schlampigen oder für die die etwas verloren haben oder nicht mehr finden!

Es war Dienstag. Im Pfarrhof war extrem viel los. Die Adventkranzbinderinnen werkelten fleißig im JS-Raum, dauernde klingelte das Telefon mit Mama die den Nikolaus bestellen möchten, dazwischen soll ich auch noch in der Schule unterrichten und supplieren und dann verletzt sich auch noch eine Bindern am Finger und leistete 1. Hilfe. Schnell war der 1. Hilfe-Koffer hervorgeholt und die Wunde verbunden. 

Als aber die Wunde verbunden war, ich den 1. Hilfe-Koffer wieder zurück gestellt habe, bemerkte ich das mir mein Schlüsselbund fehlt. Ich suche das ganze Haus verzweifelt ab und verliere nach längerer Suche sogar ein bißchen die Nerven. Die bohrende Frage: „Wo ist nur mein Schlüssel?!

Weißt du schon wo ich den Schlüssel wiederfinden kann?

Am späten Nachmittag, ich mit meinen Such-Nerven fast am Ende, schreien mir die Adventkranzbinderinnen mit lauter Stimme: „Manuel, wir haben deinen Schlüssel wiedergefunden! Jetzt kannst du dem Hl. Antonius danken!“

Kaum zu glauben, mein Schlüssel war im 1. Hilfe-Koffer! Anscheinend habe ich ihn beim Verbinden unabsichtlich dort hineingegeben. GOTT SEI DANK! Ich habe ihn wieder meinen Zentralschlüssel. Dankeschön, Hl. Toni – denn auch auf dich ist auch Verlass und heute waren die Binderinnen deine Mitarbeiter, meint euer Manuel

Was man(uel) sich beim Schneeschaufeln denken kann …

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Ja, sie kommt wieder die Zeit wo man früher aufsteht um den Schnee wegzuscheren. Man macht die Wege zu den Haustüren schneefrei, säubert die Einfahrten und macht einen Schneehaufen größer als den anderen. Die einen streuen Salz auf die Wege damit niemand ausrutscht, andere dagegen verwenden lieber den „Riesel“ also Kieselsteine. Manche haben motorisierte Schneeschaufeln oder im alpinen Gebieten sogar eine Schneefräse, andere legen Wert auf einen mit der Hand ausgescherten Gehweg – ist es doch auch eine körperliche Ertüchtigung in Zeiten in denen Fitness groß geschrieben wird. Da bräuchten manche nicht dauernd ins Fitnessstudio gehen, würden sie mehr Schneeschaufeln und Wege säubern …

Aber zurück was man sich dabei denken kann: Im Alten Testament verkündet der Prophet Jesaja „Eine Stimme ruft in der Wüste, bereitet dem Herrn die Wege!„. Die Worte des alten Jesaja erfüllen sich in dem Menschen Johannes des Täufers. Ist er doch dieser – heute würde man ihn einen „Alternativen“ nennen – Rufer oder „Schreihals“ in der Wüste der seine Zeitgenossen mit dem Ruf „Bereitet dem Herrn die Wege!“ wachrütteln und aufwecken wollte! Die Zeit damals war nicht viel anders als heute: Da gibt es viele die nicht wirklich „munter“ sind was gewisse (Glauben-) Dinge angeht und es hatte den Anschein viele verschlafen die Wirklichkeit Gottes in der Welt.

Wenn ich die Schneeschaufel in der Hand halte denke ich mir immer: Wie schauen eigentlich meine Wege aus. Meine ganz persönlichen Wege für Gott? Kann er zu mir kommen oder ist der Weg nicht frei, vielleicht verstellt oder so verschneit, das er „stecken“ bleiben würde?

