Für mich ist es unbezahlbar WERT-VOLL…

 … für einen Fremden sind es „nur“ ein paar hellblaue, lose Zetterl mit handschriftlichen Texten – für mich als Manuel ist es der wertvollste „Schatz“ den ich Zeit besitzen darf!

 img_neu.jpg   (Foto: Manuel u. „Zivi“ Marc)

Es war vor 3 Jahren – da begann eine zufällige Zivildiener-Kollegen-Freundschaft von Marc u. Manuel bei der Lebenshilfe in Rogatsboden. Die oben angeschrochenen Zetterl waren das Abschiedsgeschenk von unserem Urlaubszivildieners Marc!

Auf der erste Seite kann man(uel) lesen: Ich möchte mich wirklich bei dir für deine große Hilfsbereitschaft u. Freundlichkeit u. Offenherzigkeit u. Gastfreundschaft (und noch vieles mehr) bedanken!! Du hast mir die Zeit hier wunderschön gemacht! Da ich keine Idee von einem materiellen Geschenk hatte hab ich mich lang hingesetzt und über unsere Gespräche nachgedacht, viel nachgeschlagen und gesucht, auch erinnert; ich will dir hiermit „einige“ der für mich besten Sprüche und Sätze schriftlich geben! Danke für alles und wir bleiben in Kontakt! dein Zivi Marc mit der Nr. 8

Hier einige Sprüche und Sätze die mich bis heute gedanklich begleiten:

Behindert ist, wer nicht fähig ist lieben!

Sei freundlich zu unfreundlichen Menschen. Sie brauchen es am meisten!

Dem Glauben geht es wie der Liebe. Sie lassen sich nicht erzwingen!

Lieber Marc, danke für unsere gute Freundschaft und Verbundenheit. Alles Gute für dein Studium, das Snowboarden und für den Baseball-Sport! Die Ehre, dein Manuel

Oft ist das Wertvollste das Gewöhnlichste, es liegt im Auge und am Herzen des Betrachters und seinen Erinnerungen, meint Pasti Manuel

Wenn der Glaube zur gemeinsamen “Sprache” wird …

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( Am Bild: von links unsere 2 Amsterdamer und Dominik Aschauer)

… habe ich am Abend des 20. September erfahren dürfen. Unser Dominik „Aschi“ Aschauer beherbergte für eine Woche 2 Austauschstudenten aus AMSTERDAM. Dominik wollte den beiden englisch sprechenden Burschen St. Valentin VON OBEN zeigen und trat mit der Bitte an mich heran ob er nicht mit den beiden unseren Kirchturm besteigen könnte. Aus dem ausgemachten Turmbesuch wurde eine fast 2-stündige Kirchenführung mit einem jugendlichen Glaubensgespräch der Superklasse. Die beiden jungen Freunde aus Amsterdam sind protestantische Mitchristen und interessierten sich für die „katholische“ Sicht des Glaubens.

Da ich (Manuel) nicht gut Englisch spreche vor allem mir die Fachausdrücke oft entfallen sind, half mir unser Dolmetcher „Aschi“ aus der Patsche und übersetze superschnell von Deutsch auf Englisch und wieder zurück. Nur ein Problem hatten wir: Wie übersetzt man „Flügelaltar“ ins Englische?

Keine Erklärungen benötigten wir für die biblischen Darstellungen und Bilder, denn diese „Sprache“ beherrschten beide Seiten! Ja, ja dachte ich mir der Glaube verbindet auch über Sprachbarrieren hinweg …

Danke für den schönen Abend mit unseren 2 Amsterdamer Freunden, sagt Pasti Manuel

Der Sonntagberg – ein Erinnerungszeichen …

… im Mostviertel. Hoch thont sie oben die Basilka der heiligsten Dreifaligkeit am „BERG des SONNTAGS!“ Ja, du hast richtig gelesen, für mich ist der Sonntagberg der BERG des Sonntags. Er erinnert mich daran, dass wie auf den Sonntag nicht vergessen sollen. Unser Papst hat ja auch in Wien über die wichtige Bedeutung des Sonntags für den Menschen gesprochen. Ich möchte mich ihm mit meinen bescheidenen Gedanken anschließen.

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Es ist gut und oft notwendig den Berg des Sonntags zu besuchen/ zu besteigen, damit man(n)/frau auf die vergangene und vor einem liegende neue Woche „hinunterschauen“ kann. Oben angekommen, sieht vieles anders aus – vor allem ist alles kleiner (vielleicht auch die Alltagssorgen) und man hat einen schönen und weiten Ausblick auf das Panorama des Alltags und der neuen Lebenswoche.

