Hl. Maria, Mutter Gottes, bitte für unsere Jugend!

Groß in Gott
„Magnificat“: Meine Seele „macht den Herrn groß“, das nennt sie “ preist die Größe des Herrn“. Maria möchte, dass der Herr in der Welt, in ihrem Leben groß ist, dass er unter uns allen gegenwärtig ist . Sie hat keine Angst, dass der Herr ein „Konkurrent“ in unserem Leben sein könnte, dass er uns durch seine Größe etwas von unserer Freiheit, unserem Lebensraum nehmen könnte. Sie weiß, dass wenn Gott groß ist, auch wir groß sind. Unser Leben wird nicht unterdrückt, sondern es wird erhöht und weitet sich: Gerade dann wird es groß im Glanz Gottes.
(aus einer Predigt von Papst Benedikt XVI.)

Maria_01

Das Magnificat aus dem Lukasevangelium
Meine Seele preist die Größe des Herrn,
und mein Geist jubelt über Gott, meinen Retter.
Denn auf die Niedrigkeit seiner Magd hat er geschaut. Siehe, von nun an preisen mich selig alle Geschlechter! Denn der Mächtige hat Großes an mir getan, und sein Name ist heilig. Er erbarmt sich von Geschlecht zu Geschlecht über alle, die ihn fürchten. Er vollbringt mit seinem Arm machtvolle Taten: er zerstreut, die im Herzen voll Hochmut sind; er stürzt die Mächtigen vom Thron und erhöht die Niedrigen. Die Hungernden beschenkt er mit seinen Gaben und lässt die Reichen leer ausgehn.
Er nimmt sich seines Knechtes Israel an
und denkt an sein Erbarmen, das er unsern Vätern verheißen hat, Abraham und seinen Nachkommen auf ewig. Ehre sei dem Vater und dem Sohn
und dem Heiligen Geist, wie im Anfang so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit. Amen +
Gegrüßet seist Du Maria
Gegrüßet seist du, Maria, voll der Gnade, der Herr ist mit dir, du bist gebenedeit unter den Frauen, und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes, Jesus.
Heilige Maria, Mutter Gottes, bitte für uns Sünder jetzt und in der Stunde unseres Todes.
Amen.

Alles möchte’ ich Dir erzählen Maria
Alles möcht‘ ich Dir erzählen,
alle Sorgen, die mich quälen,
alle Zweifel, alle Fragen,
möcht‘ ich, Mutter, zu Dir tragen.

Wege, die ich selbst nicht kenne,
liebe Namen, die ich nenne,
Schuld, die ich mir aufgeladen,
anderen zugefügten Schaden.

Ärgernis, das ich gegeben,
all mein Wollen, all mein Streben,
all mein Beraten, mein Verwalten,
mein Vergessen, mein Behalten.

Mein Begehren, mein Verzichten,
und mein Schweigen, und mein Richten,
alle kleinen Kleinigkeiten,
die so oft mir Müh‘ bereiten.

Jedes Lassen, jede Tat,
Mutter Dir, vom guten Rat,
leg ich alles in die Hände,
Du führst es zum rechten Ende!
Amen.

Salve Regina
Sei gegrüßt,o Königin, Mutter der Barmherzigkeit,
unser Leben unsre Wonne und unsre Hoffnung, sei gegrüßt! Zu dir rufen wir verbannte Kinder Evas;
zu dir seufzen wir trauernd und weinend in diesem Tal der Tränen. Wohlan denn, unsre Fürsprecherin, wende deinen barmherzigen Augen uns zu und nach diesem Elend zeige uns Jesus, die gebenedeite Frucht deines Leibes! O gütige, o milde, o süße Jungfrau Maria! In aller Trübsal und Angst
Komm uns zu Hilfe, o allerseeligste Jungfrau Maria!

Maria durch ein’n Dornwald ging
– nicht nur in der Adventszeit –
Maria durch ein’n Dornwald ging, Kyrie eleison! Maria durch ein’n Dornwald ging, der hat in siebn Jahrn kein Laub getragen. Jesus und Maria!
Was trug Maria unterm Herzen? Kyrie eleison
Ein kleines Kindlein ohne Schmerzen, das trug Maria unterm Herzen. Jesus und Maria!
Da haben die Dornen Rosen getragen, Kyrie eleison!
Als das Kindlein durch den Wald getragen, da haben die Dornen Rosen getragen. Jesus und Maria!
Wie soll dem Kind sein Name sein? Kyrie eleison!
Der Name, der soll Jesus sein, das sollte von Anfang an der Name sein. Jesus und Maria!
Wer hat erlöst die Welt allein? Kyrie eleison!
Das hat getan das Christkindlein, das hat erlöst die Welt allein. Jesus und Maria!

