Mani`s Adventkalender 2007 – 20.12.

Wer war eigentlich der Hl. Josef? Welche „Rolle“ hatte er inne?

Den Hl. Josef stelle ich mir als einen gewöhnlichen und einfachen und gerade aus diesem Grund schon wieder sehr beeindruckenden jungen Mann vor. Sie den Josef als alten Mann vorzustellen erscheint mir nicht richtig! Den Hl. Josef stelle ich mir als jungen man zwischen 25-30 Jahren vor der sicher in einigen Momenten auch nicht so recht wusste wie ihm da jetzt geschieht.

Kaum verlobt, erzählt ihm „seine“ Maria, das sie ein Kind erwartet. Und das Gesicht des Josef kann sich sicher jeder vorstellen. „Von „mir“ hat sie dieses Kind nicht!“ …

… und trotzdem NIMMT JOSEF MARIA SO AN – NIMM JOSEF DAS KIND AN …

Das scheint mir die „Rolle“ ja sein Vorbild für uns alle zu sein, Dinge, ja Kinder und Umstände anzunehmen und das Beste daraus für ALLE zu machen. Keine langen Vorwürfe sondern liebevolles, helfenden Da-Sein …

Josef ist für mich ein Vorbild und wäre für mich der „Mann des Jahres“ und das schon 2000 Jahre lang, denn er NIMMT AN.

Sicher gibt es auch in deinem Leben Umstände, die man(n) nicht gleich versteht oder überhaupt nie verstehen kann und doch wünsche ich dir, dass du sie im Lichte Gottes annehmen kannst, wünscht dir dein Pasti Manuel

Mani`s Blog Adventkalender 2007 – 19.12.

Vor ein paar Tagen erzählte mir ein Jugendlicher, dass seine Familie schon einige Jahre keinen Christbaum mehr aufstellen. „Das zahlt sich nicht aus!“ – ist da die beherrschende Stimmung.

Auf der anderen Seite ein kleiner Bub den ich heute auf der Straße getroffen und der mir auf die Frage, was er sich den zu Weihnachten wünscht, folgende Antwort gegeben hat: „Ich wünsch mir vom Christkind einen schönen Christbaum mit vielen Lichtern. Mehr nicht!“

2 verschiedene Meinungen und doch stellt sich auch für dich die Frage, was macht Weihnachten im Innersten aus? Wird es „nur“ Weihnacht wenn ein geschmückter Baum im Zimmer steht oder ist das Fest der Geburt Jesu im Grunde doch etwas anderes?

Was wünscht DU dir vom „Christkind“?  Denk mal nach, meint dein Pasti Manuel

Mani`s Adventkalender 2007 – 18.12.

Meine Rorate-Beobachtungen. Heute feierten wir um 6:30 Uhr einen stimmungsvollen Rorate-Gottesdienst nur bei Kerzenschein. Als ich so in die Kirche und in die Gesichter der Mitfeiernden geblickt habe ist mir etwas aufgefallen: 98 % Frauen in den Kirchenbänken und die restlichen 2 % Männer „Vorne“ oder als „Drüberstreuer“ in den Kirchenbänken!

Warum ist das so? Arbeiten die Männer schon so früh oder schlafen sie noch? Sind sie verhindert oder ist der Advent „nur“ etwas nicht-männlich-kitschiges spreziell für Kinder und Frauen?

Wenn viele Frauen in der Kirche denke ich mir immer öfter, ja ihr geht in den Fußspuren der Hl. Maria. Sie war auch offen für das Wort Gottes. Sie hat auch hingehört und es – wie in der Bibel heißt – im Herzen bewahrt! Die „weibliche“ Seite des Glaubens ist sehr wichtig in unserer heutigen Zeit – wenn es gleichzeitig auch Schade ist – das sich die „Mannbilder“ weniger Zeit für Gebet und Gottesdienst nehmen. 

Und trotzdem braucht es BEIDES: Vater und Mutter, Frau und Mann, Bub und Mädchen – damit nichts „einseitig“ wird sondern vielseitig!

Wir Männer können uns die Frauen im Gebet zum Vorbild nehmen, denn sie wissen wo Gott „wohnt“ … meint, euer Pasti Manuel

Mani`s Blog Adventkalender 2007 – 17.12.

Heute ist mein Heimatpfarrer, von dem ich in meinem Blog öfters erzähle gestorben – oder vorausgegangen – wie es in kirchlichen Kreisen formuliert wird.