Der Sonntagberg erinnert mich aber auch an den tiefen Sinn des Sonntags – an die Gottesbegegnung in der Hl. Messe – in der Feier des Gemeindegottesdienstes – in der Versammlung rund um das Wort Gottes und das Heilige Brot.  Am Sonntagberg wird die Hl. Dreieinigkeit/Dreifaltigkeit verehrt: GOTT VATER, SOHN JESUS und HL. GEIST! Der Sonntag lädt uns ein immer wieder bei Gott Vater auszuruhen und neue Kraft zu tanken – ihm unsere Bitten und unseren Dank hinzulegen, sich mit dem Vorbild Jesus auf den Weg in die neue Woche zu machen und gestärkt vom Hl. Geist unser Christin sein/Christ sein im Alltag zu leben!

Der Sonntagberg ist ein beliebtes Ausflugsziel mit einer großartigen Botschaft. Halten wir den Sonntag hoch, dann hält auch uns der  „Tag des Herrn“!

Ich wünsche euch allen ein schönes Wochenende UND einen schönen Sonntag, denn der Sonntag ist ja bekanntlich der ERSTE TAG der Woche und nicht das Ende, meint euer Pasti Manuel

Mikro-Mann unterwegs…

… in Wien – Fußgängerzone – Mariahilferstraße.  Als ich noch im Seminar für Kirchliche Berufe in Wien studiert habe, führten wir im Rahmen des Unterrichtfaches >Soziologie< eine Straßenbefragung durch – lange bevor Ö3 den „Mikromann“ erfunden hat. Die Antworten waren aber damals schon merk-würdig – im Sinne: Die Anworten sind würdig,  sie sich zu merken.

Unsere Umfrage lautete damals kurz und bündig: „Was ist ein Pastoralassistent?“

Ein Herr mittleren Alters gab uns zu Antwort: Ja, Pastoralassistenten arbeiten in der MOLKEREI und sind für die PASTEURISIERUNG der Milchprodukte zuständig!

Auch wenn die gutgemeinte Antwort leider FALSCH ist, und Pastoralassistenten nicht in der Molkerei sondern in der Kirche arbeiten, so hat diese Antwort doch etwas auf sich:

Wenn „pasteurisieren“ – „haltbarmachen“ bedeutet, so finde ich das eigentlich eine schöne Umschreibung unseres Berufes auch wenn er nicht mit Milch sondern mit Menschen zu tun hat.  Pastoralassistenten wollen den Menschen – jung & alt – helfen ihren Glauben an einen guten und liebenden Gott haltbar zu machen! Wir wollen die Menschen in vielen Lebenssituationen begleiten und ihnen erfahrbarmachen, dass Glaube Halt gibt und das Leben „haltbar“ macht! Wir wollen aber auch die Hände der Alten und Kranken (in den Krankenhäusern oder oft allein gelassen Daheim) HALTEN und sie nicht vergessen.

So gesehen, haben PastoralassistentInnen schon etwas mit der Pasteurisierung zu tun – wenn auch in einem anderen Sinn!

Pastoralassistenten werden im Seminar für Kirchliche Berufe in Wien, 13. Bezirk – Ober St. Veit, ausgebildet: Schau vorbei, das Seminar hat auch eine tolle u. informative Homepage:

www.skb.at

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Ein Video über das Berufsbild der Pastoralassistenten findest du auf der ORF-Homepage – Religion „Orientierung“ vom 29.7.2007 – hier kannst du mir bei meiner Arbeit über die Schultern schauen.

http://religion.orf.at/projekt03/tvradio/orientierung/or_070729_fr.htm

Im Glauben und Vertrauen auf Gott einen HALT haben und diesen Halt den Menschen weitergeben, ist die schöne Aufgabe der „PASTI`S“, meint euer Manuel

vom “ZUWILANA” in Mariazell …

Das Wort um das sich meine heutigen Gedanken drehen ist das in mostviertler Mundart ausgesprochene „zuwilana(Hochdeutsch: sich hinlehnen, etwas hinlehnen, anlehnen)!