Der Advent möchte uns wieder einladen, unsere ganz persönlichen Herzenswege für Gott freizuschaufeln von all dem  was IHM den Weg versperrt …

Nehmen wir das Wort des Johannes auch im Jahr 2007 ernst wenn er uns alternativ zuruft: „Bereite Gott einen Weg!“ … ich möchte hinzufügen: „Bereite Gott einen Weg in dein Herz, damit ER dir das Licht von Weihnachten bringen kann und nicht irgendwo stecken bleibt …!“ – meint dein Manuel

Wenn keiner mehr eine Kniebeuge macht …

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… ist ein kirchliches Bewusstsein verloren gegangen. Was man(uel) so alles in oder nach Gottesdiensten erleben kann: Ein Gottesdienst ist zu Ende und die Menschen verlassen die Kirchenbank – ohne eine Kniebeuge – zu machen. „Der Manuel ist aber kleinlich und penibel!“, können sich jetzt manche denken aber wenn keiner mehr in der Kirche eine Kniebeuge macht ist das Bewusstsein für die Anwesenheit Jesu in der Gestalt des Hl. Brotes verloren gegangen und das ist Schade und stimmt mich nachdenklich.

Katholiken glauben das Gott uns im Hl. Brot auf besondere Weise seinen Sohn als „Wegzehrung“ für unsere Glaubenswanderschaft schenkt!

Ist dieser Glaube verloren gegangen oder warum machen einige keine Kniebeuge mehr? Die Kniebeuge ist ein Zeichen der Verehrung und des „sich-klein-machens“ vor Gott! Oder will sich der Mensch im Jahr 2007 nicht mehr klein-machen weil er ja schon „erwachsen“ und groß geworden ist?

Eines möchte ich klar stellen: Alte Menschen, die keine Kniebeuge mehr machen können, müssen auch keine mehr machen, aber ich kenne viele ältere Leute die auf eine andere Weise, dem Allerheiligsten ihre Verehrung bezeugen!

Mit einer Kniebeuge mache ich mich klein vor Gott, den vor der Größe Gottes sind wir „klein“ aber sicher nicht so klein, dass er uns vielleicht übersehen kann!

Wenn wir bald Weihnachten feiern gibt uns eigentlich der große Gott das beste Beispiel für das „klein-machen“, denn ER macht sich klein – „babyklein“ – im Jesuskind in der Futterkrippe Bethlehems.

Wenn keiner mehr in der Kirche eine Kniebeuge macht … ist das Bewusstsein für die Anwesenheit Gottes verloren gegangen oder manchen nicht mehr bewusst! Vorbilder sind gesucht!

Eigentlich ist eine Kniebeuge ein stilles „Glaubenszeugnis“ mit großer Wirkung! Probiers wieder mal, meint dein Manuel

Was TEAM bedeuten kann … und wie man eines wird …

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… konnte ich am Samstag bei der Generalversammlung der Landjugend St. Valentin lernen. Der Saal war gefüllt mit extrem vielen jungen Menschen und sie wählten einen neuen Vorstand. Während die Stimmzettel ausgezählt werden haben die sogenannten „Ehrengäste“ immer die Aufgabe eine kurze Ansprache zu halten – so auch ich. Meine Vorrednerin, unsere Ortbäuerin erzählte, dass Team-Bildung immer wichtiger wird und das sogar diese Fähigkeiten in der Volksschule schon eingelernt werden …

Ich griff ihren Team-Gedanken auf und fragte die jungen Leute, ob sie die Definition für TEAM eigentlich kennen?!

TEAM kann bedeuten: Toll Ein Anderer Machts

Wenn das der Sinn des Teams ist, wird es auf längere Zeit nicht funktionieren. Anschließend fügte ich meine Definiton hinzu:

TEAM soll bedeuten: Tragt Einander Aufmerksam Mit

So kann Team-Arbeit gelingen, wenn wir uns und unsere Anliegen gemeinsam tragen, auch vielleicht miteinander etwas durchtragen und da meine ich nicht nur die zu planenden Veranstaltungen, sondern auch die ganz persönlichen Lebensschicksale und Umstände eines jeden einzelnen.

