Fastenzeit: Beichte und Aussprache „lernen“!

Das Sakrament der Beichte ist in der Krise! – so sagen viele Theologen. Es stimmt, die „wirklichen“ Gründe sind aber auch oft (leider!) hausgemacht. Im Rahmen des Religionsunterrichtes, bieten wir in der Fasten- und Adventszeit immer zwei Beicht-Vormittage IN der Schule an. Die Direktion teilt in jeder Einheit zwei Klassen ein, die Lehrer und Schüler sind informiert. Bei uns funktioniert dieses System total toll und total freiwillig! Darauf legen wir den größten Wert und ich möchte auch nicht, dass Generationen von Schülern rückblickend sagen müssen: „Der Sattelberger hat uns in den Beichtstuhl getrieben!“. Dieser Devise verpflichtet, versuchen wir den Schülerinnen und Schülern, einen neuartigen Zugang zu diesem HEILSAMEN SAKRAMENT zu legen! Beichte ist ein Sakrament, Jesus spricht mich an, ganz konkret und erlebbar in meinem Leben! Es geht nicht mehr „nur“ darum, seine Sünden zu bekennen, sondern auch um sein Leben zu Sprache zu bringen, mit allen Höhen und Tiefen, mit allem Licht und Schatten! Beichten gehen, heißt ehrlich sein zu sich selbst, zum Priester und vor allem zu Gott! Ich hoffe, dass dieser „Valentiner-Weg“, den kommenden Generationen Trost, Kraft, Ermutigung und Hilfe ist (und wird)!

Zweiter Firm-Stammtisch unserer Firmlinge mit Paten!

Die Kirche muss „innovative“ Wege gehen! Seit einigen Jahren, laden wir unsere Firmlinge zu sogenannten „Firm-Stammtischen“ ein. Was steckt dahinter? Wir feiern gemeinsam die Heilige Messe und anschließend verwandelt sich unser Pfarrheim für die jungen Menschen zu einem Stammtisch-Lokal“ der ganz besonderen, nämlich der religiösen Art. Nach einem kleinen Snack und einem Getränk zeigen wir den Firmlingen beim 1. Stammtisch das Leben Jesu und am 2. Stammtisch gibt es „Interaktions-Angebote“ für den Firmling und seinen Paten. Regionalbetreuerin Michaela Lugmaier gestaltete diesen besonderen Vormittag für und mit uns! Danke!

Fotos findest du HIER!

Taize-Gebet mit Superintendent Lars Müller-Marienburg

Der 26. März 2017, wird wohl vielen von uns noch lange in Erinnerung bleiben. Warum? Weil wir einen ganz besonderen Menschen, im Rahmen des März-Taizegebetes kennen lernen durften, den Evangelischen Superintendenten von NÖ, Lars Müller-Marienburg! Im Luther-Gedenkjahr, war es uns ein Herzensanliegen, mit einem evangelischen Geistlichen unser Taizegebet zu feiern und ihn um die Predigt zu bitten. Lars Müller-Marienburg ist unserer Einladung gefolgt und er hat mit seiner sympathischen Art, unsere Herzen und Seelen berührt! Lieber Lars, ich darf ja zu dir „Du“ sagen: Danke für deine Da-Sein bei uns in St. Valentin und für deine bewegende Predigt über die Liebe zu Jesus!  

Ein „Danke!“ an meine Mitorganisatorin Michaela Lugmaier, unser Musik-Team Kathi, Andrea und Schmidi und an unser „Raum-Team“ Salli und Juliane! Danke an Herrn Hanspeter Lechner für die Fotos! Das nächste Taizegebet findet am 21. Mai um 19 Uhr im Meditationsraum statt.

 

Großer „Waschtag“ der Pfarrjugend!

68 Teenager und Jugendlicher unserer Pfarrgemeinde, haben an der diesjährigen AquaNight-Fahrt in der Fastenzeit teilgenommen! Die Zahlen sprechen für sich, es ist auch heute, als Pfarre und Kirche möglich, junge Leute „anzusprechen“, zu motivieren und zu begleiten! Bei uns ist es wirklich nicht gelogen: Die Kirche ist jung!

Presse-Meldung: Seit mittlerweile 9 Jahren, fahren die Teenager und Jugendlichen der Pfarre St. Valentin, zur Aqua-Night in die Therme Bad Schallerbach! Unglaubliche 68 junge Leute waren es heuer wieder, die der Einladung von Diakon Manuel Sattelberger gefolgt sind. Die Aqua-Night der Pfarre ist ein spezielles Fastenzeit-Angebot, denn in dieser Vorbereitungszeit sind wir alle wieder eingeladen, unsere Taufe zu erneuern. Wasser ist das Grundelement allen Lebens! Jesus möchte unseren innersten Durst nach Leben stillen! „Ja, die Kirche muss auch neue Wege und Formen mutig beschreiten!“, meint Sattelberger rückblickend auf dieses tolle Angebot!