Regina Coeli – Freu dich du Himmelskönigin
Den du zu tragen würdig warst, Halleluja, er ist auferstanden, wie er gesagt hat, Halleluja. Bitt‘ Gott für uns, Halleluja. Freu dich und frohlocke, Jungfrau Maria, Halleluja, denn der Herr ist wahrhaft auferstanden, Halleluja. Lasset uns beten. O Gott, du hast durch die Auferstehung deines Sohnes, unseres Herrn Jesus Christus, die Welt erfreuen wollen. Wir bitten dich, lass uns durch seine Mutter, die Jungfrau Maria, die Freuden des ewigen Lebens erlangen, durch Christus, unsern Herrn. Amen +

Allmächtiger und ewiger Gott,
der du in deinem Liebesplan
der seligen Jungfrau Maria,
die deinen Sohn unter ihrem Herzen trug,
den Gedanken eingegeben hast,
die heilige Elisabeth zu besuchen,
gib uns, dass wir aufmerksam
auf das Wirken deines Geistes achten,
um mit Maria deinen heiligen Namen zu preisen.
(Gebet von Papst Johannes Paul II.)
Bitte an Maria

Heilige Maria,
Mutter Gottes,
du hast der Welt das wahre Licht geschenkt,
Jesus, deinen Sohn – Gottes Sohn.
Du hast dich ganz dem Ruf Gottes überantwortet
und bist so zum Quell der Güte geworden,
die aus ihm strömt.
Zeige uns Jesus.
Führe uns zu ihm.
Kehre uns ihn kennen und ihn lieben,
damit auch wir selbst wahrhaft Liebende
und Quelle lebendigen Wassers werden können
inmitten einer dürstenden Welt.

(Gebet von Papst Benedikt XVI.)

Freu dich mit Maria

Freu dich mit Maria,
trag deine Mühsal mit Maria,
arbeite mit Maria,
bete mit Maria,
erhole dich mit Maria,
ruhe aus mit Maria,
trag Jesus in deinen Armen,
und mit Jesus und Maria bau dein Heim in Nazaret.

Hilf Maria, es ist Zeit

Mutter der Barmherzigkeit!
Du bist mächtig, uns in Nöten und Gefahren zu erretten. Denn wo Menschenhilf’ gebricht mangelt doch die deine nicht. Nein, du kannst das heiße Flehen deiner Kinder nicht verschmähen. Zeige, dass du Mutter bist, wenn die Not am größten ist! Hilf Maria, es ist Zeit, Mutter der Barmherzigkeit!
Gott hat auch uns angenommen
Wir dürfen uns mit Maria freuen. Denn auch wir sind als Getaufte von Gott als seine Kinder angenommen. Der Herr ist mit uns – ohne Verdienste und fromme Werke, ohne Opfer und machtvolle Taten. Gott, der Herr, ist mit uns – bei Tag und bei Nacht, in Freude und Leid, im Leben und im Tod. Er gibt uns nicht auf, er hält uns die Treue. Und Maria? Sie kann uns Vorbild sein. Sie fühlt sich geborgen bei Gott, von ihm angenommen, von ihm auserwählt. Das lässt ihr Selbstvertrauen wachsen – und ihr Vertrauen darauf, dass alles gut ausgehen wird.
Von Maria können wir lernen, uns deutlicher als vielleicht bisher als Christinnen und Christen zu bekennen, uns stärker als bisher für christliche Werte einzusetzen. Maria ist auch unsere Mutter, in deren liebevolle Arme wir uns fallen lassen können, wenn wir Beistand in Not und Trauer brauchen. Sie tritt für uns ein, wenn wir vor Gott stehen. Darum bitten wir mit jedem Ave Maria.

 

Maria, Mutter des „Ja“
du hast auf Jesus gehört
und kennst den Klang seiner Stimme
und den Schlag seines Herzens.
Du Morgenstern, sprich zu uns über Ihn,
und erzähle uns, wie du Ihm auf dem Weg des Glaubens nachfolgst.

Maria, die du in Nazaret mit Jesus
zusammengewohnt hast,
präge unserem Leben deine Gefühle ein,
deine Fügsamkeit, dein Schweigen,
das zuhört und das Wort in
wahrhaft freien Entscheidungen
zum Erblühen bringt.

Maria, erzähle uns von Jesus,
damit die Frische unseres Glaubens
in unseren Augen erstrahle
und die Herzen jener erwärme,
die uns begegnen,
wie du es beim Besuch
bei Elisabeth getan hast,
die sich in hohem Alter mit dir über das
Geschenk des Lebens gefreut hat.

Maria, Jungfrau des „Magnifikat“,
hilf uns, die Freude in die Welt
zu bringen, und ermutige wie in Kana
alle jungen Menschen,
die sich im Dienst an den Brüdern
engagieren, nur das zu tun,
was Jesus sagt.

Maria, richte deinen Blick
auf alle gläubigen Menschen,
damit sie zu einem fruchtbaren Boden
der Kirche werde.
Bitte dafür, dass Jesus, der gestorben
und auferstanden ist,
in uns neu geboren wird und uns
verwandle in einer Nacht voller Licht,
die erfüllt ist von Ihm.

Maria, Gottesmutter,
du Pforte des Himmels,
hilf uns, den Blick nach oben zu richten.
Wir wollen Jesus sehen. Mit ihm sprechen.
Allen seine Liebe verkünden.
Amen.
„Nicht nur die Mächtigen der Welt entscheiden darüber, ob die Verhältnisse sich ändern. Hätte sich die Jungfrau Maria vorstellen können, dass von ihrem „Ja“ zu Gott so viel abhängen würde? Viele ganz einfache Menschen bahnen wie sie Wege friedvollen Vertrauens auf der Erde.“

Frère Roger Schütz, Taizè