{"id":3137,"date":"2020-10-09T08:37:44","date_gmt":"2020-10-09T06:37:44","guid":{"rendered":"https:\/\/www.kj-valentin.at\/wp_pfarrevalentin\/?p=3137"},"modified":"2020-10-09T08:41:24","modified_gmt":"2020-10-09T06:41:24","slug":"gott-will-dass-wir-seine-gaeste-sind","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kj-valentin.at\/wp_pfarrevalentin\/gott-will-dass-wir-seine-gaeste-sind\/","title":{"rendered":"Gott will, dass wir seine G\u00e4ste sind!"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Sonntagsgedanken zum 28. Sonntag im Jahreskreis A<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Matth\u00e4us 22,1-14<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Zu einer Hochzeit eingeladen zu sein ist etwas Sch\u00f6nes \u2013 und wenn es eine k\u00f6nigliche Hochzeit ist \u2013 wer w\u00fcrde sich da nicht freuen?<\/p>\n\n\n\n<p>Im heutigen Evangelium geschieht aber das Unglaubliche: Die Eingeladenen sagen ab \u2013 sie haben keine Lust oder keine Zeit!<\/p>\n\n\n\n<p>Der K\u00f6nig hat viel Geduld \u2013 er schickt seine Diener ein zweites Mal aus \u2013 doch wieder ohne Erfolg! Keiner kommt! Einige, der Eingeladenen, vergreifen sich sogar, an den Dienern, misshandeln sie oder bringen sie um. Der K\u00f6nig wird zornig. Das ist eine Provokation und die Reaktion ist heftig. Doch das Fest soll stattfinden.<\/p>\n\n\n\n<p>Er schickt ein letztes Mal Diener aus. Diesmal werden alle eingeladen \u2013 egal ob reich oder arm, angesehen oder verspottet. Da kommen sie in Scharen und der Festsaal f\u00fcllt sich mit G\u00e4sten. Das sagt uns: <strong>Gott will, dass wir seine G\u00e4ste sind.<\/strong> Er wirbt mit allen Mitteln um uns.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sind wir bereit?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wir k\u00f6nnen die Einladung annehmen oder sie ablehnen. Gott h\u00e4lt an seiner Einladung fest. Er schickt uns immer wieder Botschaften, Fingerzeige und Impulse.<\/p>\n\n\n\n<p>Bin ich offen und ansprechbar? H\u00f6re ich sein Rufen? Ist Gott die Mitte meines Lebens \u2013 oder sind es die t\u00e4glichen Aufgaben, der Freizeitstress, der Computer? Wie ernst nehme ich seine Einladung? Jede und jeder von uns hat die Wahl \u2013 ich kann mich f\u00fcr oder gegen Gott entscheiden.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Menschen, die im Gleichnis auf die letzte Einladung des K\u00f6nigs kommen, sind ein bunter Haufen \u2013 unterschiedliche Leute von der Stra\u00dfe der Stadt. Vielleicht waren unter ihnen Obdachlose, Prostituierte, Z\u00f6llner \u2013 Menschen um die man gew\u00f6hnlich einen Bogen macht. Es ist befreiend, dass man seine eigene Lebensgeschichte mit allen Scheitern vor Gott bringen kann, ohne verurteilt zu werden. Gottes Barmherzigkeit ist gro\u00df!<\/p>\n\n\n\n<p>Was aber ist mit dem hochzeitlichen Gewand gemeint, das einer der G\u00e4ste nicht anhat und dann hinausgeworfen wird?<\/p>\n\n\n\n<p>Ich glaube, man kann die Einladung zum Hochzeitsmahl nicht annehmen und zugleich so bleiben wie man vorher war. Ist das nicht ein Ruf zur Umkehr?<\/p>\n\n\n\n<p>Es geht nicht um ein passendes Outfit. Es geht darum, ob ich meinen Glauben lebe, in Taten der Liebe, im Ertragen des anderen, im Verzeihen und in der Bereitschaft zur Vers\u00f6hnung.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich darf kommen wie ich bin \u2013 aber so soll ich nicht bleiben \u2013 ich soll mich ver\u00e4ndern lassen, mich von Gott so machen lassen, wie er mich haben m\u00f6chte. Mich von seiner Liebe umgestalten lassen. Das Hochzeitsgewand ist letztendlich die Liebe.<\/p>\n\n\n\n<p>Am Ende unseres Lebens werden wir einmal nach der Liebe gefragt. Mit dem Ma\u00df, mit dem wir messen und zuteilen, wird auch uns zugeteilt werden. <strong>Allein die Liebe z\u00e4hlt!<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Monika Gundendorfer<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sonntagsgedanken zum 28. Sonntag im Jahreskreis A Matth\u00e4us 22,1-14 Zu einer Hochzeit eingeladen zu sein ist etwas Sch\u00f6nes \u2013 und wenn es eine k\u00f6nigliche Hochzeit ist \u2013 wer w\u00fcrde sich da nicht freuen? Im heutigen Evangelium geschieht aber das Unglaubliche: Die Eingeladenen sagen ab \u2013 sie haben keine Lust oder keine Zeit! 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