Osterhase besuchte Pfarr-Jugend!

Verfrühtes „Osterhasen-Geschenk“ an unsere Jugend: 12 neue (unkaputtbare) Tischtennischläger plus ein Kübel Tischtennisbälle und 4 neue Billard-Queues! Ich hoffe, wir haben eine große Freude damit …

Jugend-Gottesdienst an „ungewöhnlichem“ Ort!

Am 6. Mai 2017 feiern wir den monatlichen Jugendgottesdienst in der Disco – im Empire St. Martin, einem Ort, an dem sich viele Jugendliche gerne und häufig aufhalten. Wir schließen uns dem Vorbild Jesu – von der „Komm-her-Kirche“ zu einer „Geh-hin-Kirche“ – an und feiern eben an diesem besonderen Ort. Auf einen Gottesdienst der Extraklasse dürfen sich alle Mitfeiernden schon heute freuen. Natürlich achten wir auf einen pietätsvollen und angemessenen Rahmen, sodass ein würdevolles Feiern für alle möglich ist. Auch Jugendliche unter 16 Jahren und Erwachsene sind herzlich eingeladen. Beginn ist um 20:17 Uhr! Abfahrt in St. Valentin ist um 18:30 Uhr vor dem Pfarrheim. Bitte anmelden!

Danke an die Medien für die (Be-) Werbung!

Die Medien sind wichtig! Wir leben in einem Medien-Zeitalter. Ich möchte es nicht überbewerten, aber auch nicht außer acht lassen! Ich möchte an dieser Stelle allen Medien danken, die unser Taize-Gebet mit Bischof Müller-Marienburg „beworben“ haben! Wie sollen Interessierte kommen, wenn sie nichts wissen? Ich freue mich schon auf ein gesegnetes Taize-Gebet am kommenden Sonntag um 19 Uhr im Meditationsraum des Pfarrheimes von St. Valentin! Ein Spezial-Danke an unseren Diözesan-Presse-Redakteur Magister Wolfgang Zarl für seine Mühe im Hintergrund!

Neue Aufgabe: Lehramts-StudentInnen „mitausbilden“!

„Grüß Gott, Herr Diakon Sattelberger, ich bin Professorin an der Pädagogischen-Hochschule und würde Sie gerne fragen, ob Sie Religions-Studentinnen mitausbilden würden?“ – so hörte ich es vor ein paar Tagen per Telefon aus dem Mund von Frau Professor Feßl. Ich habe zugesagt, denn mir liegt an der Ausbildung guter ReligionslehrerInnen viel! Was sind dabei meine Aufgaben? Die Studenten und Studentinnen besuchen meinen Religionsunterricht, hospitieren – so heißt das in der Fachsprache. Weiters halten die zukünftigen Reli-Lehrerinnen „vor mir“ (und den SchülerInnen) sogenannte Lehrauftritte. In Besprechungsstunden wird dann der Unterricht nachbesprochen und evaluiert. Es freut und ehrt mich, dass mir diese Aufgabe, seitens der Pädagogischen-Hochschule und dem Diözesan-Schulamt, zugetraut wird! Ein „bisserl was“ können die jungen Leute sicher von mir lernen, bin doch mittlerweile auch schon 13 Jahre im Schuldienst! Ich bitte um euer Gebet für mich, meine Schüler und nun auch für „meine“ Studenten“!

Heiliger Josef, bitte für uns!

Heiliger Josef, du hast Maria und ihr Kind, Gottes Sohn, zu dir genommen. Du hast ihr Leben begleitet, behütet, in aller Gefahr geschützt und so unserer Erlösung gedient. Von Anfang an bist du Gottes Weisungen gefolgt. Sein heiliger Wille wurde der deine und Jesus Christus selbst dein „Weg“. Im Blick auf dein Bild bitte ich dich um deine Fürsprache bei Gott. Er schenke auch mir die Gnade, diesen Weg zu erkennen und ihn im Dienst des Herrn zu gehen: ist Jesus Christus doch selbst „der Weg und die Wahrheit und das Leben“. Segne unsere Familien: die Kinder, ihre Eltern und Großeltern! Amen.

(Foto: Detail „Josef“ in der Weihnachtskrippe der Stadtpfarrkirche St. Valentin)