Ja, er war ein toller Mann für mich – ein Vorbild und Wegbegleiter!

Seine Haushälterin mit der ich heute schon telefoniert habe hat mir erzählt, dass sie als am nächsten Morgen in sein Zimmer gegangen ist das Brevierbuch am Nachtkästchen gefunden hat. Sie ist hingegangen und hat das Gebetsbuch aufgeschlagen und da war schon der nächste Tag mit einem Banderl eingelegt.

Seine letzten Gebetsworte nach dem Buch lauteten:

Gott, unser Schöpfer und ERLÖSER, dein ewiges Wort ist Fleisch geworden aus Maria, der allzeit jungfräulichen Mutter . Dein Sohn, der unsere menschenliche Natur angenommen hat, schenke und Anteil an seinem göttlichen Leben. Amen.

Lieber Freund Ferdinand, ich wünsche dir, dass du nun bei deinem und unserem ERLÖSER sein darfst und der dir Anteil gibt an einem Leben so wunderbar – für uns hier – nicht vorstellbar!

Gott vergelte dir dein Wirken für uns! Ruhe in Frieden, meint und wünscht dir dein Manuel

Mani`s Adventkalender 2007 – 16.12.

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Mein Heimatpfarrer hat zu mir als kleiner Ministrantenbub in der Advents- u. Weihnachtszeit gesagt: „Manuel du hast einen ganz besonders schönen Namen!“ Ja, dachte ich mir damals, klingt eh schön. Aber mein Hr. Pfarrer meinte nicht die Klangmelodie meines Namens sondern seine Bedeutung.

Was mein Name wirklich bedeutet bewegt mich seit meiner Seminarzeit in Wien und „alle Jahre wieder“ aufs Neue!

Heißt doch Manuel = GOTT IST MIT UNS!

Der Prophet Jesaja, „DER Adventbestseller“ erzählt von einer Jungfrau die ein Kind bekommen wird, dem sie dem Namen Immanuel geben wird – Gott mit ist!

Was bedeutet eigentlich dein Name? Schon mal darüber nachgedacht und nachgelschagen in schlauen Büchern?

Der Advent möchte uns einladen unseren Namen ein „Lebensprogramm“ werden zu lassen, meint dein Manuel 

Mani`s Adventkalender 2007 – 15.12.

Was die Krippe im Kofferraum zu bedeuten hat?!

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Heute habe ich mit einer Kollegin telefoniert die gestern mit ihren

 SchülerInnen ein Krippenspiel zur Aufführung gebracht haben. In diesem Telefonat hat sie mit erzählt, dass sie heute mit der Krippe im Kofferraum unterwegs war.

„Entschuldigung, wo finde ich Bethehem?“ – so könnte man gefragt werden und welche Antwort würde man geben?

In den letzten Adventtagen sind wir eingeladen „unser“ Bethlehem zu suchen! Ich glaube es ist nicht weit entfernt – vielleicht findest du die Krippe ja in deinem Kofferraum … wer weiß ?!

Wo ist „dein“ Bethlehem? Schau mal nach auf deiner Landkarte des Glaubens, meint dein Manuel

Mani`s Blog Adventkalender 2007 – 14.12.

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Heute möchte ich mit dir rechnen!

14-12 = 2        

Kannst du dich noch an den 2. Dezember erinnern? Was hast du an diesem Tag getan? Oder welche Erlebnisse hattest du am 2. Adventsonntag? Erinnere dich!

14+12 = 36

Was wird in 36 Tagen noch von Weihnachten bei dir – so ganz persönlich – übrig gebleiben sein? Schöne Fotos oder doch mehr …? Eine abdekorierte Wohnung oder doch mehr? Was wird bei dir übrig bleiben? Diese Frage ist nicht zu früh gestellt, sondern sie soll dich heute begleiten. Vielleicht auch als „bohrende“ Frage!

Was wird am 19. Jänner noch „übrig“ bleiben, wenn die Weihnachtsbeleuchtung abmontiert ist, die Christbaumsachen wieder gut verstaut am Dachboden landen, die Fotos soweit sie noch ausgedruckt werden, im Fotoalbum einklebet verschwinden und der Alltag schon längst wieder eingekehrt ist …

Weihnachten sollte unser Leben verändern, meint dein Pasti Manuel

Mani`s Blog Adventkalender 2007 – 13.12.

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Wir haben ADVENTS-„HALBZEIT“!