TEAMwork wird in unserer Zeit GROSS geschrieben, versuche auch du mitzutragen und nicht abzuschieben, meint dein Manuel

Wenn aus der Bibel Alltag wird … oder die Glaubensölkrise …

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… habe ich wieder vergangenen Donnerstag erleben dürfen. Unser Herr Pfarrer hatte eine Sitzung der Dechanten in St. Pölten und aus diesem Grund durfte ich den Wortgottesdienst in unserem Seniorenheim feiern. Berührende Szenen: eine liebevoll hergerichtete Kapelle im Keller, mit Marienaltar und Sternenhimmel, alle Plätze (ca.40) Leute besetzt, es wird er Rosenkranz gebetet, die Zithermusik umrahmt den Gottesdienst und ein Manuel tut sein Bestes in Sachen Wortgottesfeier. Der vorgeschriebene Evangeliumstext konnte an diesem Abend nicht besser passen. Sicher kennst du das Gleichnis von den 10 Jungfrauen, die auf den Bräutigam warten. 5 von den 10 Damen waren die Bibel beschreibt sie „klug“ die 5 anderen hingegen haben zu lange geschaut und haben kein Zusatzöl für ihre Lampen mitgebracht. Und als ihnen dann das Öl in der Lampe ausging, weil der Bräutigam doch länger auf sich warten ließ schauten sie wahrscheinlich schön „blöd“ drein.

Ja, das wird eine Bibelstelle auf einmal lebendig, wenn man in die Reihen der Senioren schaut. Jung, wie Jungfrauen aus der Bibel, sind sich auf keinen Fall mehr aber dafür umso klüger oder sagen wir an Lebensweisheit erfahrener. Wissen doch diese Senioren wo sie sich das „ÖL des Glaubens“ nachholen können, damit ihnen das Licht der Hoffnung und der Liebe nicht ausgeht.

Von unseren Senioren kann man(uel) lernen, wo  man sich das „Öl des Glaubens“ holen kann – nämlich im Gebet und im Gottesdienst. Unsere Senioren haben noch eine andere Zeit erlebt, die sie sicher auch im Glauben sehr geprägt hat. Wissen wir „Jungen“ wo wir unser Glaubensöl zum nachfüllen bekommen, damit uns die Lampe der Hoffnung nicht ausgeht!?

Vergiss nicht dein „Glaubensöl“ regelmäßig nachzufüllen, damit dir nicht gerade dann wenn du ein Licht so notwendig brauchst, die Flamme deiner Lampe ausgeht und du im Finstern sitzt …

Man soll immer drauf schauen das man das Öl des Glaubens hat, wenn man es braucht, meint dein Manuel

Warum mich die Straßen-Weihnachtsbeleuchtung an die Bibel erinnert …

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In diesen Tagen werden sie wieder über unseren Straßen und Gassen und auf die Straßenlaternen montiert – die Weihnachtsbeleuchtung – der ist sie doch mehr Adventbeleuchtung!? Da gibt es Sterne und Kometen, da sieht man(uel) beleuchtete Weihnachtsmänner mit einem Schlitten, da schmückt jeder seinen Nadelbaum oder neuerdings auch schon seine Laubbäume mit Lichterketten.

„Was das wieder Strom kostet!“, sagen sie einen. Mir persönlich gefallen die Lichter in unseren Straßen und Gassen sehr gut, erinnern sie mich doch immer wieder an eine Bibelstelle im Johannesevanglium wo es in den ersten Sätzen heißt:

Und das Licht leuchtet in der Finsternis und hat es nicht erfasst. Es trat ein Mensch auf, der von Gott gesandt war; sein Name war Johannes. Er kam als Zeuge, um Zeugnis abzulegen für das Licht, damit alle durch ihn zum Glauben kommen. Er selbst war nicht das Licht, er sollte nur Zeugnis ablegen für das Licht. Das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet, kam in die Welt. (Joh 1,5-9)