Am Freitag war ich mit 40 Ministranten aus der Diözese St. Pölten in der Basilka um uns die Gnadenstatue einmal ohne Prunkgewand anzuschauen. Berührende Szenen: betende Menschen knien vor dem Altar in dem die kleine Mariastatue mit Kind aufbewahrt wird. Viele von uns hat es auch „hingezogen“.  Auch wir haben uns niedergekniet. Als wir uns niederknieten sagte ein schon großer jugendlicher Ministrant: „I werd hoit a an Vater Unser zuwilana!“ Im ersten Moment schaut man(uel) bei so einer Aussage, fand sie dann aber sehr tiefgehend, hat doch dieser junge Mann wirklich mit geschlossen Augen still gebetet. Für mich war dieser Anblick DAS Glaubenszeugnis dieses jungen Menschen!

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Und ich bin davon überzeugt, dass man sich zur Mutter Gottes auf jeden Fall „zuwilana“ kann und darf! Sich irgendwo „anlehnen“ können ist oft ein gut-tuender Moment.  Unser persönliches Gebet kann auch so ein „zuwilana“ werden – indem wir Gott unsere Bitten und unseren Dank „hinlehnen“ und unser Leben bei IHM anlehnen können!Ich wünsche dir viele Momente, in denen du dich auch „zuwilana“ kannst – so wie es mein junger Freund in Mariazell eindrucksvoll vorgemacht hat, meint dein Pasti Manuel

Was ist das Christentum?

… diese spannende u. sehr zentrale Frage beantwortete unser Papst Bendikt 16. am Samstag in Mariazell. Ich war mit 8 Ministranten aus unserer Pfarre schon am Freitag angereist um bei der ORF-Probe dabei sein zu können. Unsere Kinder hatten den „Kommunion-Schirm-Dienst“. Sie begleiteten als Minis mit einem Regenschirm die Priester. So war jedem Pilger klar, wo die Hl. Kommunion austeilt wird. (Für alle anderen Pilger waren Schirme nämlich aus Sicherheitsgründen verboten!)

Aber jetzt zur Antwort. Es hat mich tief berührt, als unser Papst sinngemäß in seiner Predigt gesagt hat: „Das Christentum ist in erster Linie NICHT eine Sammlung von Geboten oder Verboten, das Christentum ist auch nicht nur ein Moralsystem – Nein, das Christentum ist eine FREUNDSCHAFT!“

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Das Christentum ist FREUNDSCHAFT zu Gott und untereinander – dieser Gedanke bleibt mir sicher länger in Erinnerung!

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Ich wünsche dir, dass du diese Freundschaft immer wieder spüren darfst – in unserer Pfarre, in bewegenden Erlebnissen und Erfahrungen, durch das Da-sein von ehrlichen Menschen und im persönlichen Gebet …

Das Christentum – unser gemeinsamer Glaube- ist die große Freundschaft mit Gott, meint euer Pasti Manuel

ReChTsChReIbUnG leicht gemacht …

mein Vater hat ein großes Hobby: meine Rechschreibfehler aufzudecken und mir das auch immer wieder zu sagen … oft habe ich den Eindruck er freut sich, wenn er einen Fehler findet … (Trotzdem sage ich ihm ein DANKE für sein Korrekturlesen :)

Ich bitte alle Leserinnen u. Leser meines Gedanken-Tagebuches NICHT auf die Rechtschreibfehler zu schauen, sondern den INHALT aufzudecken.

Rechtschreibfehler ärgern den einen vielleicht, der Inhalt ist aber das WICHTIGSTE, meint (mit viel Verständnis) dein Pasti Manuel

Eine häufig (an mich) gestellte Frage …

… möchte ich gern in meinem Gedanken-Tagebuch beantworten:

Frage:  WAS IST EIGENTLICH EIN TAIZÈ-GEBET UND WAS MACHT MAN(N)/FRAU DORT?

Mani`s Antwort:

Jeden Monat „holen“ wir ein bisschen die Stimmung von Taizè zu uns in den Meditationsraum nach St. Valentin. Taizè ist ein kleiner Ort in Frankreich an dem sich das ganze Jahr hindurch tausende Jugendliche aus aller Welt zum Gebet mit einer ökumenischen Ordensgemeinschaft versammelt. Das „Rezept“ von Taizè ist einfach: Man nehme einen entlegenen Ort, eine begeisternde Gemeinschaft von Gottsuchern, lade Jugendliche ein und bete mit ihnen …

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Die Gebete in Taizè haben eine eigene Stimmung: Bei Kerzenschein und Weihrauchduft, kurze, leicht wiederholbare Liedtexte die oft wiederholt werden, kurze Lesungen aus der Bibel und viel Stille!