In Österreich kennt sich fast jeder, Ausnahmen gibts es aber doch – nämlich ICH, die Regeln und den Verlauf/Ablauf eines Fußballmatches. Die Mannschaft zieht sich nach der 1. Spielhälfte, also zu Halbzeit in die Spielerkabinen zurück, um gemeinsam neue Kraft zu tanken, sich eine andere Taktik zu überlegen oder einfach die 1. Halbzeit zu reflektieren um dann gestärkt und mit neuer Taktik in die 2. Spielhälfte gegen oder besser laufen zu können.

Im Advent verhält es sich ähnlich! Auch wir Christen sind eingeladen, auf die erste Adventhälfte zu blicken und zu reflektieren: Was ist mir bis jetzt gelungen? Welche Vorsätze, sind nicht nur Vorsätze geblieben sondern habe ich in die helfende Tat oder ein guttuendes Wort umgesetzt?

Ich wünsche dir eine gute 2. Adventhälfte, mit der Gewissheit, dass Gott immer schon bei dir ist und auf dich wartet, wohin du auch gehst. Leben dein Christentum froh und für andere gewinnend, damit man dir deine Hoffnung ansieht und man nicht in deinem Gesichtsausdruck schon im voraus alles weiß. Ich wünsche dir dieses leuchten in den Augen, dass man noch bei den Kindern finden kann, wir Erwachsene leider verlegt oder verloren haben! Ich wünsche dir auch die Vorfreude, die bekanntlich die schönste Freude ist – den unser ganzes Leben ist Advent – ist ein hingehen zu Gott, meint dein Pasti Manuel

Mani`s Blog Adventkalender 2007 – 12.12.

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Gestern Abend fand im Mediationsraum des Pfarrheimes ein BeSINNungsabend für Männer statt. Bei diesen adventlichen Treffen steht meistens ein Bild vom Priestermaler Sieger Köder im Mittelpunkt, welches wir gemeinsam betrachten und miteinander in ein (Glaubens-) Gespräch kommen möchten.

An diesem Abend erzählte ein Mann von seinem Erlebnis bei der Diakonenweihe am vergangenen 2. Adventsonntag in Haag. Ein Satz ist ihm da besonders „hängen“ geblieben, wie er selbst sagte, es war ein Satz den er seit Sonntag versucht in die Tat oder im Leben umzusetzen:

Was du in der Hl. Schrift LIEST das BEGREIFE. Was du BEGRIFFEN hast, das GLAUBE. Was du GLAUBST, das VERKÜNDE. Und was du VERKÜNDEST, das LEBE!

So gab dieser Mann „seinen“ Satz an uns alle weiter. Ich wünsche dir, dass es auch dein Leit-Satz werden kann besonders in diesen letzen Adventtagen!

Ein Tipp: Die Bibel nicht im Regal verstauben lassen oder als Ziergegenstand verehren. Aus dem Regal in die Hand nehmen, aufschlagen und darin lesen – das ist der tiefe Sinn – das will die Botschaft der Hl. Schrift gelesen werden, begriffen werden, geglaubt werden, verkündet werden, ja – vorallem will diese Botschaft gelebt werden – VON DIR, meint dein Pasti Manuel

Mani`s Blog Adventkalender 2007 – 11.12.

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Jeden Dienstag feiern wir um 6:30 Uhr in unserer Pfarrkirche die „Rorate-Messe“. Zu diesen Gottesdiensten kommen immer ganz viele Menschen. Warum kommen sie? Oft bin ich mir nicht ganz sicher. Aber ich vermute, weil diese Messen eine ganz besondere Stimmung haben, gibt es doch bei diesen Frühmessen kein elektrischen Licht, sondern „nur“ Kerzenschein. Daher sagen auch unsere Kinder zu den Roratemessen lieber „Kerzenscheinmessen„.

Ja, es hat etwas wenn in der dunklen Kirche am Morgen nur Kerzen brennen. Wollen diese Kerzen und doch leise ins Ohr flüstern: Du Mensch auch in deinem Leben wird es hin und wieder Dunkel, aber vergiss nie wieviel Licht ein kleines Kerzerl schon geben kann! Es scheint mit ein Gleichnis zu sein: Der Glaube kann Licht sein und Licht bringen, genau dort hin wo es vielleicht gerade stockdunkel wird oder ist. Ich wünsche dir diesen Vertrauen und die Gewissheit, dass Gott in deinem Leben das Licht will und nicht die Finsternis, meint dein Pasti Manuel