Aktuell: (Hl.) Corona

Layout: Pfarrsekretärin Karin Klomser (Pfarre Ernsthofen) / PV-Logo: „frau kati“ Regele (Pfarre St. Valentin)

„Corona“ ist derzeit in aller Munde, Gott sei Dank! Unsere Bundesregierung hat schnell reagiert, die Auswirkungen treffen jeden Menschen. Die ganze Welt ist betroffen und herausgefordert! Dass es eine Heilige Corona gibt war mir schon bekannt. Dir auch? Im Wechselgebiet gibt es einen Ort mit Kirche namens „Sankt Corona“! Sie ist eine „Teenager-Heilige“, mit jungen 17 Jahren verstorben, getötet weil sie an Jesus Christus glaubte.

Es ist großartig zu sehen, dass Krisen auch große Chancen in sich haben! So wird jetzt jeden Sonntag zum Beispiel in ORF III die Sonntagsmesse live aus dem Wiener Priesterseminar übertragen. Die Live-Streams im Internet nehmen zu, genau so zu wie die Neu-Erkrankungen, es gibt diverse Pfarren, Orden und Priester die ihre Gottesdienste nun in Sozial-Media übertragen. Radio Maria überträgt jeden Tag die Hl. Messe, schon seit 20 Jahren, da war von „Corona“ noch keine Rede. Wir werden sehen, wie die Osterliturgien übertragen werden, aber ich weiß, wieviele sich bemühen! Und heuer Ostern mit Papst Franziskus zu feiern, sogar in der 1. Reihe, kann in diesen besonderen Tagen auch eine Gnade sein!

Gebetet wird in diesen Tagen viel, mehr als sonst wie mir scheint, ich merke das ja schon an mir selbst! Es drängt mich zu meinem Gebetbuch. Beten wir gemeinsam:

Vorschlag der Diözese Linz, 2020

Mit den Menschen in Kontakt zu bleiben ist derzeit nicht einfach! Klar, man sagt es sich, man telefoniert, schreibt und mailt mehr als sonst, aber gelingt es uns wirklich? Rücken wir enger zusammen? Gerade jetzt ist die Kirche herausgefordert, sind die Pfarren als Seelsorgeeinheiten angefragt, kreative Lösungen zu finden, im Wissen, viele werden wir auch nicht erreichen, einige auch enttäuscht sein. Und: Es gibt eine „Bring- und Holschuld“, so meine ich! Was tut die Kirche in diesen Tagen? Vereinzelt lese ich diese Postings in Facebook. Wann gibt sie ihr vieles Geld heraus? Auch ich habe keine Antworten, nur die, ich bemühe mich soweit es die offiziellen Vorgaben erlauben, mit den Menschen in seelsorglichem Kontakt zu sein, es zu bleiben! Ich habe unseren Ministranten und ihren Familien eine SMS gesendet, in die Jugend-Gruppe „gepostet“, dem Pfarrgemeinderat ein „Sonntags-WhatsApp“ gesendet und den Kranken und Alten unserer Pfarre einen „Oster-Kommunion-Brief“ zugesendet. „Die Kirche“ tut in diesen Tagen was sie kann, wir sind auch nur Menschen! Keine kleinen Götterlein! Wir sind Männer und Frauen, Kinder und Jugendliche, wie alle anderen auch, mit Ängsten und Hoffnungen, mit Erfolgen und Rückschlägen, vor allem aber wissen wir: Gott ist immer an unserer Seite!