Wenn wir in St. Valentin auf „Taizè-Art“ beten, singen wir diese leicht ins Ohr (und zu Herzen) gehenden Lieder, hören auf das Wort Gottes aus der Bibel und halten eine meditative Stille.

Schon im vergangenen Schuljahr hat dieses Angebot einige (manchmal 25 und dann wieder 5) Jugendliche und auch Erwachsene(!) angezogen. Vorbereitet und geleitet werden diese Gebete von unserer Dekanatsjungendleiterin Mag. Michaela E. Lugmaier und mir.

Du bist neugierig geworden? Du bist herzlich eingeladen!

Nächste Termine: SO 7. Oktober und SO 25. November jeweils um 19.00 Uhr im Meditationsraum des Pfarrheimes.

Gott, lass meine Gedanken sich sammeln zu dir. Bei dir ist das Licht, du vergisst uns nicht. Bei dir ist die Hilfe bei dir ist die Geduld. Ich verstehe deine Wege nicht aber du kennst den Weg für mich. (Gebet u. Lied aus Taizè)

GEBET ist die schönste „Sprache“ der Welt – die überall verstanden wird, meint euer Pasti Manuel

Einladende Kirche sein …

… das ist die Bitte an jeden Christen – also auch an dich!

Vergangenen Sonntag wurde mir auf sehr berührende Weise wieder einmal bewusst, das kein (einladendes) Wort letztlich umsonst ist …

Zur Vorgeschichte: Es war am letzten Freitag und ich bin mit mehreren Jugendlichen vor dem Pfarrhof gestanden. Wir haben über Gott u. die Welt geplaudert und kamen auf das Thema „Beginn der Lehrzeit – Hoffnungen u. Ängste„. Bei dieser Gelegenheit, dachte ich mir: Lade die Burschen ein, sie sollen doch ihren Start in die Lehrzeit mit einem Besuch in der Kirche am Sonntag beginnen, damit der Beginn gut geht …

Die Antwort der Burschen: Ja, wir kommen aber nur wenn du uns auch bermerkst und begrüßt! Meine Antwort war: Ja, kommts – aber ihr müsst euch schon nach Vorne sitzen damit ich euch sehen kann … (Anmerkung: Dachte mir aber gleichzeitig, ihr werdet ja eh nicht kommen …)

Am Sonntag staunte ich nicht schlecht, als meine drei Jugendfreunde während des ersten Liedes cool, lässig und mich anlächelnd nach Vorne kamen und sich in die 2. Kirchenbank setzten. Einer der drei hatte sogar sein Kapperl am Kopf – ein Handwink von mir und er wusste, was er in der ganzen Hektik vergessen hatte …

Ihren Teil der Abmachung haben die drei Burschen erfüllt und ich durfte sie mit allen anderen Gottesdienstbesuchern herzlich begrüßen: Schön, dass ihr heute mit uns Gottesdienst feiert ! !!

Am Tisch Gottes hat jeder (s)einen Platz – wir dürfen einladende Vorbilder sein und werden …

Es grüßt euch ein noch immer tiefberührter Pasti Manuel 🙂

Was mich freut …

… will ich nicht für mich behalten, sondern euch zum LESEN weiterschenken:

Am 3. September haben alle Ehrengäste für unseren Ball der KJ ihre Einladungen bekommen! Kaum hat die Postlerin den ersten Brief zugestellt wurde er von einem Gast geöffnet, der gleich bei mir angerufen hat: „DANKE für die sehr persönliche Einladung! Danke für die persönlichen Worte, die aufwendige selbstgebastelte Einladungskarte! Das man einen handschriftlich adressierten Brief bekommt ist im Computer-Etiketten-Zeitalter eine große Besonderheit! Mit unserem Ball-Besuch könnt ihr rechnen …“ Nach dem Anruf sind auch viele Danke-Emails bei mir angekommen …

Der Anruf hat mir meine Devise bestätigt: UNSERE HANDSCHRIFT IST WICHTIG! Liebe Jugend der Pfarre, geschätztes Ballkomitee – einfach alle die mitgebastelt und mitentworfen haben … DANKE für deine Handschrift (die auch von Gott erzählt …) und deinen persönlichen Einsatz für unsere Jugendgruppe!!!

Deine Handschrift – wird zu unserer gemeinsamen Handschrift – und diese Schrift wird bemerkt und wertgeschätzt, weiter so – meint euer Pasti Manuel