Ja, die Straßenbeleuchtungen im Advent wollen uns an dieses Licht erinnern. Und die leuchtenden Sterne und Bäume flüstern mir leise ins Ohr der Seele: „Sei euch du ein Zeuge für das Licht. Sei auch du ein Johannes oder eine Johanna, die die Botschaft vom Licht bringt!“ Licht in der Dunkelheit kann ein Besuch bei einem alten Menschen sein, der sich vielleicht einsam fühlt. Licht in der Dunkelheit kann auch heißen jemanden etwas zukommen zu lassen und nicht viel darüber zu reden oder es an die große Glocke zu hängen. Licht in der Dunkelheit kann vieles sein … finde es heraus – der Advent lädt uns dazu ein Gottes Licht in die Welt zu tragen. Nimm sein „Licht“ mit in deinen Beruf, in deine Familie, in deinen Verein, …

Gott schenkt uns in seinem Sohn Jesus das Licht! Wir dürfen Zeugnis geben für dieses Licht ablegen. Dieses Licht leuchtet zu Weihnachten und das selbe Licht erfüllt auch unsere Osternacht – aber die kommt erst etwas später (zumindest im Kalender)

Advent  kann auch bedeuten: Licht zu sein für andere!

P.S. dieses Licht spüren wir nicht auf unserer Stromrechnung sondern nur im Herzen, meint dein Manuel

Heute habt “ihr” wieder überzogen …

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… diese Aussage hört manu(el) meistens von einigen Stammtischfreunden. Gemeint ist mit dieser Aussage, dass die Sonntagsmesse zu lange gedauert hat und sich daher die Wirtshauszeit ist bißchen verkürzt. Naja!? Unsere 2. Hl. Messe am Sonntag beginnt um 9:30 Uhr und ist meistens nach gut 50 Minuten zu Ende, außer wenn der Gottesdienst besonders gestaltet wird, dauert die Feier um vielleicht maximal 10 Minuten länger. Und ich glaube 60 Minuten Gottesdienst am Sonntag tun niemanden „weh“! Vielmehr glaube ich, dass wir diese „AUS-ZEIT“ bei Gott (notwendig) brauchen. Von „Chillout“ ist zur Zeit viel die Rede … Gottesdienst ist diese Zeit (diese Chillout-Zone) wo wir uns bei Gott ausruhen dürfen von der Hetze des Alltags, wo ER – Gott – uns mit seinem Bibelwort ansprechen möchte, uns quasi etwas in unser Lebenstagebuch schreiben möchte und wo ER uns mit dem Brot der Eucharistie stärken möchte, damit uns die Wege des Lebens nicht zu steil werden…

Keiner beschwert sich wenn ein Fußballmatch länger als 90 Minuten dauert. Niemand beklagt sich wenn er Stunden/Wochenenden für sein geliebtes Hobby „verbraucht“, niemand beschwert sich wenn bei einem Konzert eine Zugabe gespielt wird, aber wenn es in der Messe eine „Zugabe“ gibt, melden sich manchmal gewisse Menschen zu Wort und beschweren sich, wenn auch vielleicht nicht immer ganz ehrlich und ganz erst gemeint.

Wenn mir der „Knopf“ in Sachen Glauben an Gott aufgegangen ist und ich mir bewusst gemacht habe, dass die Zeit in der Kirche auf keinen Fall eine vertane Zeit ist, sondern mein wöchentlicher „Stammtischbesuch bei Gott in der Kirche“ dann ändert sich mein Leben, ja dann verändert sich meine Einstellung und mein Denken und dann nehme ich die 60 Minuten zur Ehre Gottes mit Liebe in Kauf.

An dieser Stelle möchte ich einmal allen Menschen danken, die Sonntag für Sonntag unserem Gott einen Platz in ihrem Leben geben. Von der älteren Generation können wir „Jungen“ uns noch viel abschauen. Denn wir können noch ohne Stock und Schmerzen gehen und „meckern“, die Alten gehen zu ihrem „Herrgott“ weil sie in ihrem Leben erfahren haben, dass der Glaube das menschliche Leben in seinen Höhen und Tiefen tragen kann.

Am „Sonntags-Stammtisch Gottes“ in der Kirche ist immer ein Platz für dich frei, meint den Manuel